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Vorsorge
15.11.2012

Vorsichtig optimistischer Ausblick für Versicherer

Die Bilanz der deutschen Versicherer für 2012 fällt wieder leicht positiv aus. Im kommenden Jahr könnte es ähnlich laufen. Die Lebensversicherung gerät aber weiter unter Druck.

Die deutschen Versicherer verzeichnen 2012 voraussichtlich ein Wachstum  der Beitragseinnahmen um 1,5 Prozent auf 180,7 Milliarden Euro, nachdem sie im Vorjahr um 1,2 Prozent zurückgegangen waren. „Für 2013 sind wir vorsichtig optimistisch und erwarten wieder ein Beitragswachstum wie in diesem Jahr“, gab Rolf-Peter Hoenen, scheidender Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bei der  Jahrestagung 2012 des Verbandes bekannt.

In der Lebensversicherung ging die Schere zwischen Einnahmen aus Einmalbeitrags-Versicherungen und Policen gegen laufenden Beitrag nicht weiter auseinander. Die Einmalbeiträge sinken um knapp 5,0 Prozent auf 21,8 Milliarden Euro, die Einnahmen aus laufenden Beiträgen steigen um 0,6 Prozent auf 64,3 Milliarden Euro. Unterm Strich sinken die Einnahmen der Lebensversicherer 2012 aber voraussichtlich leicht um 0,7 Prozent.

Der Bestand bei Lebensversicherungen sowie Pensionskassen und -fonds der Lebensversicherer wird zum Jahresende 2012 bei knapp 93 Millionen Verträgen liegen und damit rund ein Prozent niedriger sein als Ende 2011. Positiv hebt sich die betriebliche Altersversorgung ab: Hier stieg die Zahl der Bestandsverträge über die 14-Millionen-Marke. Seit 2002 der Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung eingeführt worden ist, sind über sechs Millionen Verträge hinzugekommen.

Im nunmehr fünften Jahr der Finanzmarktkrise setzen die Kunden mehr denn je auf Sicherheit. So gewannen klassische Lebensversicherungen gegenüber Fondspolicen weiter an Marktanteilen. Betrug der Anteil der klassischen Verträge 2008 noch knapp 59 Prozent, ist er in diesem Jahr auf 76 Prozent gestiegen; entsprechend sank der Anteil der fondsgebundenen Policen von 41 auf 24 Prozent.

 
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