portfolio international MAGAZIN

Portfolio International

portfolio international

Ausgabe 03/2017

Der Brexit und seine Folgen für Vermittler

...mehr

Meistgelesene Artikel


Alles zum Thema
BÖRSE & FINANZEN
finden Sie hier

DAX
Chart
DAX 13.135,50 +0,09%
TecDAX 2.511,25 +0,11%
EUR/USD 1,1772 -0,01%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Wertpapiersuche

Aktien Tops & Flops

LUFTHANSA 30,00 +0,17%
MÜNCH. RÜCK 184,45 +0,14%
ALLIANZ 198,37 +0,11%
VOLKSWAGEN VZ 171,06 -0,43%
FMC 87,26 -0,43%
BASF 93,66 -0,31%

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 254,62%
Commodity Capital AF 220,43%
Polar Capital Fund AF 96,48%
BlackRock Global F AF 95,77%
Apus Capital Reval AF 94,80%

mehr

Beratung
03.08.2015

Schweizer-Franken-Darlehen ohne Schutz I

Herfurtner warnt: „Lediglich ein Hinweis auf abstrakte Risiken kann nicht ausreichen. Vor Vertragsabschluss müssen die konkreten finanziellen Auswirkungen im Risikofall genannt werden. Nur dann kann ein Kreditnehmer eine objektive Entscheidung treffen. Auch wenn Kreditverträge eine Risikobelehrung enthalten, entspricht diese nicht immer den gesetzlichen Vorgaben. Zudem sind Bankberater verpflichtet, auf die finanziellen Risiken direkt hinzuweisen.“ Alle schriftlichen Hinweise ersetzen eben nicht das tatsächliche Gespräch. Entscheidend sei der reale Ablauf und der Inhalt des Beratungsgespräches.

Kaum über Worst Case aufgeklärt
Sochurek weist im Zusammenhang mit der Haftung von Banken auf einen weiteren Aspekt hin: „Bei uns dominieren Fälle, in denen Stopp-Loss-Orders nicht ordnungsgemäß ausgeführt worden sind oder nachträglich angepasst wurden. Viele Fälle landen jedoch nicht vor Gericht, weil die Parteien sich vergleichen. Banken zeigen in vielen Fällen Vergleichsbereitschaft. Angesichts der sehr hohen Gegenstandswerte sind Prozesse für die einzelnen Kunden sehr teuer.“

Auch wegen nachträglicher Orderanpassungen müssen Finanzdienstleister und vor allem Banken mit Klagen rechnen: „Gegenwärtig vertreten wir sehr viele Kunden der Saxo-Bank, die sich mit dem Problem nachträglicher Orderanpassungen konfrontiert sehen. Wir unterstützen hier Vermögensverwalter und Family Offices, deren Kunden von der Problematik betroffen sind“, berichtet Sochurek. Er weiß von einem Fall, bei dem sich ein Privatkunde durch die nachträglichen Orderanpassungen einer angeblichen Nachschussforderung der Bank in Höhe von mehr als vier Millionen Euro ausgesetzt sieht.

portfolio international 03.08.2015

 
Barbara Moormann
Einen Kommentar schreiben
Wir freuen uns über Ihre Kommentare. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

CAPTCHA Bild zum Spamschutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
* Pflichtfelder
 
 
Anzeige
Anzeige