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Anlage

07.12.2015

Rendite für die Enkel I

Im Niedrigzinsumfeld müssen Familien bei der Geldanlage für die nachfolgende Generation umdenken. Festzinssparen und Ausbildungsversicherungen bringen kaum noch Erträge. Was sich an Alternativen bietet und worauf Vermittler achten sollten. Teil I
Ulrich Stephan
Thomas Freiberg

Führerschein, Ausbildung, die erste Wohnung – der Start ins eigene Leben ist für junge Leute teuer. Allein ein Studium von fünf Jahren kostet nach Angaben des deutschen Studentenwerks rund 50.000 Euro. Viele Großeltern wollen ihren Enkeln deshalb finanziell unter die Arme greifen, also Vermögensvorsorge für die übernächste Generation betreiben. „Mit traditioneller Geldanlage, wie dem klassischen Sparbuch oder dem Tagesgeld, ist dieses Ziel allerdings nicht mehr zu erreichen, die Zinsen sind viel zu niedrig“, sagt Thomas Freiberg, Portfoliomanager bei Genève Invest. „Auch das Festgeldsparen bietet aktuell keine Chance mehr, das angelegte Kapital zu steigern oder nach Abzug der Inflation wenigstens zurückzuerhalten“, so der Experte des Schweizer Vermögensverwalters.

Dennoch liegt fast die Hälfte des deutschen Geldvermögens auf niedrig oder gar nicht verzinsten Bankguthaben, Spar- und Festgeldanlagen, ergab eine repräsentative Online-Umfrage der Deutschen Bank. Den Sparern ist dieses Dilemma bewusst: 67,7 Prozent der Befragten sind mit der Situation unzufrieden (siehe linke Grafik auf Seite 45). „Wenn die Zinserträge den inflationsbedingten Kaufkraftverlust nicht mehr auffangen können, droht eine schleichende Entwertung des Vermögens“, beschreibt Dr. Ulrich Stephan die Lage. „Es ist deshalb sinnvoll, das langfristige Sparverhalten zu verändern und auch Anlagealternativen am Kapitalmarkt in Betracht zu ziehen“, rät der Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank.

Die Bereitschaft, für höhere Rendite mehr Risiken einzugehen, ist aber nur schwach ausgeprägt: Fast zwei Drittel der Sparer legen trotz niedriger Zinsen Wert auf vollen Kapitalerhalt. Was tun? Für Kurzfrist­anlagen dürften die Zinsen noch lange sehr niedrig bleiben. „Auch langfristig bleiben sie vermutlich unter ihren Niveaus aus der Zeit vor der Finanzkrise“, meint Maurice Obstfeld, designierter Chefökonom des Internationalen Währungsfonds. „Anleger müssen mehr Risiken eingehen, aber auf eine kluge Art“, ermuntert Jay Ralph, Allianz-Vorstand für das globale Vermögensverwaltungsgeschäft, die Sparer.

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