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Ausgabe 03/2017

Der Brexit und seine Folgen für Vermittler

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Vorsorge
04.01.2016

Fällt den Lebensversicherern nichts mehr ein?

Hans Pfeifer

Ein Kommentar von Hans Pfeifer, Ressortleiter Vorsorge und Versicherung, portfolio international

Unlängst hat die Stiftung Warentest 32 Sofortrenten gegen Einmalbeitrag einer genaueren Betrachtung unterzogen. Das ernüchternde Ergebnis: Nur zwei Produkte waren gut, alle anderen hatten eher etwas mit dem Hütchenspiel zu tun, bei dem balkanische Kleinkriminelle in deutschen Fußgängerzonen arglose Passanten prellen. Denn bei den meisten Tarifen müssen die Kunden etwa 90 Jahre alt werden, wenn sie sicher sein wollen, dass der Versicherer ihnen insgesamt mehr an monatlicher Rente auszahlen wird, als sie eingezahlt haben.

Sofortrenten liegen im Trend. Immer mehr Sparer wollen durch die Einzahlung einer größeren Summe – sei es der Ablaufleistung einer Lebensversicherung, der Kapital summe aus einem Sparplan oder einer Erbschaft– eine lebenslange Rente erwerben. Die Branche hätte also allen Grund, sich Gedanken über intelligente Produkte zu machen, mit denen sie dieses Kapital einsammeln und in möglichst viel Rente verwandeln kann.

Doch den deutschen Lebensversicherern fällt dazu nicht mehr ein als die DAV 2004R, die Sterbetafel des Deutschen Aktuarvereins, der zufolge die Versicherten angeblich noch viel älter als alt werden. Die Argumente sind bekannt: Rentenversicherte leben länger als Normalsterbliche, die Lebenserwartung entwickelt sich dynamisch, und Risikozuschläge müssen sein.

Doch das muss doch nicht das Ende der Weisheit sein. Oder glaubt die Branche wirklich, dass es für einen 65-Jährigen attraktiv ist, für eine Einzahlung von 100.000 Euro als Gegenleistung eine garantierte Monatsrente von 338 Euro zu bekommen? Dabei handelt es sich um die Leistung des Testsiegers, bei den Testverlierern waren es nur 314 Euro.

 
Hans Pfeifer
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