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Ausgabe 03/2017

Der Brexit und seine Folgen für Vermittler

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21.10.2016

Was nun, Herr Stille?

Michael Stille

portfolio international sprach über die Fokussierung auf das Maklergeschäft innerhalb der Generali-Gruppe mit Michael Stille, Vorstandsvorsitzender der Dialog Lebensversicherung in Augsburg, zugleich Vorstandsmitglied der Generali Lebensversicherung, dort zuständig für die betriebliche Altersversorgung.

Herr Stille, wie laufen die Geschäfte bei der Dialog?
Hervorragend. 2015 war bei Umsatz und Ertrag das beste Jahr in der Geschichte des Unternehmens. Das liegt sicherlich auch daran, dass wir genau die Bedürfnisse der Makler erfüllen und sehr guten Service liefern. So werden bei uns 50 Prozent der Anträge innerhalb von 24 Stunden policiert. Wir bieten auch keine allgemeine Portallösung für den Makler, sondern binden ihn individuell bei uns an.

Die Kontinuität der Produktion ist für Außenstehende beinahe verwunderlich, da zuletzt viel Bewegung auf dem Chefsessel der Dialog war. Wie lange werden Sie in Augsburg bleiben?
So lange ich hier gebraucht werde. Die Aufgabe macht Spaß, zumal das Haus gut bestellt ist. Bis auf einen kurzen Zeitraum vor meinem Amtsantritt war der Chefsessel ja langjährig und kontinuierlich besetzt. Ich glaube an die Zukunft des Maklervertriebs. Je komplexer die Produkte, desto wichtiger ist professionelle Beratung.

Parallel zur Dialog bleiben Sie ja Vorstand der Generali Leben in München, sind Chef des Generali Pensionsfonds und verantworten für Generali die betriebliche Altersversorgung (bAV) im Kompetenzzentrum Frankfurt/Main. Wie geht das zusammen?
Das passt sehr gut zusammen. Das bAV-Geschäft der Generali kommt schwerpunktmäßig über die großen Berater und Makler herein. Gemeinsamer Nenner ist die Maklerschiene, auf der sich die Dialog ausschließlich bewegt, allerdings einzig und allein im Privatkundengeschäft, und nur mit biometrischen Produkten.

Als Spezialanbieter für Biometrie kann die Dialog keine Kapital­anlagen und Altersvorsorge-Produkte offerieren. Bieten Sie Maklern Rentenpolicen über andere Konzerngesellschaften?
Nein. Dafür müssten wir als Dialog einen Overhead bezahlen. Da sind keinerlei Kooperationen und Dienstleistungsverträge mit anderen Gesellschaften vorgesehen. Solche Policen müssen Makler ihren Kunden anderswo beschaffen. Wir konzentrieren uns auf reine Biometrie und nur auf das Privatkundengeschäft.

Die Generali hat die Makleranbindungen in der privaten Altersversor­gung für das Neugeschäft gekappt. Wer springt in die Bresche?
Die Generali Leben will sich bei der Zusammenarbeit mit Maklern voll auf die bAV konzentrieren, weil die gesetzlichen Rahmenbedingungen da auch in Zukunft stimmen. In der privaten Altersversorgung arbeitet der Konzern nicht mehr mit Maklern zusammen; das erledigen der hauseigene Außendienst, die DVAG (Aachen-Münchener) und der Direktvertrieb (Cosmos Direkt).

Und wie ist es konkret in der betrieblichen Altersversorgung?

Das überlässt die Dialog komplett der Generali Lebensversicherung mit deren Kompetenzzentrum in Frankfurt/Main. Das dortige Geschäft wird zu 80 Prozent von Versicherungsmaklern eingebracht und ist sehr erfolgreich.  

Warum diese Trennung?
Wir haben große internationale Bestände aufgebaut und sind mit 28 Prozent Marktanteil Weltmarktführer. Bereits 1966 war das „Generali Employee Benefits Network“ gegründet worden, um großen internationalen Konzernen bAV-Angebote zu machen. Heute zählen allein 14 der 20 größten US-Firmen zu unseren bAV-Kunden. In der Folge konnten wir auch viele Dax-Konzerne gewinnen, darunter Volkswagen AG bei der betrieblichen Berufsunfähigkeitsabsicherung für alle Marken des Autobaukonzerns.

 
Detlef Pohl
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