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Ausgabe 03/2017

Der Brexit und seine Folgen für Vermittler

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Beratung
06.11.2014

INTERVIEW: Bei Ergo bewegt sich was für die Makler

Stephan Schinnenburg

portfolio international update sprach am Rande der DKM in Dortmund über dramatische Erleichterungen für Makler mit Stephan Schinnenburg, für den Maklervertrieb zuständiger Vorstand der Ergo Beratung und Vertrieb AG (EBV).

Herr Schinnenburg, zahlt Ergo mittlerweile eine Abschlusscourtage an den betreuenden Vermittler, wenn bei einer PKV-Vollversicherung ein Kind nach der Geburt im Rahmen der Kindernachversicherung in den Vertrag der Eltern aufgenommen wird? 

Ja, bei einer Kindernachversicherung ab Geburt, zum Beispiel durch die Eltern, zahlen wir dem bestandsführenden Makler „seine“ Courtage. Das gilt auch, wenn er im Einzelfall nicht aktiv eingebunden war, etwa, weil die Eltern sich direkt bei der DKV gemeldet haben.

In der Vergangenheit hatte sich die DKV auf den Standpunkt gestellt, dass dem Vermittler nur eine Courtage zusteht, wenn er „aktiv tätig“ geworden ist?!

Das stimmt. Wir haben es jetzt aber geändert.

Zahlt der Ergo Maklervertrieb eine Bestandsvergütung ohne „Untergrenze“? In den Courtagezusagen ist ja vielfach eine Bestandsmindestgröße von 2.500 Euro Monatsbeitrag enthalten.

In der Vergangenheit hatten wir in den Courtagezusagen tatsächlich eine Untergrenze von 2.500 Euro Monatsbeitrag vorgesehen. Das hieß: Erst nach Erreichen dieser Grenze wurde dann die Bestandscourtage gezahlt – und zwar rückwirkend für den Gesamtbestand. Im Einzelfall war jedoch auf die Einhaltung der Untergrenze verzichtet worden. Inzwischen verzichten wir auf diese Regelungen: In den neu abgeschlossenen Courtagezusagen ist keine Untergrenze mehr vorgesehen. Somit entfällt die Untergrenze für alle neuen Vertriebspartner.

Und wie ist das bei ihren langjährigen Vertriebspartnern?

Für alle anderen Vertriebspartner, die noch auf der Basis der bisherigen Courtagezusagen mit uns zusammenarbeiten, haben wir die Untergrenze durch eine einseitige Erklärung zugunsten des Vertriebspartners aufgehoben. Somit profitieren auch alle langjährigen Vertriebspartner von der neuen unlimitierten Regelung.

Apropos Courtagezusagen: Bisher wurde dort die Zahlung von Betreuungscourtage auf „im Ursprung selbst vermitteltes Geschäft“ beschränkt. Übertragene Verträge werden demzufolge nicht vergütet – obwohl die tatsächliche Kundenbetreuung durch den Makler erfolgt, richtig?

Ja, das war bisher in aller Regel so. Im Einzelfall gab es schon freundlichere Entscheidungen für Makler. Aber Einzelfallentscheidungen nutzen der Masse ja noch nichts.

Wird also ab sofort für alle Makler eine Betreuungscourtage sowohl für selbstvermittelte Verträge als auch für per Maklermandat übertragende Verträge gezahlt?

Genau. Die historische Regelung wurde abgeschafft. Wir vergüten für den gesamten Bestand – unabhängig davon, ob die Verträge selbst vermittelt oder per Mandat übertragen werden. Die tatsächliche Betreuungsleistung – so unser Verständnis – soll adäquat vergütet werden.

Das Interview führte Detlef Pohl 

(Bild: Ergo)

Versicherer behandeln Makler bei Vermittlerwechsel oft unfair

portfolio international update 06.11.2014/gor

 
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