Ausgaben für Produkte der Altersvorsorge erfreuen sich keiner großen Beliebtheit. Nur 24 Prozent der Deutschen sind bereit, einiges für die Altersvorsorge auszugeben. Ein Jahr davor waren es noch 45 Prozent. Damit rangiert die Altersvorsorge weit abgeschlagen auf Platz zehn der abgefragten Ausgaben, wie Reisen, Wohnung oder Hobbys. Dies ergab eine vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV in Auftrag gegebene, repräsentative Befragung durch das Institut für Demoskopie Allensbach.
Zwar rechnen die Deutschen im Alter mit deutlichen Einschränkungen bei ihrer Altersrente, „die Krise in der Euro-Zone führt aber dazu, dass die Bürger immer weniger das Gefühl haben, langfristig verlässlich planen und sparen zu können“, sagt Renate Köcher, Professorin und Geschäftsführerin beim Allensbach-Institut. Dieser Eindruck stimuliere zudem eher den kurzfristigen Konsum als die langfristige Vorsorge.
Unterdessen setzt sich der GDV weiter für säulenübergreifende Renteninformationen ein. Aus seiner Sicht sind transparente Informationen über die künftigen Rentenleistungen „wichtige Voraussetzung“, um die Bürger für die Altersvorsorge zu motivieren. Deshalb plädiert der Vorsitzende des GDV-Hauptausschusses Lebensversicherung, Maximilian Zimmerer, für die Einführung einer Informationsplattform, die es jedem Bürger per Mausklick ermöglicht, den Stand seiner gesetzlichen, betrieblichen und privaten Altersvorsorgeansprüche auf einen Blick zu erfahren.
portfolio international update 27.01.2012/gcu/rko





Deutsche Bank / Realtime Indikation