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19.03.2010

Versicherer erwarten für 2010 stabile Beitragseinnahmen

Die Ergebnisse für das zurückliegende Jahr fielen besser aus als erwartet.

BERLIN - Die deutsche Versicherungswirtschaft ist anders als die meisten anderen Wirtschaftszweige vergleichsweise gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen. Das zeigen die Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurden. Die Beitragseinnahmen stiegen 2009 um 4,1 Prozent auf 171,3 Milliarden Euro. 2008 war lediglich ein Zuwachs von einem Prozent erreicht worden. Der Zuwachs wird allerdings nur von der Lebens- und Krankenversicherung getragen.

Auch für 2010 zeigt sich GDV-Präsident Rolf-Peter Hoenen zuversichtlich: "Ich erwarte für die Versicherungswirtschaft im laufenden Jahr stabile, wenn nicht sogar leicht wachsende Beitragseinnahmen und somit ein im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbranchen wieder erfreuliches Geschäftsergebnis." So steht den negativen Auswirkungen der Banken- und Wirtschaftskrise auf die gewerblichen und industriellen Zweige der Schaden- und Unfallversicherung eine stabile Entwicklung im Bereich der privaten Haushalte gegenüber. In der Kraftfahrtversicherung sind nach Hoenens Worten erste Anzeichen für eine Trendwende in der Prämienentwicklung erkennbar. Für die Krankenversicherung zeichne sich ein leichtes Wachstum ab, in der Lebensversicherung könne das Beitragsniveau in diesem Jahr stabil bleiben.

Die Lebensversicherer, Pensionskassen und Pensionsfonds nahmen 2009 rund 85,2 Milliarden Euro Beiträge ein. Das waren 7,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Lebensversicherer ohne Pensionskassen und Pensionsfonds steigerten ihre Beiträge um 6,6 Prozent auf 81,4 Milliarden Euro. Das Neugeschäft beruhte vor allem auf Verträgen gegen Einmalbeitrag, Sie machten in der Lebensversicherung ohne Pensionskassen und Pensionsfonds mit 20,8 Milliarden Euro fast vier Fünftel der Neugeschäftsbeiträge aus und stiegen gegenüber dem Vorjahr um rund 62 Prozent. Der laufende Beitrag aus dem Neugeschäft belief sich auf sechs Milliarden Euro, im Vorjahr waren es noch 7,1 Milliarden Euro. Insgesamt schlossen die Lebensversicherer, Pensionskassen und Pensionsfonds im Vorjahr 6,4 Millionen Verträge über eine versicherte Summe von 245 Milliarden Euro neu ab. Damit ging die Zahl der Neuverträge um 8,4 Prozent zurück, die Versicherungssumme sank um 3,3 Prozent.

Die private Krankenversicherung verzeichnete 2009 ein Beitragswachstum von 3,8 Prozent auf 31,5 Milliarden Euro. 2008 erzielte die PKV ein Wachstum von 2,9 Prozent. 29,4 Milliarden Euro entfielen auf die Krankenversicherung und 2,1 Milliarden Euro auf die Pflegeversicherung. Die zum 1. Januar 2009 in Kraft getretene allgemeine Pflicht zur Versicherung sowie intensivierte Vertriebsanstrengungen, um die Folgen aus der Gesundheitsreform zu kompensieren, wirkten sich nach Einschätzung des GDV positiv auf den Neuzugang aus. In der Krankenversicherung betrug der Nettozuwachs 99.000 Personen.

Für die Schaden- und Unfallversicherer fiel das Geschäftsergebnis 2009 weniger erfreulich aus. So hat sich die Schaden-Kosten-Quote nach Abwicklung, also die Combined Ratio, für das Jahr 2009 von 94,8 auf 97 Prozent verschlechtert. Damit verringert sich der versicherungstechnische Gewinn um eine Milliarde Euro auf 1,7 Milliarden Euro. Während die deutschen Schaden- und Unfallversicherer 2009 wie im Jahr zuvor 54,6 Milliarden Euro an Beiträgen einnahmen, stiegen die Schadenaufwendungen um 1,3 Prozent auf 42,4 Milliarden Euro an. Vor allem in der Rechtsschutz-, Transport- und Kreditversicherung kam es infolge der Wirtschaftskrise zu deutlich höheren Schadenaufwendungen.

portfolio international update 19.03.2010/kmo

 
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