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Beratung

10.11.2014

Immer mehr Wettbewerb I

Hans-Georg Jenssen
Schafft das Internet in Zukunft den persönlichen Versicherungsvermittler ab? Weit fortgeschritten ist die Vermittlung über Vergleichsportale bereits bei der Kfz-Versicherung. Die Internetmakler bekommen ebenfalls Vergütung und bieten für die zeitaufwendige Eingabe der Nutzer dennoch keinen perfekten Marktüberblick. Persönliche Vermittler sollten sich für eine klare Strategie entscheiden. Teil I

Im Herbst müssen Autofahrer nicht nur bei Wildwechsel besonders aufmerksam sein, sondern auch bei Angeboten zum Versichererwechsel. Vor allem im November, wenn die meisten Versicherten aufgrund der Beitragsbekanntgabe für das kommende Jahr und Hinweis auf die Kündigungsfristen ihre Policen wechseln wollen, schnellen die Klickraten von Vergleichsportalen hoch. Gerade in der Kfz-Versicherung haben diese einen hohen Stellenwert. Laut dem Marktforschungsinstitut Yougov übernehmen Vergleichsrechner und Direktversicherer als Online-Abschlusspunkt zusammen etwas mehr als die Hälfte aller Kfz-Policenkäufe.

Ende 2013 ging die Anzahl der Privatkundenwechsler bei den Kfz-Versicherungen gegenüber dem Vorjahr zwar um 100.000 auf 1,5 Millionen zurück. Grund: „Die Branche hatte die Kfz-Tarife zum Jahreswechsel nur leicht erhöht – weshalb mangels Vorteilsargumenten zum Wechseln die Kfz-Versicherungen weniger beworben wurden“, erläutert Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzmarktforschung bei Yougov in Köln. Zudem wechselten auch deshalb weniger Versicherte, weil sie kein günstigeres Angebot finden konnten. Das könnte sich wiederholen, denn 2015 dürften die Preise weiter steigen (siehe Artikel ab Seite 38).

Von einer Stagnation der Marktanteile der über das Netz abgeschlossenen Policen kann allerdings keine Rede sein. Insgesamt konnten die Direktversicherer 19 Prozent der Wechsler für sich gewinnen. Die Außendienst- beziehungsweise Maklerversicherer mussten hochgerechnet 355.000 Kunden an Direktanbieter abgeben. Unter den Vergleichsportalen vermittelte allein Marktführer Check24 im vergangenen Jahr 750.000 Kfz-Policen. „Im Jahr zuvor waren es erst rund 620.000, was einem Zuwachs von gut 20 Prozent entspricht“, sagt Daniel Friedheim, Sprecher von Check24 in München.

Für die Vermittlung verlangen auch die Portale Vergütung. Nach einer Umfrage des Beratungsunternehmens Pricewaterhouse­ Coopers (PwC) unter Autoversicherern liegt diese bei einer Spanne zwischen unter 50 Euro bis zu 100 Euro – im Durchschnitt bei 77 Euro – für jeden vermittelten Kraftfahrt-Neukunden. 92 Prozent der befragten Versicherer gaben an, dass Online-Vergleichsportale für Kfz-Versicherungen den deutschen Assekuranzmarkt dauerhaft verändern und die Bedeutung dieser „Aggregatoren“ weiter zunehmen würde (siehe auch die Grafik auf Seite 23).

Ulrich Lohrer
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