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Anlage
12.09.2012

Frankreich baut Energie aus Windkraft aus

Präsident Hollande will bis zum Jahr 2025 die Abhängigkeit von Atomstrom auch mittels Windenergie verringern. Anbieter von Windkraftfonds wittern Geschäft.

Die sinkende Einspeisevergütung für Solarstrom und verbesserte Technik könnten der Windenergie zu neuem Schwung verhelfen. Rund zehn Windkraftfonds listet die Internetplatform "Green Value" derzeit auf. Zwei davon, der "Chorus Cleantech Wind 10" und der "Leonidas X" investieren in Frankreich. Für den Anbieter Leonidas ist es das zweite Engagement in Frankreich; der Cleantech Wind 10 kombiniert deutsche mit französischen Windparks.

Frankreich unternimmt deutliche Anstrengungen, die Abhängigkeit vom Atomstrom zu verringern. Der Anteil an Atomstrom soll nach den Plänen von Präsident François Hollande bis zum Jahr 2025 von derzeit 75 Prozent auf 50 Prozent sinken. Für dieses Ziel ist aus dem Bereich Windenergie eine Leistung von 40.000 Megawatt pro Jahr erforderlich. Derzeit sind Anlagen installiert, die 7.000 Megawatt pro Jahr produzieren.

Die Einspeisevergütung wird in Frankreich allerdings nur für 15 Jahre gezahlt, dabei allerdings jährlich der Inflation angepasst. In Deutschland wird die Förderung für 20 Jahre zugesichert, aber ohne Einrechnung der Teuerungsrate.

Strom aus Windkraft hat mittlerweile nahezu die sogenannte Grid-Parität erreicht – er wird zu nahezu gleichen Kosten erzeugt wie eingekaufter Strom kosten würde. Die Einspeisevergütung liegt nur geringfügig unter dem Preis für den Strom aus der Steckdose. Bei steigenden Strompreisen lohnt sich laut der Anbieter der Verkauf am Markt.

portfolio international update 11.09.2012/fle/gor

 
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