Anzeige

portfolio international MAGAZIN

Portfolio International

portfolio international

Ausgabe 2/13

Maklerpools - pro und contra
Chancen und Nachteile für freie Vermittler

...mehr


Verlagsprodukte

portfolio IM FOKUS Aktuelle Ausgabe

portfolio IM FOKUS Richtig in Rohstoffe investieren

Mit "rollenden" Strategien den Rohstoffmarkt erobern

...mehr



Alles zum Thema
BÖRSE & FINANZEN
finden Sie hier

DAX
DAX 8.347,50 -0,05%
TecDAX 959,00 -0,21%
EUR/USD 1,2932 ±0,00%

Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation

Wertpapiersuche

Aktien Tops & Flops

SIEMENS 82,63 +1,51%
HEID. CEMENT 58,07 +1,45%
BEIERSDORF 70,54 +0,81%
SAP 58,52 -3,27%
DT. BANK 35,08 -2,57%
INFINEON 6,27 -2,12%

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Aquila Intl Corby AF 1.360,29%
Allianz Thailand E AF 178,69%
Fidelity Thailand AF 157,17%
Amundi Fds Eq Thai AF 137,16%
Custom Markets CS SF 119,08%

mehr

Anlage
18.04.2012

Tücken bei der Baufinanzierung

Eine Baufinanzierung muss gut durchdacht sein. Viele Akteure sind in den Beratungsprozess eingebunden: Verkäufer, Notar, Bankvermittler und der Käufer selbst. Die Tücken der Finanzierung kommen dabei im Beratungsgespräch oftmals viel zu kurz, wie ein aktueller Fall zeigt. Auch Verbraucherschützer und Finanztest vernachlässigen dieses Thema.

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, heißt ein bekanntes Sprichwort. Ein Lied davon singen kann auch R. Birnbaum. Der 36-jährige Redakteur aus Frankfurt am Main hatte kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres, nach langem Suchen, endlich eine geeignete und vermietete Dreizimmerwohnung gefunden, die er zur Kapitalanlage kaufen wollte. Der Kaufpreis: 100.000 Euro.

Da alles nun sehr schnell gehen sollte, beauftragte er das Baufinanzierungsunternehmen Interhyp mit der Suche nach einer geeigneten Bank. Zügig vermittelte der Baugeldvermittler eine zinsgünstige Bank. Die PSD-Bank Hessen-Thüringen hatte die Zusage für ein Grundschulddarlehen in Höhe von 57.000 Euro übernommen. Die Bank gehört zur bundesweit vertretenen PSD-Bankengruppe und ist eine selbstständige, in ihrem Geschäftsgebiet Hessen und Thüringen regional tätige Bank für private Kunden.

Nur einige Tage später – unmittelbar vor Weihnachten – wurde der Kaufvertrag ordnungsgemäß beim Notar unterschrieben. Sofort wurde auch der Mieter über den Verkauf der Wohnung unterrichtet und über sein Vorkaufsrecht belehrt. Der Mieter hatte bis Ende Februar Zeit, von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. R. Birnbaum hatte sich aber sicherheitshalber schon beim Besichtigungstermin beim Mieter erkundigt, ob er denn selbst die Wohnung kaufen wolle. Der Mieter zeigte kein Interesse am Erwerb der Wohnung.

Um sich die zu diesem Zeitpunkt sehr günstigen Zinsen der Finanzierung zu sichern, unterschrieb er Mitte Januar den Darlehensvertrag, den er Anfang Januar bekommen hat. Für die Unterschrift hatte er 14 Tage Zeit. Alles schien in trockenen Tüchern zu sein, bis sich Ende Februar dann der Verkäufer bei Birnbaum meldete und ihm schriftlich mitteilte: „Wir haben die Wohnung an den Mieter veräußert, da er in sein Vorkaufsrecht eingetreten ist. Aus diesem Grunde müssen wir Ihnen leider mitteilen, das wir vom Kaufvertrag zurücktreten müssen.“

Durch die Ausübung des Vorkaufsrechts sind Birnbaum auf einen Schlag Kosten in Höhe von 5.100 Euro entstanden. Dem Notar hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits knapp 800 Euro gezahlt. Zudem verlangte die Bank für das Darlehen eine Nichtabnahmeentschädigung von 4.300 Euro.

 
Anzeige
 
Einen Kommentar schreiben
Wir freuen uns über Ihre Kommentare. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

CAPTCHA Bild zum Spamschutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
* Pflichtfelder
 
Anzeige