Studie bestätigt Ausbaupläne der Immobilienquote bei Großanlegern
„Trotz des anhaltenden Preisanstiegs bei Immobilien sind bislang keine Anzeichen für eine Blasenbildung am Immobilienmarkt zu erkennen“, meint Ingo Bofinger, Abteilungsleiter Immobilien bei der Gothaer Asset Management. Allerdings hat auch er feststellen müssen, dass das Angebot an Qualitätsimmobilien auf dem deutschen Markt limitiert ist und die Banken bei der Kreditvergabe sehr restriktiv sind. Aufgrund der hohen Preise für 1a-Immobilien in Core-Lagen empfiehlt Bofinger, bei Neuinvestments in vertretbarem Umfang Abstriche bei der Ausstattung von Objekten zu machen oder nach Immobilien mit kürzeren Mietvertragsrestlaufzeiten Ausschau zu halten. Keine Kompromisse sollten seines Erachtens jedoch bei der Lage von Objekten gemacht werden.
Die Gothaer Asset Management hat selbst mehr als 2,5 Milliarden Euro des verwalteten Vermögens indirekt in Immobilien angelegt. Davon sind 90 Prozent in Gewerbeimmobilien rund um den Globus – vornehmlich in Europa – investiert. Der Rest entfällt auf Wohnimmobilien. „Wir favorisieren Fondsmanager mit Fondsstrategien, die einen laufenden ordentlichen Ertrag erwirtschaften. Dies bedeutet, dass ein Großteil unseres Portfolios in Objekte mit langfristigen Mietverträgen investiert ist“, erläutert Bofinger. „Vor dem Hintergrund der restriktiven Kreditvergabe der Banken sehen wir auch einen Trend bei institutionellen Investoren, in dieses Geschäftsfeld einzutreten und als Kreditgeber für Immobilienfinanzierungen aufzutreten.“ Die Gothaer bereits seit 2010 in diesem Marktsegment engagiert und setzt die Investitionsstrategie auch indirekt über Fremdkapitalfonds um.
portfolio international update 25.06.2012/kbe/gcu





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