MÜNCHEN – Die Kooperation der Allianz Private Krankenversicherung und der gesetzlichen Krankenkasse KKH-Allianz geht zum 31. Dezember zu Ende. Das teilten beide Unternehmen in einer knappen gemeinsamen Erklärung mit. Als Begründung geben sie lediglich an, dass sich die ursprünglichen Erwartungen wegen der bestehenden rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen nur teilweise erfüllt hätten.
Die Kooperation war aufgenommen worden, nachdem sich die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) und die Betriebskrankenkasse der Allianz im Jahr 2009 zur KKH-Allianz zusammengeschlossen hatten. Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) bot sich damals als exklusiver Partner für den Verkauf privater Zusatzpolicen an die Kunden der KKH-Allianz an. Dafür wurden Sonderkonditionen bei der Prämie und bei den Bedingungen, wie zum Beispiel Verzicht auf Wartezeiten, eingeräumt. Offenkundig kamen aber keine Umsätze in der erhofften Größenordnung zustande. So gehen beide Unternehmen nun wieder getrennte Wege.
Versicherungsexperten raten allerdings zu verstärkten Kooperationen zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Damit könnte sich die Branche auch auf den Umstieg auf eine Bürgerversicherung vorbereiten, der nicht mehr völlig auszuschließen ist.
portfolio international update 30.01.2012/kmo/gcu





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