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Ausgabe 03/2017

Der Brexit und seine Folgen für Vermittler

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portfolio im Fokus
26.07.2017

Schutzschilde gegen biometrische Risiken

Die Absicherung der biometrischen Risiken Langlebigkeit, Berufs- und Erwerbsunfähigkeit, schwere Krankheiten, Unfallinvalidität, Pflegebedürftigkeit und Tod gehört zu den Kernkompetenzen der Versicherungswirtschaft. Immer mehr Versicherer wenden sich biometrischen Produkten zu, das Geschäftsfeld bleibt eine große Herausforderung.

Kern der Versicherungen von biometrischen Risiken ist unum-stritten die Absicherung der Arbeitskraft. Immer mehr Versicherer definieren dies als ihre Kernkompetenz. Auch eine wach-sende Anzahl von unabhängigen Vermittlern betrachtet dies als aussichtsreiches Geschäftsfeld. So ergaben jüngste Umfragen im Rahmen des Asscompact Award „BU/Arbeitskraftabsicherung 2017“, dass das Geschäft mit Berufsunfähigkeits- beziehungsweise Arbeitskraftabsicherungs-Versicherungen im vergangenen Jahr zugelegt hat und auch in den kommenden ein bis drei Jahren weiter wachsen wird. Neben der selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gewinnt auch der Vertrieb von Grundfähig-keitsversicherungen und Schwerer-Krankheiten-Versicherungen (Dread Disease) an Boden. Für Makler zählen die Einnahmen aus diesem Geschäft momentan zu den wichtigsten. Das sind die neuen und die guten Nachrichten. Die schlechten sind leider auch die alten: Die Verbreitung von Arbeitskraftab-sicherungen bleibt weit hinter den Erfordernissen zurück. Obwohl die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in jüngster Zeit auf ein Rekordhoch gestiegen ist, stagniert die An-zahl der BU-Versicherungen. 43 Millionen Beschäftigten stehen lediglich 17 Millionen BU-Policen gegenüber. Zwar kann und wird nicht jeder Erwerbstätige eine BU-Versicherung abschließen können, dennoch reichen auch die Alternativen – trotz allen Zu-wachses nicht aus – um die Risiken zu decken.

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