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Ausgabe 02/2016

Wie geht's weiter mit der bAV?

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Digitalisierung: Wandel ist in vollem Gange

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Dauerbrenner
Multi Asset: Liefern
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Beratung

01.02.2016

Die ganze Welt im Portfolio I

Anbieter fondsgebundener Renten- und Lebensversicherungen haben ihre Offerten mit börsengehandelten Indexfonds (ETF) erweitert. Für Berater ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten, den Endkunden bedarfsgerechte und kostengünstige Anlagestrategien, wie etwa das Weltportfolio, zu bieten. Teil I
Gerd Kommer

Wer spart, der verzichtet auf das Ausgeben – um noch im Ruhestand einkaufen und die Miete zahlen zu können. Sparen ist daher aus Sicht der Ökonomen nur aufgeschobener Konsum. Trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, einen Teil ihres Einkommens für das Alter zurückzulegen. Mit der „Plusrente“, so wirbt der Lebensversicherer Die Bayerische (ehemals BBV), lässt sich Konsum und das Sparen miteinander verbinden: Über ein Cashback-System werden durch Einkauf bei einem der rund 1.000 kooperierenden Onlineshops die Boni zum Sparen verwendet. „Für jeden Online-Einkauf über das Portal www.plusrente.de oder zusätzlich mit der Pluskarte erhält der Kunde einen Teil des Kaufpreises für die persönliche Altersvorsorge gutgeschrieben“, erläutert Wolfgang Zdral, Sprecher der „Bayerischen“ in München. Bei dem Produkt handelt es sich um eine fondsgebundene Rentenversicherung, deren Sparbeiträge auch in kostengünstige ETF angelegt werden.

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank zwingt die Lebensversicherer, Alternativen zu klassischen Policen zu suchen. Wie das Beispiel zeigt, macht Not erfinderisch. Hinzu kommen die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen an die Kostentransparenz, die seit knapp einem Jahr gelten. Danach müssen alle Kosten, die ertragsmindernd sind („Reduction in Yield“) in den Produktunterlagen offengelegt werden. Dies führt dazu, dass die kostengünstigen und breit gestreuten ETF, deren Handelsumsatz weltweit inzwischen fast drei Billionen US-Dollar umfasst (siehe Grafik auf Seite 21), davon über 16 Milliarden Euro in Deutschland, zunehmend in fondsgebundenen Policen zum Einsatz kommen.

„Besonderes Interesse konnten zuletzt ETF-gebundene Versicherungen auf sich ziehen“, so eine Studie von Feri Euro Rating vom Frühjahr zu fondsgebundenen Policen. „Lag der Anteil der Ver­sicherer mit ETF-Angebot 2013 noch bei acht Prozent, so sind es aktuell bereits 37 Prozent.“ Nach Angaben des Investment-Research-Hauses bieten folgende Versicherer fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen mit ETF an: Allianz, Alte Leipziger, Arag, Basler, Condor, Continentale, Gothaer, Hanse-Merkur, Interrisk, LV 1871, Nürnberger, Stuttgarter und Volkswohlbund.

Immer mehr Versicherer bieten ETF
Zu neuen ETF-Anbietern gehören neuerdings neben der Bayerischen auch Ergo. „Wir bieten seit dem Sommer vier ETF an, die das qualitativ hochwertige Fondsportfolio von mehr als 60 Fonds der Mitte 2013 eingeführten Ergo Rente Chance ergänzen, die sich gut verkauft“, sagt Uta Apel, Sprecherin der Ergo Versicherungsgruppe. Die vier ETF bilden die Aktienindices Dax, Euro Stoxx 50, S&P 500 sowie MSCI World ab. Ein Trend zugunsten eines bestimmten ETF sei aber noch nicht zu erkennen. Nicht nur von den Neu- und Bestandskunden würde das zusätzliche Angebot durchweg positiv angenommen, sondern auch von den Vermittlern. „Durch die Erweiterung des Fondsportfolios um ETF werden zusätzliche Vertriebschancen gesehen“, so Apel.

Ulrich Lohrer
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