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28.01.2016

Greco beerbt Senn bei Zurich

Mario Greco

Mario Greco (56) wird nun schon am 7. März statt zum 1. Mai Chief Executive Officer (CEO) bei der Zurich Insurance Group (Zurich). Der Italiener, noch Vorstandschef der Generali-Gruppe in Triest, kehrt nach vier Jahren Unterbrechung zum Rivalen Zurich zurück. Die Hintergründe.

Greco füllt das Vakuum, das der plötzliche Ausstieg von Martin Senn (58) Anfang Dezember hinterlassen hat. Senn hatte Zurich seit 2010 geführt, galt aber insbesondere durch anhaltende Verluste in der Schadensparte, nötigen Arbeitsplatzabbau in Deutschland und der Schweiz sowie die gescheiterte Übernahme des britischen Konkurrenten RSA als angeschlagen. Intern sprach man von einem „visionslosen Verwalter“, der seine Wachstumsversprechen nicht einlösen konnte.

Seither leitet der Niederländer Tom de Swaan, Verwaltungsratschef von Zurich, kommissarisch den Versicherer. Er zauberte nun Greco als Nachfolger von Senn aus dem Hut und lobte dessen „seltene Kombination von Unternehmergeist, profunder Kenntnis der Versicherungsbranche und breiter Erfahrung als CEO.“ Greco ist seit 2012 CEO von Generali, wo er angetreten war, um die Rentabilität zu erhöhen und die Bilanz des italienischen Versicherers zu stärken, was auch zu spürbaren Umstrukturierungen in Deutschland führt.

Vor seinem Engagement bei der Generali war Greco bereits bei Zurich tätig: Er stieß 2007 als Mitglied der Konzernleitung zu Zurich und wurde im April 2008 CEO Global Life. 2010 erfolgte die Ernennung zum CEO General Insurance, eine Position, die er bis 2012 innehatte. Davor war er CEO von RAS (Allianz Gruppe) in Mailand gewesen. Greco fühlt sich nach eigenem Bekunden geehrt, „zu einem so wichtigen Zeitpunkt für die Versicherungsindustrie wieder zu Zurich zurückzukehren“. Zurichs globale Aufstellung, Breite und Tiefe des Talentpools und die starke Marke böten alle Zutaten für eine erfolgreiche Zukunft.

Der Wirtschaftswissenschaftler Greco, der zu Beginn seiner Karriere acht Jahre für die Beratungsgesellschaft McKinsey & Company in Mailand gearbeitet hat und 1995 als Leiter der Schadenabteilung zur RAS stieß, hatte 2004 als Leiter des Bereichs Life Sustainability der Allianz in München auch erste Berührung mit dem deutschen Markt. Später verantwortete er für die Allianz AG das Geschäft in Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und der Türkei, ehe er zur Sanpaolo IMI Group nach Mailand wechselte. Die wachstumsschwache Zurich verspricht sich von dem begeisterten Radfahrer neuen Elan. 

Detlef Pohl

(Bild: Zurich)

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portfolio international update 28.01.2016

 
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