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Beratung
14.06.2012

Berater wünschen verständlichere, ansprechendere Produktinformationen

Laut einer repräsentativen Umfrage unter Finanzberatern bleibt das persönliche Gespräch mit den Kunden der wichtigste Kommunikationskanal.

Das persönliche Gespräch bleibt in der Finanzberatung die wichtigste Art der Kundenkommunikation. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung, die das Institut Schleus Marktforschung im März und April 2012 im Auftrag zahlreicher Fondsgesellschaften unter 504 Finanz-, Anlage- und Vermögensberatern in Deutschland durchgeführt hat. Demnach messen fast alle Finanzberater (99 Prozent) dem Beratungsgespräch die höchste Bedeutung zu. Neue Kommunikationswege, wie die sozialen Netzwerke Facebook oder Twitter, schätzen 60 Prozent der Befragten als sehr bedeutsam ein. Für rund ein Viertel haben diese Medien allerdings bislang kaum Bedeutung.

Acht von zehn Beratern halten verständliche Produktinformationen für essentiell, um die Kundengespräche zu verbessern. Gleichzeitig klagt jeweils rund ein Drittel der Befragten über unverständliche (38 Prozent) oder wenig ansprechende (36 Prozent) Informationsmaterialien. Dabei erschwere das Beratungsprotokoll die kundengerechte Beratung: Sieben von zehn Befragten halten diese neuen gesetzlichen Dokumentationspflichten laut der Umfrageergebnisse für nachteilig.

Nach Meinung vieler Berater hat die Finanzkrise zu einem Vertrauensverlust der Anleger geführt und damit die Ausgangsbasis für Kundengespräche nachhaltig verändert. So fühlen sich fast drei Viertel (72 Prozent) der Umfrageteilnehmer "dem Misstrauen der Kunden ausgesetzt" und mehr als drei Viertel (79 Prozent) beobachten zudem ein Desinteresse auf Seiten der Kunden. Außerdem hätten neun von zehn Beratern (91 Prozent) die Erfahrung gemacht, dass Kunden in den vergangenen Jahren immer kritischer geworden sind.

„Im Sinne einer angemessenen privaten Altersvorsorge ist die Abkehr der Kunden vom Kapitalmarkt alarmierend“, warnt Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des BVI Bundesverband Investment und Asset Management. Den Beratern müsse es gelingen, die Anleger für eine sachwertorientierte Vorsorge zu gewinnen. Nur so könne die Altersvorsorge inflationssicher gestaltet werden.

Bei Anlegern dominiere aktuell der Wunsch nach Sicherheit, während die Renditeerwartungen geringer geworden seien. Angesichts der aktuellen Scheu der Kunden, sich langfristig an Kapitalanlagen zu binden, nennt die Hälfte der Befragten Flexibilität (51 Prozent) und Transparenz (49 Prozent) als gefragteste Produkteigenschaften. Drei von vier Beratern bezeichneten vor diesem Hintergrund Investmentfonds als „Anlageprodukte der Zukunft“.

portfolio international update 14.06.2012/rko/gor

 
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