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Anlage
09.10.2012

BVI sieht Konsolidierung des europäischen Fondsangebots

Die Fondsbranche freut sich dennoch über Mittelzuflüsse im August, die sich vor allem auf Rentenfonds und institutionellen Investoren vorbehaltene Spezialfonds konzentrieren.

Im Rahmen der Veröffentlichung seiner Fondsabsatzstatistiken für August 2012 hat der BVI Bundesverband Investment und Asset Management auf eine „Konsolidierung des europäischen Fondsangebots“ hingewiesen. Daten der Research-Gesellschaft Lipper und des BVI zeigten, dass Fondsgesellschaften in den vergangenen fünf Jahren europaweit die Zahl der Neuauflegungen reduziert und zugleich mehr Fonds vom Markt genommen haben.

Im Jahr 2007 standen demnach 4.757 neu aufgelegten Fonds 2.405 Fondsauflösungen gegenüber; das entspricht einem Verhältnis von fast zwei zu eins. Im vergangenen Jahr dagegen standen 3.211 neu aufgelegte Fonds 3.564 Auflösungen gegenüber. Auch im ersten Halbjahr 2012 haben die Fondsgesellschaften in Europa rund 500 Fonds mehr aufgelöst als neu aufgelegt.

Auch bei den deutschen Fondsgesellschaften ist laut BVI ein Rückgang der Zahl neu aufgelegter Fonds zu beobachten. Hat die Branche 2007 noch 1.113 Fonds aufgelegt, lag diese Zahl 2011 bei 419 Fonds. Die Zahl der Fondsauflösungen deutscher Anbieter ist dagegen in diesem Zeitraum von 233 auf 436 Fonds gestiegen.

Die jüngsten Absatzstatistiken des BVI sprechen nicht für ein baldiges Ende dieses Trends. Zwar haben die dort erfassten Publikumsfonds im August Nettomittelzuflüsse von insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro verzeichnet. Allerdings zeigen die gut 3,2 Milliarden Euro neuer Mittel, die Anleger alleine in Rentenfonds investiert haben, dass keinesfalls alle Fondsgattungen sich der Beliebtheit der Anleger erfreuen. Aus Aktienfonds sind im August immerhin gut 800 Millionen Euro abgeflossen. Nennenswerte Mittelzuflüsse gab es noch in Geldmarktfonds mit rund 225 Millionen Euro und in offene Immobilienfonds mit gut 170 Millionen Euro.

Seit Jahresbeginn sind Rentenfonds per Saldo 18,4 Milliarden Euro zugeflossen, während Anleger aus Aktienfonds fast sechs Milliarden Euro abgezogen haben. Größere Mittelzuflüsse registrierten in den ersten acht Monaten dieses Jahres auch offene Immobilienfonds mit fast 2,6 Milliarden Euro und Mischfonds mit knapp 1,8 Milliarden Euro. Aus wertgesicherten Fonds sind dagegen rund 3,7 Milliarden Euro abgeflossen.

Unter den großen deutschen Fondsanbietern hatte im August die Allianz Asset-Management-Gruppe die Nase vorn. Von deren gut 2,3 Milliarden Euro an Nettomittelzuflüssen entfielen gut 1,9 Milliarden Euro auf Fonds der Tochtergesellschaft Pimco. Die Vermögensverwaltungseinheiten der Deutschen Bank verzeichneten Zuflüsse in Höhe von rund 640 Millionen Euro. Auch hier gab es mit dem Indexfondsanbieter DB X-Trackers einen klaren Favoriten, der alleine 920 Millionen Euro neuer Anlegergelder eingesammelt hat. Die DWS erlitt dagegen insgesamt leichte Mittelabflüsse. Aus Deka-Fonds haben Anleger im August rund 430 Millionen Euro abgezogen, während Fonds der Union Investment Zuflüsse in Höhe von gut 260 Millionen Euro registriert haben.

Die institutionellen Investoren vorbehaltenen Spezialfonds erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit und haben im August knapp 3,8 Milliarden Euro neuer Gelder eingesammelt. In den ersten acht Monaten dieses Jahres hat diese Fondsgattung damit Zuflüsse in Höhe von über 40 Milliarden Euro erhalten.

Der BVI nutzte die Gunst der Stunde vor dem Hintergrund der zunehmenden Regulierung der Investmentbranche für Werbung in eigener Sache: „Stabile regulatorische Rahmenbedingungen vorausgesetzt, werden Spezialfonds auch weiterhin vor allem im Bereich der Altersvorsorge ein unverzichtbares Instrument der institutionellen Kapitalanlage in Deutschland sein“, sagte BVI-Hauptgeschäftsführer Thomas Richter.

portfolio international update 08.10.2012/rko

 
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