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18.03.2010

Presseschau: IHK setzt sich für Regulierung der Honorarberatung ein

Die Zulassungsvoraussetzungen für unabhängige Finanzberater sollen sich je nach vermitteltem Produkt und Leistungen richten.

FRANKFURT - Nach dem Willen der Industrie und Handelskammer Frankfurt (IHK) solle es künftig einen neuen Berufsstand mit der Bezeichnung "unabhängiger Finanzberater" geben, schreibt die Financial Times Deutschland (FTD) auf Seite 21. Dieser solle entweder von der Finanzaufsicht Bafin oder durch die Handelskammern kontrolliert werden und ein Dach für schätzungsweise 1.000 freie Berater in Deutschland bieten. Ziel sei es, eine Alternative zur provisionsgetriebenen Beratung zu bieten. Wie die FTD weiter schreibt setze sich die IHK für eine einheitliche Gebührenordnung ein.

In diesem Zusammenhang schreibt das Handelsblatt (HB) auf Seite 40, dass sich die Zulassungsvoraussetzungen je nach vermitteltem Produkt und Leistungen richten solle. Außerdem fordere die IHK, unabhängige Finanzberater in Zukunft für ihre Empfehlungen haftbar zu machen. Das Bundesverbraucherministerium bezeichnete die Vorschläge als "wichtigen und fundierten Diskussionsbeitrag für die anstehende Reform des Finanzvermittlerrechts", so das HB weiter.

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Unterdessen stöhnen die Banken über das Privatkundengeschäft, weil es nach deren eigener Einschätzung nur kaum Ertrag bringe. Das schreibt die FTD auf Seite 16. "Im letzten Jahr habe ich gesagt: Wenn es jemals goldene Zeiten im Privatkundengeschäft gegeben hat, dann sind sie vorbei. Dieses Jahr kann ich nur anfügen: Und das wird auch so bleiben", sagte der Privatkundenvorstand der Commerzbank, Achim Kassow, auf einer Tagung in Mainz.

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Konkretes Interesse am Privatkundengeschäft der SEB Deutschland hat indes die italienische Großbank Unikredit bekundet. Laut FTD auf Seite 15 wolle die Bank die 174 deutschen Filialen der schwedischen Bank kaufen und damit ihre Abhängigkeit vom Firmenkundengeschäft verringern. Ihr relativ kleines Massenkundengeschäft, das auf einen Marktanteil von drei Prozent komme, sei nur wenig ertragreich und habe sich sogar im Schlussquartal 2009 noch abgeschwächt.

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Die Deutsche Bank hat einem Bericht der Börsen-Zeitung (BöZ) auf Seite 4 zufolge eine Debatte über die Qualität der Finanzaufsicht angestoßen. "Es scheint mir bisweilen, dass wir gut beraten wären, etwas weniger Energie auf die Diskussion neuer Regulierungen und dafür etwas mehr auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter der Aufsichtsbehörden zu verwenden", sagte Josef Ackermann in einer Rede vor Studenten in Frankfurt. Alle Regulierungsänderungen blieben Makulatur, wenn die Aufsicht nicht in der Lage sei, das Einhalten dieser Regeln zu überprüfen, Risiken zu identifizieren und darauf zu reagieren, so der Vorstandsvorsitzende weiter.

portfolio international update 18.03.2010/gcu/maa

 
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