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Vorsorge
07.06.2017

Vorsicht beim PKV-Tarifwechsel

Wolfgang Ruch

Die Vermittlung von PKV-Volltarifen ist in den letzten Jahren erheblich schwerer geworden. Viele Kunden denken eher darüber nach, ob ein Wechsel in die gesetzliche Krankenkasse möglich und sinnvoll ist. Doch auch der Tarifwechsel beim bisherigen Privatanbieter kann sinnvoll sein. Doch nicht jedes Angebot von "Wechsel-Experten" ist seriös, beschreibt Versicherungsmakler Wolfgang Ruch, Geschäftsführer der Ruch Finanzberatung GmbH in Borgsdorf, in seinem Gastbeitrag.

Angefeuert wird der Wechseltrend durch starke Beitragssteigerungen der Privaten und den Abgesang der PKV in der Tagespresse. Als eine unmittelbare Reaktion sind Dienstleister wie Pilze aus dem Boden geschossen, die einem PKV-Kunden den Tarifwechsel innerhalb der bisherigen Gesellschaft unter Beibehaltung der Alterungsrückstellungen anbieten. Das kann grundsätzlich eine gute und sinnvolle Sache mit echtem Kundennutzen sein.

Mitunter werden Kunden in ihrer Ratlosigkeit jedoch finanziell in den Abgrund gestoßen. So wird durch Werbemaßnahmen vorgegaukelt, beim Tarifwechsel dieselben PKV-Leistungen zu bekommen wie bisher, aber für geringeren Monatsbeitrag. Das stimmt jedoch nicht: Der Kunde wechselt in einen anderen Tarif mit keinesfalls identischen Leistungen zu keinesfalls geringerem Beitrag. Am Beispiel der DGfP (Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten mbH) möchte ich schildern, wie solche Tarifwechselberatung ablaufen kann.

Mit bunten Werbeflyern bietet diese Firma eine Beratung zum möglichen Tarifwechsel mit „100 % Spargarantie“ und „dauerhafte Einsparung von bis zu 45 %“. Als Erfolgshonorar wird einmalig das Zehnfache der monatlichen Einsparung aus altem und neuem Monatsbeitrag berechnet, zuzüglich Mehrwertsteuer. Damit würde bereits der Einschluss einer Selbstbeteiligung ein nettes Honorar ergeben, ohne dass der Kunde einen finanziellen Vorteil hat, denn die Erhöhung der Selbstbeteiligung wird bei der Honorarrechnung nicht berücksichtigt.

Und so lief die Beratung ab: Nach Rücksendung der Werbekarte nahm man sehr schnell Kontakt auf, sendete entsprechende Fragebögen zum aktuellen PKV-Tarif und ließ sich eine Dienstleistungsvereinbarung mit Erfolgshonorar und einer Auskunftsvollmacht für den Versicherer unterschreiben. Anschließend holte man Informationen beim Versicherer ein und erstellte dann mit einem gängigen Vergleichsprogramm eine Gegenüberstellung des aktuellen Tarifes mit einem Änderungsvorschlag. Der Interessent wurde vorbildlich über jeden Schritt informiert, die Präsentation war hochwertig gestaltet.

 
Wolfgang Ruch
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