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Ausgabe 03/2017

Der Brexit und seine Folgen für Vermittler

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Vorsorge

07.11.2016

Umsatzbringer Gewerbeversicherung I

Armin Fieth



Einfach, transparent und haftungssicher
Leicht machen möchte es den Vermittlern auch die Basler. Das Unternehmen hat in diesem Jahr das Firmengeschäft mit dem neuen Tarifrechner „Easy Trade“ ausgestattet. Schon nach Eingabe weniger Daten kann der Vermittler Angebote für das gewerbliche Standardgeschäft unterbreiten. Der Abschluss erfolgt mittels Datentransfer, eine automatische Nachricht bestätigt den Vertragseingang, die Police wird innerhalb einer Woche ausgestellt.

Neu aufgestellt im Gewerbegeschäft hatte sich 2015 auch die Barmenia. Versicherungen gegen die konventionellen Gefahren Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie von Schadenersatzansprüchen sind direkt online policierbar. Antrags- und Risikoprüfung für die „E-Gewerbe-Sachversicherung“ sowie die „E-Gewerbe-Haftpflichtversicherung“ erfolgen elektronisch. Der Versicherungsschein kommt als PDF-Dokument per E-Mail.

Zielgruppen- und Modulversicherungen erleichtern den Maklern das Geschäft. Exemplarisch verkörpert dies die Alte Leipziger. Für die Inhalts-, die Gebäude- und die Betriebsunterbrechungs-Versicherung stehen drei Produktlinien zur Wahl: für den Basisbedarf, für die Standardlösung sowie für die Rundum-Absicherung. Zusatzbausteine, beispielsweise für die Elektronik, ergänzen das Angebot. Im Visier hat die Alte Leipziger Unternehmen des Lebensmittel und Getränkehandels, Kosmetiksalons, das Heilwesen sowie Hotels und Gaststätten. Dort gelten dann jeweils branchenspezifische Deckungslösungen.

Cyber-Versicherungen als Megatrend
2016 war das Jahr der Cyber-Versicherungen, viele Unternehmen haben entsprechende Deckungen auf den Markt gebracht. Sie sollen vor allem KMU schützen. Abgedeckt werden vor allem Haftpflicht-, Eigen- und Vermögensschäden. Der Spezialversicherer Hiscox, der bereits mit einem umfassenden modularen Versicherungsschutz für IT-Unternehmen auf dem Markt ist, bietet mit „IT Freelancer by Hiscox“ seit Mai dieses Jahres auch Versicherungsschutz für Freiberufler mit einem Umsatz bis zu 125.000 Euro pro Jahr. Für Start ups und KMU wurde mit maximal einer Million Euro Umsatz wurde das Angebot verbessert. Weil Online-Shopping immer mehr um sich greift, und auch kleine Händler sich dort betätigen, bietet Hiscox mit „Online-Shops by Hiscox“ ein modulares Konzept für die Versicherung von Versandgefahren im Internet. Das Basismodul umfasst eine betriebliche Haftpflichtversicherung mit integrierter Produkthaftung. Ganz nach individuellem Bedarf könne diese Basisabsicherung um drei weitere Module wie die Berufshaftpflicht mit Vermögensschadenhaftpflicht, eine Versicherung für Cyber- und Datenrisiken und eine Büroinhalts- und Warenlagerversicherung ergänzt werden. Dabei werde beispielsweise auch passgenau unterschieden, ob es sich beim Shop-Betreiber um einen Hersteller, Weiterverarbeiter, reinen Verkäufer oder Importeur von End- oder Teilprodukten handelt.

Auch Axa bietet mit „Cyber“ einen Baustein, den KMU zur betrieblichen Haftpflichtversicherung vereinbaren können. Gedeckt sind unter anderem auch Sachverständigenkosten, Beratungsleistungen zur Reputation sowie Internet-Strafrechtsschutz.

Neue Wege geht auch die HDI Versicherung AG. Das Unternehmen hat gemeinsam mit dem Netzwerk-Sicherheitsspezialisten Cocus AG ein Sicherheitspaket entwickelt, das IT-Scanner-Technologien mit einer Cyberrisk-Versicherung kombiniert: „Assured Security“. Damit seien die beiden Unternehmen in Deutschland Vorreiter auf dem Gebiet der ganzheitlichen Absicherung von Online-Systemen, sagt HDI. „Assured Security“ besteht auf der einen Seite aus einer umfassenden Überprüfung auf Cyber-Schwachstellen, bei der eine Kombination aus verschiedenen Scanner-Technologien eingesetzt wir, erläutert Cocus. Ist der Scan abgeschlossen, bekomme der Kunde ein detailliertes Reporting. Erkannte Risiken würden konkret aufgezeigt und der Kunde habe 90 Tage Zeit, diese zu beheben. Zur Dienstleistung von Cocus kommt eine zweite Komponente: die Versicherung des Restrisikos. HDI hat hierfür ihren Cyber-Risk-Baustein auf die Bedürfnisse des Netzwerk-Sicherheitsspezialisten angepasst und bietet den Versicherungsschutz in verschiedenen Ausprägungen an. Der Kunde könne je nach Bedarf Eigenschäden oder Eigen- und Drittschäden absichern.

portfolio international 07.11.2016

Hans Pfeifer
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