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24.03.2010

Presseschau: Neuer Fall Lehman "höchst wahrscheinlich"

Lehman-Abwickler: Bei den Aufsehern und in den Unternehmen hat sich nach der weltweiten Katastrophe wenig geändert. Die Arbeit der Aufsichtsbehörden ist nur "Show".

FRANKFURT - Nach den Vorstellungen von Bryan Marsal ist ein neuer Lehman-Fall nicht nur möglich, sondern "sogar höchst wahrscheinlich". Dies sagte er in einem Gespräch mit dem Handelsblatt (HB) auf Seite 36. Marsal ist Chef von Lehman Brothers und soll die pleitegegangene Investmentbank abwickeln.

Auch bei den Aufsehern und in den Unternehmen habe sich nach der weltweiten Katastrophe wenig geändert. Die Arbeit der Aufsichtsbehörden bezeichnete er als "Show". "Die Aufseher sind überarbeitet und unterbezahlt. Jemand, der 80.000 Dollar im Jahr verdient, kann nicht ernsthaft mit jemandem konkurrieren, der 400.000 im Jahr dafür bekommt, Wege zu finden, das System auszuhebeln", sagte er weiter dem HB.

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Unterdessen will die EU-Kommission die Regeln der Finanzmarktrichtlinie Mifid verschärfen, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) auf Seite 17. "Es ist notwendig, einige Bestimmungen der Mifid für undurchsichtige Märkte und Instrumente zu verschärfen", sagte der französische Binnenmarktkommissar Michel Barnier. In Deutschland überprüfe die Finanzaufsicht Bafin seit einigen Monaten intensiv die Richtlinie, schreibt die FTD weiter. Bankenvertreter würden sogar von einer "ungewöhnlichen Aktivität" sprechen. Schon Ende des Jahres wolle Barnier neue Gesetzestexte vorlegen.

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Wie das HB auf Seite 37 schreibt, will das Europaparlament die neue EU-Finanzaufsicht in Frankfurt am Main konzentrieren. Die drei EU-Aufsichtsbehörden für Banken, Versicherungen und Wertpapiermärkte "sollten möglichst eng zusammenarbeiten. Deshalb ist es sinnvoll, alle Behörden in einer Stadt anzusiedeln", sagte die liberale französische Parlamentarierin Sylvie Goulard. Geplant sei, die bereits vorhandenen drei Ausschüsse für die drei Behörden mit einem hauptamtlichen Mitarbeiterstab aufzuwerten.

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In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) auf Seite 19 äußerte sich Asoka Wöhrmann, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter des Anleihegeschäfts bei der DWS, zur Griechenland-Krise. Darin unterstrich er die Bedeutung von griechischen Staatsanleihen. "Gerade vor drei Wochen haben wir zweijährige Staatsanleihen gekauft und prächtig daran verdient: Ihr Kurs ist seitdem um drei Prozent gestiegen", sagte Wöhrmann. Allerdings geht er davon aus, dass der schnelle Kursanstieg nun vorbei sei. Es gehe jetzt darum, die richtige Laufzeit in Abhängigkeit von dem Risiko, dass man eingehen wolle, zu finden.

portfolio international update 24.03.2010/gcu/maa

 
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