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Ausgabe 02/2017

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19.12.2016

Pflegeversicherung vor neuen Herausforderungen

Die private Pflegezusatzversicherung steht vor neuen Herausforderungen. Sie muss die Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen durch das zweite Pflegestärkungsgesetz bewältigen und sich am Markt als unverzichtbarer Versicherungsschutz für den dritten Lebensabschnitt etablieren.

30 Jahre ist die private Pflegezusatzversicherung alt. Als sie 1986 das Licht der Welt erblickte, war sie eine Einzelgängerin. Erst nach der Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung 1995, als klar wurde, dass das Geld von der Pflegekasse nicht ausreichen wird, um die Kosten zu decken, wurden private Pflegezusatzversicherungen marktgängig. Einen weiteren Schub erfuhren sie 2013 mit der Einführung der staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung. Mit 30 Jahren ist die private Pflegeversicherung zwar noch lange kein Pflegefall. Zu behaupten, sie stünde in der Blüte ihrer Entwicklung, wäre jedoch auch falsch. Zwar sind hervorragende Pflegetagegeld- und Pflegerentenversicherungen auf dem Markt, allein es mangelt an Verbreitung. Ende 2015 belief sich der Bestand auf knapp 3,9 Millionen Verträge, darunter gut 3,4 Millionen geförderte und ungeförderte Tagegeldversicherungen bei den privaten Krankenversicherern und 463.000 Pflegerenten bei den Lebensversicherern.

 

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