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Ausgabe 03/2017

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Beratung

11.12.2012

Versicherungen im Rating-Riester

Im Herbst ist traditionell Hochsaison für Versicherer-Ratings. Zur privaten Krankenversicherung und zur Lebensversicherung gibt es zwei Studien, die Stärken und Schwächen der Branche aufzeigen. In allen Fällen wollen die Rating-Agenturen Vermittler bei der Suche nach den besten Versicherern unterstützen.

Der goldene Oktober hatte es auch in Sachen Ratings in sich: Die Analysehäuser Softfair und Morgen & Morgen brachten neue Bewertungen zur privaten Krankenversicherung (PKV) sowie Lebensversicherungs-Ratings heraus. Der Map-Report steuerte Bilanzanalysen für die PKV und kurz zuvor für Lebensversicherer bei. Doch der Reihe nach. Die Softfair GmbH, seit vielen Jahren vor allem durch Vergleichsprogramme („Lotse“) bekannt, hat im März 2012 die Tochter Softfair Analyse GmbH gegründet und will unter diesem Dach ihre Rating-Aktivitäten ausbauen. Dazu wurde als Geschäftsführer Christoph Dittrich gewonnen, der zuvor als Bereichsleiter „Customer Service“ und Key Account Manager bei Morgen & Morgen tätig war. Daher sind einige Ähnlichkeiten in den Ratings sicherlich nicht ganz zufällig, obwohl der Newcomer in vielen Punkten noch Nachholbedarf hat – auch bei der Zahl der bewerteten Versicherer.

Softfair mit wohlwollenden PKV-Urteilen
Das „Softfair PKV-Unternehmensrating“, erschienen am 12. Oktober, beurteilt 31 private Krankenversicherer. Davon haben sechs hervorragend abgeschnitten: DEVK, Signal, Alte Oldenburger, Hallesche, R + V sowie Süddeutsche. Die meisten anderen wurden mit „sehr gut“ beziehungsweise „gut“ benotet. Lediglich die Mannheimer wurde als „ausreichend“ bewertet. Damit gab es keinen einzigen mangelhaften Anbieter. Es fehlt die Mecklenburgische Krankenversicherung, die von Morgen & Morgen als sehr gut bewertet wurde. Softfair beurteilt die Krankenversicherer ausschließlich anhand ihrer in den Geschäftsberichten der vergangenen fünf Jahre veröffentlichten Daten. Analysiert werden der betriebswirtschaftliche Erfolg aus Kundensicht, die Sicherheit für die Zukunft und die gesunde Bestandsentwicklung. „Die bloße Betrachtung von betriebswirtschaftlichen Erfolgsgrößen würde hier zu kurz greifen“, sagt Softfair-Geschäftsführer Dittrich. Schließlich komme beispielsweise der wirtschaftliche Erfolg eines Versicherers allein durch unterschiedliche Unternehmensformen nicht jedem Versicherten gleichermaßen zugute. „Daher rechnen wir bei bestimmten Unternehmen Anteile aus den Kennzahlen heraus“, betont Dittrich.

Morgen & Morgen mit mehr Kennzahlen
Zum Vergleich: Das zwei Tage früher erschienene „PKV-Bilanz-Rating“ von Morgen & Morgen sieht unter 32 Versicherern drei Gesellschaften mit ausgezeichneter Gesamtnote an der Spitze: Alte Oldenburger, Debeka und DEVK. Als sehr schwach wurden eingestuft: Axa, Central, Mannheimer und Münchener Verein. Es dominiert ein gutes Mittelfeld mit 17 Anbietern, die als sehr gut beziehungsweise durchschnittlich eingestuft worden sind. Acht Anbieter hinken jedoch mit schwacher Bewertung im unteren Mittelfeld hinterher. Details hat Morgen & Morgen jedoch nicht veröffentlicht, sondern nur die Gesamtnoten.

Auf Nachfrage hat das Unternehmen jetzt weitere Details zu den Top-Anbietern und dem jeweiligen Branchendurchschnitt bei den einzelnen Kennzahlen preisgegeben (siehe Tabelle). Auffällig: Bei elf Versicherern hat sich die Bewertung im Vergleich zum Vorjahr verändert: Drei schneiden jeweils eine Note besser ab, acht fielen eine Note zurück. „Betrachtet man das Ergebnis in seiner Gesamtheit, lässt sich zwar ein leichter Abwärtstrend erkennen, jedoch hat sich gleichzeitig das Mittelfeld stark verdichtet“, erklärt Stephan Schinnenburg. „Die Versicherer sind somit näher zusammengerückt und trotz eines leicht negativen Trends für die Zukunft gut gerüstet“, fasst der Geschäftsführer von Morgen & Morgen das Ergebnis zusammen.

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