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Ausgabe 03/2017

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Vorsorge
22.08.2013

Cyberattacken als Verkaufshilfe

Die zunehmenden Angriffe aus dem Netz auf sensible Wirtschaftsdaten haben einen Boom bei Versicherungen gegen Internetrisiken bewirkt. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen brauchen Versicherungsschutz.

Seit kurzem bietet die Allianz Global Corporate & Speciality Unternehmen Schutz gegen Risiken aus dem Internet. Die neue Police „Allianz Cyber Protect“ kombiniert Sach-, Haftpflichtversicherungs- und Vermögensschaden-Bausteine. Auch die HDI-Gerling Industrie Versicherung war unlängst mit einer IT-Haftpflichtversicherung unter dem Namen „CLIC.IT“ in den Vertrieb gegangen.

Wegbereiter für Internet-Versicherungsschutz war im vergangenen Jahr Hiscox mit dem Produkt „Data Risks by Hiscox“. Dabei handelt es sich um eine Versicherung für Kosten und Schäden durch Hacker-Angriffe oder Datenverlust. Gedeckt sind unter anderem Haftpflichtansprüche als Folge von Datenrechtsverletzungen, Kosten für IT-Experten, die das Geschehene ermitteln und gerichtsverwertbar dokumentieren, (IT-Forensik), Betriebsunterbrechungsschäden, Reparatur, Ersatz oder Wiederherstellung der Unternehmens-Website, Kosten für Rechtsbeistand und Beratung sowie für Öffentlichkeitsarbeit durch PR-Profis, um den Imageschaden so gering wie möglich zu halten. „Data Risks by Hiscox“ wurde beim „Innovationspreis IT“ mit der Auszeichnung „Best of 2012“ bedacht.

Zur Absicherung privater Internet-Risiken  hatte die Arag Ende 2012 mit „web@aktiv“ eine Rechtsschutzversicherung auf den Markt gebracht, die Versicherte bei angeblichen Urheberrechtsverletzungen, gegen Cyber-Mobbing und beim Online-Shopping schützt. Versichert sind ebenso der Ersatz für erlittene Schäden bei der Internetnutzung und Datenmissbrauch, „Rufretter“ inklusive, falls rufschädigende Inhalte zu löschen sind und deren Verursacher rechtlich zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Besonders wichtig sind Versicherungen gegen Cyber-Risiken vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Sie unterschätzen das Risiko in der Regel, so Friedrich Ganz, Vorstandsvorsitzender der Artus-Gruppe, eines mittelständischen Industrieversicherungs-Maklerunternehmens mit Tätigkeitsschwerpunkt in Süddeutschland. Nach einer Studie der Firma Symantec belaufe sich der jährliche Gesamtschaden durch Cyberkriminalität in Deutschland auf rund 2,1 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte aller Angriffe entfalle auf den Mittelstand.

Nach Ansicht der Artus AG kommt es beim Haftpflichtschutz vor allem darauf an, typische tatsächliche oder vermeintliche Pflichtverletzungen zu versichern, wie beispielsweise die Schädigung von Drittsystemen, die Verletzung oder widerrechtliche Verwendung von geistigem Eigentum, die Verschaffung eines unberechtigten Zugangs sowie die Schädigung des Ansehen von Personen, Produkten und Dienstleistungen. Bei den Eigenschäden sollten vor allem Krisenmanagementkosten, Betriebsunterbrechungen, und Wiederherstellungskosten nach Cybervandalismus versichert sein.

Weiterführende Links:

Versicherbarkeit von Internetrisiken

Versicherungsschutz für KMU

portfolio international update 22.08.2013/hp/dpo

 
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