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Vorsorge
20.02.2013

Viel Potenzial für die betriebliche Krankenversicherung

Die Mehrheit der Unternehmen ist über die betriebliche Krankenversicherung informiert, doch nur eine Minderheit bietet sie derzeit an.

Das ist das Ergebnis der Studie „Gewerbekundenmonitor Assekuranz 2012“ des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts Yougov. Demnach kennen 60 Prozent der Unternehmen zwar die betriebliche Krankenversicherung (bKV). Bisher bieten aber nur 13 Prozent diese Leistung an.

Die Ergebnisse müssen nicht wirklich überraschen. Bei der bKV handelt es sich um den jüngsten Zweig der betrieblichen Vorsorge und in Deutschland, sie ist in der Breite erst seit wenigen Jahren auf dem Markt. Sie gibt es als arbeitnehmerfinanzierte Variante, bei der der Arbeitgeber für die Belegschaft mit einer Versicherung günstige Gruppenverträge abschließt, oder als arbeitgeberfinanzierte Variante, bei der das Unternehmen eine zusätzliche Sozialleitung gewährt. Letztere Möglichkeit gewinnt zunehmend an Boden, nicht zuletzt deshalb, weil die Arbeitgeber in Zeiten des Fachkräftemangels die bKV als Instrument der Erhöhung der Zufriedenheit und Bindung der Belegschaft entdeckt haben.

Trotz der zunehmenden Bedeutung der bKV seien von den Unternehmen, die sie nicht einsetzen, nur fünf Prozent willens, das Produkt in den nächsten 24 Monaten einzuführen, so weitere Ergebnisse der Yougov-Untersuchung. Grundsätzlich werde die betriebliche Krankenversicherung von vielen Unternehmen (42 Prozent) als attraktive Arbeitgeberleistung angesehen. 37 Prozent der für die Studie befragten Unternehmen erwarten, dass sich durch die Einführung einer betrieblichen Krankenversicherung die Zufriedenheit und die Bindung der Mitarbeiter erhöhen.

Die unternehmensfinanzierte Variante ist vorteilhaft für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Würde der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter die Gehälter aufstocken, um sie zu binden, kämen davon nach Sozialabgaben und Steuern auf dem Gehaltskonto nur rund 60 Prozent an. Für den Arbeitgeber erhöhen sich die Lohn- und Lohnnebenkosten. Spendiert er hingegen für die Belegschaft eine bKV, sind die Beiträge bis zu 44 Euro pro Mitarbeiter und Monat steuer- und sozialversicherungsfrei. Das besagt die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), nach der die Beiträge einkommen- oder lohnsteuerrechtlich wie Sachzuwendungen zu behandeln sind (BFH-Urteil vom 14.04.2011, Az.: VI R 24/10).

Weiterführende Links:

Potenzial der betrieblichen Krankenversicherung
bKV für den Mittelstand

portfolio international update 21.02.2013/hp/gor

 
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