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Ausgabe 03/2017

Der Brexit und seine Folgen für Vermittler

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Beratung

02.11.2015

Ordnung bei Courtagezusagen schaffen I

Immer mal wieder befassen wir uns mit Courtagezusagen der Versicherer. Anlass zur Kritik gibt es von Maklern mehr als genug. Prinzip: Goliath macht Vorgaben, David hat zu gehorchen. Jetzt begehrt ein Maklerverband auf und legt den Finger in die Wunde. Zudem hat dieser Verband nun erstmals eigenes Kleingedrucktes für den Geschäftsverkehr mit Versicherern erstellt. Teil I
Wilfried E. Simon

Der Unterschied zwischen einer Zusage und einer Vereinbarung kann groß sein. Michael Otto, 2. stellvertretender Vorstandschef der Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler (IGVM), hat sich intensiv mit der Analyse von Courtagezusagen beziehungsweise -vereinbarungen beschäftigt. „Eine Courtagezusage ist eine Absichtserklärung, eine Courtagevereinbarung dagegen ein Vertrag“, stellt Otto klar. Die „Zusage“ sei häufiger als Überschrift anzutreffen, weil die Versicherer damit aufgrund ihrer Marktmacht durch einseitige Willenserklärung die Kooperation mit den unabhängigen Maklern regeln wollten. Im eigentlichen Sinne ist darin aber nur Courtagehöhe, Haftzeit, Abrechnungsmodalitäten und Ähnliches zu regeln. Weitergehende Regelungen seien überflüssig. Es bedarf also keiner „Romane“.

Doch wo „Zusage“ draufsteht, ist nicht immer „Zusage“ drin. ­Einige Versicherer, wie R+V oder neuerdings Ergo, präsentieren den Maklern ellenlange Vertragswerke von bis zu 80 Seiten Länge, die zahlreiche Zusätze integrieren, die nichts mehr mit einer bloßen Courtagezusage zu tun haben, sondern umfassende Verträge sind. „Makler sollten darauf achten, dass sie Änderungen, die ihnen nicht gefallen, ausdrücklich widersprechen“, so Otto. Das verlange der Handelsbrauch (nach Paragraf 346 Handelsgesetzbuch, kurz: HGB). Wer nicht kontrolliert und gegebenenfalls widerspricht, muss die Änderungen der Versicherer dann klaglos hinnehmen und akzeptieren.

Wie ein großer Pool Maklerbestände garantiert

Interessant ist in diesem Zusammenhang, wie Deutschlands größter Maklerpool Fonds Finanz, der bekanntlich als Pool die Interessen von Maklern und Versicherern zusammenführen muss, seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die Vertriebsvereinbarungen mit Maklern formuliert. In der Vertriebsvereinbarung heißt es zum Beispiel, dass der Pool dem Makler „absoluten Bestandsschutz“ gewährt. Mit Beendigung der Vertriebsvereinbarung oder auf sonstigen Wunsch des Vermittlers gehen alle über den Pool eingereichten und übertragenen Verträge auf den Makler über (Punkt 12.2).

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