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04.04.2017

Klinikrente nun auch mit Pflegeabsicherung

Hubertus Mund

Das Versorgungswerk Klinikrente bietet ab sofort auch eine konsortiale Pflege-Zusatzversicherung und reagiert damit auf den demografischen Wandel und die daraus resultierende klaffende Versorgungslücke für die fünf Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen. Das Besondere an „Klinikrente.Pflege“: Der Versicherungsschutz kann entweder durch laufende Beiträge oder durch eine Einmalzahlung erreicht werden.

Damit erweitert das 2002 gegründete Versorgungswerk sein Biometrie-Angebot erneut. Bereits seit Oktober 2015 wird neben der Betriebsrente auch eine konsortiale BU-Versicherung angeboten, für die sich 2016 mehr als 5.000 Beschäftigte, Azubis und Studenten entschieden haben. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem BU-Trägerkonsortium aus Swiss Life (federführend), Allianz und R+V. Seit 1. Januar 2017 gibt es die private BU-Police auch mit Pflegeanschlussoption. Das heißt: Entscheidet sich der Kunde für diese Option (kostet zwischen 7,0 und 10,0 Prozent Aufpreis), kann während der Laufzeit der BU-Versicherung eine Pflegerentenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden, und zwar mit lebenslangem Versicherungsschutz.

Nun gibt es also auch eine echte Pflege-Zusatzpolice (Federführung: Swiss Life). Sie bietet denselben Leistungsumfang wie das Original: der Einzeltarif der Swiss Life. „Auch die Risikoprüfung und die Höhe der Vertriebsvergütung ist identisch mit dem Swiss-Life-Einzeltarif“, bestätigt Klinikrente-Geschäftsführer Hubertus Mund auf Nachfrage.

„Klinikrente.Pflege“ ist als Aufbauplan oder als Sofortschutz verfügbar, bei beidem wird nach Komfort- und Premiumschutz unterschieden. Beim Aufbauplan ist lediglich eine Gesundheitserklärung des Kunden nötig; damit verbunden ist eine Wartezeit von mindestens zehn Jahren nach Abschluss. Diese Variante bietet allen Menschen durch vereinfachte Gesundheitserklärung und moderaten Beitrag die Möglichkeit einer privaten Pflegeabsicherung (Abschluss bis Alter 55 wegen geringem Pflegefallrisiko). Bei der Tarifvariante Sofortschutz (ab 55 empfohlen) entfällt die Wartezeit, dafür ist eine Gesundheitsprüfung fällig. Es besteht sofortiger Versicherungsschutz mit Anspruch auf eine lebenslange Pflegerente.

Beide Varianten – Aufbauplan und Sofortschutz – können  auch mit einem Einmalbeitrag finanziert werden. Sie ermöglichen es so, Kapital sicher anzulegen, mit Rendite weiter aufzubauen und gleichzeitig für den Pflegefall finanziell abgesichert zu sein. Vorteil: Von der Police profitieren nicht nur die Versicherten selbst, sondern auch deren Angehörige und Hinterbliebene. Denn Kunden schützen ihr eingezahltes Kapital und können es im Todesfall vererben – optional auch nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit.

Das funktioniert so: Stirbt der Pflegebedürftige, so erhalten die Erben 65 bis 80 Prozent der eingezahlten Beiträge sowie die Überschussanteile zurück, abzüglich schon gezahlter Pflegerenten, sofern die Option „Todesfallleistung“ gewählt wurde. Zudem gibt es gegen Aufpreis sechs Monats-Pflegerenten Sofortzahlung. Diese Geld-zurück-Garantie bei Tod gibt es in zwei Varianten: während der Schutzphase ohne Pflegefall oder auch im Pflegefall (nur gegen Aufpreis).  

Swiss Life bietet bereits seit fünf Jahren diese Pflegerente mit eingebautem Vermögensschutz und hoher Flexibilität, kalkuliert als Risikoversicherung mit Kapital bildenden Elementen. Neu ist seit 2017 vor allem die Anpassung des Schutzes an die fünf neuen Pflegegrade und damit auch verbesserter Schutz bei Demenz. Sehr fair: Neben den Kriterien des Sozialgesetzbuches (SGB) prüft Swiss Life bei der Festlegung des Pflegegrades auch nach dem ADL-Punktesystem (Activities of daily living) und legte den höchsten festgestellten Pflegegrad für die Rentenzahlung zugrunde. Analog ist es bei Demenz, wo neben SGB auch anhand der sogenannten Reisberg-Skala und weiteren ärztlichen Untersuchungen geprüft wird, und dann die Pflegerente nach der höchsten Einstufung berechnet wird.

Weitere Highlights der „Klinikrente.Pflege“ sind die Kombination aus Vermögensaufbau und Pflegeschutz sowie die Chance, Kapital zu entnehmen, solange keine Pflegebedürftigkeit besteht. Damit trifft das Versorgungswerk den Zeitgeist, denn Pflege ist eine echte gesellschaftliche Herausforderung. Schon heute sind etwa 2,9 Millionen Deutsche auf fremde Hilfe angewiesen, Tendenz stark steigend. Viele haben bisher nur unzureichend für den Pflegefall vorgesorgt. Rund 50 Prozent des Umsatzes von Klinikrente werden über Versicherungsmakler gemacht.

Detlef Pohl

(Bild: Klinikrente)

Weiterführende Links: 

portfolio international update 04.04.2017

 
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