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Ausgabe 03/2017

Der Brexit und seine Folgen für Vermittler

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Beratung
04.08.2014

Provisionsabgabeverbot ist schon tot

Hans-Peter Schwintowski

Drei Fragen an Professor Dr. Hans-Peter Schwintowski, Lehrstuhl für bürgerliches Recht, Handels-, Wirtschafts- und Europarecht der Humboldt-Universität Berlin

Die EU-Finanzmarkt-Richtlinie Mifid 2 ist quasi durch. Was sind für Makler jetzt die kritischsten Punkte?
Gefährlich wird es, wenn der Gesetzgeber für Versicherungsmakler die Analogie zum Honorar-Anlagenberatungsgesetz (Paragraf 31 Absatz 4c Nummer 2 Wertpapier-Handelsgesetz) zieht. Dann muss der Vermittler die Vergütung als Kick-back herausgeben oder mit dem Kunden vereinbaren, dass er die Vergütung behalten kann.

Das Courtageverbot scheint vom Tisch zu sein. Sollten Makler trotzdem auf Honorarvereinbarung setzen?
Das ist nach meinem Eindruck der Königsweg der Zukunft – der Kunde lernt, dass Beratung etwas wert ist, also auch Geld kostet. Das Ganze wird spannend, weil es in Zukunft immer mehr Nettopolicen geben wird. Natürlich wird Honorarberatung nicht billiger, denn sie muss ja bei jedem sinnvollen Anlass erneut einsetzen. 

Stört da das Provisionsabgabeverbot?
Das ist auch heute schon tot. Die Bafin wendet das Provisionsabgabeverbot in der Praxis nicht mehr an, verhängt also keine Bußgelder mehr. Wenn Vermittler von beiden Seiten honoriert werden – was zulässig ist –, müssen sie dem Kunden aber sagen, dass und wie viel sie vom Versicherer bekommen, sonst verletzen sie das Transparenzgebot und alles fließt zurück.

Das Gespräch führte Detlef Pohl


portfolio international 04.08.2014

 

Kommentare

Das trifft zwar für Versicherungsvermittler de facto bis auf weiteres zu, gegenüber Versicherern gelten die einschlägigen Regelungen jedoch unverändert. Man kann also nicht rundheraus sagen, dass das Provisionsabgabeverbot tot sei.

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