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Beratung
18.06.2014

Mehr Unterstützung für Makler im Vertrieb II

Die direkte technische Anbindung an den Makler gewinnt für Versicherer immer mehr an Bedeutung. Folglich widmen sich mehr Gesellschaften den Bipro-Normen, um die Makler technisch zu unterstützen. Doch diese sind damit nicht zufrieden. Was eine Studie sonst noch offenbart. Teil II

Bislang erhöhen uneinheitliche Authentifizierungsverfahren und die unterschiedlichen Strukturen der Extranets den Arbeitsaufwand beim Makler enorm. Insbesondere die umständliche Handhabung bei der Authentifizierung wird kritisiert. Die Vereinheitlichung der Zugänge könnte laut Maklern mit SSO-Initiativen gelöst werden. Insgesamt sind 50 Prozent der Makler dafür registriert. Die bekannteste und meistgenutzte SSO-Initiative ist Easy Login. Dort haben sich 39,9 Prozent der befragten Makler registriert. Sollte in Zukunft ein vereinfachter Zugang zu weiteren Versicherern gewährleistet sein, würden fast alle Makler auch die Einbindung einer SSO-Lösung in ihr MVP begrüßen.

Im Bereich der Extranets fühlen sich die Makler von der VHV am besten unterstützt, gefolgt von Axa (siehe Tabelle auf Seite 24). Die umständlichen Zugänge zu den Extranets und die fehlende Chance, mit möglichst nur einmaliger Anmeldung auf alle Dienste zugreifen zu können (SSO), rufen die Kritik vieler Makler hervor. „Es ist eine Unsitte, die Verwaltung auf den Makler zu verlagern, indem alles in ein Postfach im Extranet eingestellt wird und man als Makler gezwungen ist, dort nachzuschauen, ob Post vorliegt“, kritisiert zum Beispiel ein Studienteilnehmer. Wenn so vorgegangen wird, müsste wenigstens eine E-Mail-Information erfolgen, dass Dokumente im Postfach vorliegen, lautet sein Vorschlag. 

Viel Wildwuchs bei den Extranets
Nur jeder vierte Makler kann sich vorstellen, die Unterlagen aus den Extranets abzuholen. „Solange Instrumente wie Easy Login und Easy Client nur von wenigen Versicherern benutzt werden, ist die Einwahl bei den vielen Extranets der Versicherer eine nicht akzeptable Zumutung“, lautet eine weitere Kritik. Der Support mobiler Geräte scheint uninteressant zu sein.

Die meisten Makler wollen lieber die Provisionsdaten, den Schriftwechsel und auch Schadeninformationen automatisiert haben, am liebsten per E-Mail. Oder Vertragsänderungen online abwickeln. Gewünscht wird eine unkomplizierte technische Anbindung an ihr MVP und die Verwendung einheitlicher Standards. Dabei gebe es jedoch zum Teil Rückschritte. So wird das neue R+V-Portal „Connect“ von mehreren Umfrageteilnehmern als Verschlechterung empfunden, ebenso die Technik bei Ergo und Generali. Die elektronische Schadenabwicklung ist bei VHV am besten, sagen  24,6 Prozent der Makler, gefolgt von der Haftpflichtkasse Darmstadt, meinen 20,1 Prozent.

 
Detlef Pohl

Kommentare

Die VHV als Vorbild? Kuriose Ergebnisse, die sich nicht mit eigenen Erfahrungswerten decken! Da gefällt dem Makler nämlich einiges nicht. Bei der VHV gibt es kuriose Vorstellungen, wie man einen Makler "führt". Mit Kritik kann der Vertriebsvorstand nicht bis schlecht umgehen. Zusagen werden oft nicht eingehalten und Maklerbetreuer sehen den Makler als "Melkkuh". Sie laden zum Essen ein, um unausgesprochen Umsatzziele zu verankern. Alles in allem kein geeigneter Partner, noch dazu, wo Neu-Makler mit Mini-Courtagen abgespeist werden sollen. Dagegen erhalten Pools aufgrund des Vermittlungsvolumens deutlich mehr, was dann beim direkt angebundenen KMU-Makler brutal eingespart wird. Und: Hat man es bei der VHV geschafft, 200.000 Euro zu platzieren, wird überraschend "zwangssaniert", der Bestand also zurechtgestutzt.

Im Übrigen haben solche Studien alle eines gemeinsam: Es ändert sich nichts vorteilhaftes für die Makler, aber meist für die Versicherer.

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