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Ausgabe 03/2017

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Vorsorge
12.06.2017

Was nun, Herr Walthes? I



Klage und Widerklage
Am 16. Mai 2017 sollte das Landgericht München I nun entscheiden. „Wir haben Klage eingereicht, um eine weitere Verwechslungsgefahr für unsere Kunden und für die Öffentlichkeit zu vermeiden“, gab Walthes dem Branchendienst „Versicherungstip“ im Dezember 2016 zur Antwort. Weitere Fragen werde man nicht beantworten. So zugeknöpft gibt sich die VKB auch noch Ende Februar. Auf einen umfangreichen Fragenkatalog von portfolio international ließ Walthes lapidar einen Sprecher antworten: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns angesichts des laufenden Gerichtsverfahrens derzeit nicht äußern können.“

Unser Verständnis hält sich in Grenzen. Denn in die Öffentlichkeit hatte das Thema ja die VKB selbst getragen. Und nun drückt sie sich um Stellungnahmen. Dabei dürfte es die Öffentlichkeit brennend interessieren, warum sich die VKB erst mit über vier Jahren Verspätung an der Firmierung „die Bayerische“ stört, obwohl es doch in dieser Zeit gemeinsame Unternehmensaktivitäten mit Vorständen und Führungskräften gab und die Bayerische offenbar bei der VKB schon 2012 angefragt hatte, ob die Umfirmierung von BBV in „die Bayerische“ in Ordnung sei. Spannend wäre auch die Antwort auf die Frage, worin denn eine Verwechslungsgefahr beider Versicherer bei Kunden besteht.

Die Zielgruppen sind ja eher verschieden, da bei der VKB vor allem Sparkassenkunden in Bayern sowie teilweise im Saarland und in der Pfalz angesprochen werden, die Bayerische aber bundesweit Makler bedient. Wir wollten auch wissen, warum angesichts der Marktmacht der VKB im Verhältnis zur Bayerischen kein Kompromiss hinter geschlossenen Türen angestrebt wird, wo das Image aller Versicherer und Finanzvertriebe in der Öffentlichkeit generell schon angeschlagen ist und die weitere Regulierung neue schlechte Nachrichten mit sich bringen dürfte. Vollends unverständlich scheint es uns, dass nun hinter den Kulissen die jeweils eigene Marke zulasten der Konkurrenz geschärft werden soll.

portfolio international 12.06.2017

 
Detlef Pohl

Kommentare

Provinzposse her oder hin: Man muss wissen, dass die Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. schon sehr bewusst die neue Markenbezeichnung gewählt hat. Jedenfalls haben Verantwortliche mehrmals verlauten lassen, dass die Namenswahl gerade mit Blick auf die Versicherungskammer Bayern gefallen ist, um von dem positiven Image dieser Marke als "DIE BAYERISCHE VERSICHERUNG" zu profitieren. Die Verwechslungsgefahr ist daher nicht nur gegeben, sondern offensichtlich gewollt. Dass dies erst jetzt bemerkt wurde, sollte nun nicht als Beleg für die Behauptung herhalten, hier prozessiere nun "Goliath gegen David". Solcherart Markenpolitik in eine moderne Robin-Hood-Geschichte umzuwidmen geht dann doch etwas zu weit. Wenn die neue "die Bayerische", welche die alte BBV ist, zu Unrecht die Marke beansprucht oder andere rechtliche Gründe entgegenstehen, muss es auch der zehnmal größeren VKB erlaubt sein, dagegen vorzugehen. Entscheiden muss jetzt das Gericht.

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