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Ausgabe 03/2017

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Beratung
13.02.2013

PKV-Rating bescheinigt stabile Beiträge

Makler leiden unter dem scheinbaren PKV-Image exorbitant steigender Beiträge. Die Bestandsbeiträge von Angestellten in der PKV-Vollversicherung sind jedoch von 2012 auf 2013 im Schnitt nur um 6,89 Euro pro Jahr gestiegen.

Die Öffentlichkeit ist von falschen Unterstellungen inzwischen so fehlgeleitet, dass die private Krankenversicherung (PKV) auch im Bundestagswahlkampf eine beliebte Zielscheibe sein wird. Die Fakten sind laut dem neuen „Rating Private Krankenversicherung“ des Marktbeobachters Map-Report“ deutlich besser: Die 17 getesteten Unternehmen haben im Schnitt den Monatsbeitrag für Angestellte um 6,89 Euro und für Beamte um 2,74 Euro angehoben. Für 2013 liegt Erhöhung bei 1,76 Prozent für Angestellte und 1,64 Prozent für Beamte – und damit auf dem Niveau der Inflationsrate vom Januar 2013.

Seit dem Jahr 2001 bis heute lag die durchschnittliche Beitragserhöhung bei Angestellten pro Jahr bei 3,9 Prozent. Im Vorjahr lag das 13-Jahresergebnis mit durchschnittlich 4,1 Prozent Beitragssteigerung pro Jahr nur geringfügig höher. Beide Zahlen liegen drastisch unter den Werten, die in gelegentlich auftretenden Einzelfällen gern öffentlich ausgeschlachtet werden.

Die diesjährigen Rating-Neulinge Barmenia und Hallesche wurden auf Anhieb „sehr gut“ bewertet – wie auch neun andere Anbieter: Hanse-Merkur, Provinzial, Alte Oldenburger, DEVK, Süddeutsche, Allianz, Concordia, Inter und LVM. Die Nürnberger fiele auf eine „gute“ Note zurück. Eine „hervorragende“ Wertung bekamen wiederum Debeka, Deutscher Ring, R + V, DKV und nun auch Signal, während die Alte Oldenburger einen Rang abgestuft wurde. Die andere Hälfte der Branche verweigerte sich dem Rating.

Im Rating können Vermittler solche Kennzahlen wie Abschlusskosten, Verwaltungskosten, Stornoquote und Beitragsentwicklung ablesen und vergleichen. Ausgesprochen teuer sind die brutto-Abschlussaufwendungen mit 280,35 Prozent der Monatssollbeiträge des Neugeschäfts 2001 bis 2011 bei der Allianz, gefolgt von Signal (250 Prozent) und Inter (241 Prozent).

Im gleichen Zeitraum gab es im Schnitt eine Verwaltungskostenquote von 2,81 Prozent der verdienten Bruttobeiträge. Am niedrigsten ist die Quote liegt bei der HUK-Coburg (1,1 Prozent), am höchsten bei der Mannheimer (4,80 Prozent). Allerdings wies die Mecklenburgische, die diesmal nicht am Rating teilnahm, im Vorjahr über 10 Prozent Verwaltungskostenquote aus.

Die Stornoquote schwankte zwischen 0,34 Prozent des Gesamtbestandes (Debeka) und 4.44 Prozent (Nürnberger). In der Beitragsentwicklung von Angestellten in der Vollversicherung seit 2005 hatte in ausgewählten Tarifen DEVK (- 1,1 Prozent) und DKV (1,1 Prozent) die niedrigsten Erhöhungen pro Jahr. Die größten Steigerungen unter den Teilnehmern gab es bei Nürnberger (4,9 Prozent), Alte Oldenburger (4,8 Prozent) und Inter (4,2 Prozent). 

Weiterführende Links:

Zusammenfassung des Ratings
PKV-Wechsel mit Tücken

portfolio international update 14.02.2013/dpo

 
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