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Neu am Markt
18.11.2014

Richtigstellung zur Generationen-Police

Thorsten Wittmeier

Mit ihrer Generationen-Police, die seit August auf dem Markt ist, ermöglicht Swiss Life auch die Übertragung von Vermögen auf die nächste Generation. In einer Kurzbewertung in portfolio international in Ausgabe 5/2014, Seite 16, wurde die Police als vermögensverwaltende Versicherung eingestuft und deswegen kritisch bewertet. Swiss Life legt Wert auf die folgende Richtigstellung.

In dem Beitrag „Übertragung von Vermögen“ wird über die Generationen-Police von Swiss Life berichtet, mit der sich Vermögen steuersparend vererben oder verschenken lässt. Im Text wird behauptet, bei der Generationen-Police handele es sich um eine vermögensverwaltende Versicherung, die nach deutschem Recht nicht erlaubt sei. „Dies ist nicht zutreffend – die Swiss Life Generationen-Police ist keine vermögensverwaltende Versicherung, sondern eine lebenslange Kapitalversicherung – im einkommensteuerlichen Sinn – mit Indexpartizipation und garantierter Todesfallleistung“, betont Pressesprecher Thorsten Wittmeier.

Begründung: Das Vertragsguthaben wird klassisch in einen Deckungsstock investiert und die Finanzierung der Indexpartizipation erfolgt überwiegend durch die Zinsüberschussanteile. Schon aus diesem Grund handelt es sich nicht um einen vermögensverwaltenden Versicherungsvertrag (nach Paragraf 20 Absatz 1 Nr. 6 Satz 5 EStG). Bei einer vermögensverwaltenden Police wäre eine gesonderte Verwaltung der speziell für diesen Vertrag ausgewählten Kapitalanlagen erforderlich, zudem müsste der wirtschaftlich Berechtigte unmittelbar oder mittelbar über die Veräußerung der Vermögensgegenstände und die Wiederanlage der Erlöse bestimmen können.

Die Schlussfolgerung der Redaktion, dass die  Police von der Swiss Life (Liechtenstein) AG angeboten wird, weil es sich um eine vermögensverwaltende Police handelt, sei daher ebenfalls falsch. Swiss Life biete die Generationen-Police aus Liechtenstein an, um Synergieeffekte innerhalb der Swiss-Life-Gruppe nutzen zu können. „Damit das Produkt im Rahmen der Niederlassungsfreiheit in Deutschland vertrieben werden kann, muss sich der Firmensitz des Anbieters in einem Land des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) befinden“, erklärt Wittmeier. Daher habe sich Swiss Life – statt der Schweiz – für den Standort Liechtenstein entschieden.

Detlef Pohl

(Bild: Swiss Life)

Weiterführende Links:

portfolio international update 18.11.2014/gor

 
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