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Ausgabe 03/2017

Der Brexit und seine Folgen für Vermittler

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Vorsorge

15.02.2017

Beisetzung oder Entsorgung II

Der Streit darüber, ob Sterbegeldversicherungen und Bestattungsvorsorge sinnvoll sind oder nicht, ist müßig. Das Thema hat ein großes Vertriebspotenzial, als Beratungsthema reicht es weit über den unmittelbaren Versicherungsfall hinaus. Teil II
Walter Capellmann

Von schlicht bis opulent 
Auch das Thema Erbschaft und Vermögensübertragung bietet Ansatzpunkte für Vorsorgeberater. Die meisten Erbschaften in Deutschland sind nicht oder nicht rechtssicher testamentarisch geregelt. Viele Menschen wissen nicht, dass ihre Hinterbliebenen bis zur Klärung der Erbfolge wochenlang warten müssen, ehe sie Zugriff auf Konten und Sparbücher der Verstorbenen bekommen, mit denen sie die Beerdigungskosten bezahlen könnten. Selbst wenn die Verstorbenen das Geld für ihre Beerdigung auf der hohen Kante haben, nutzt es oft nichts, weil keine Verfügung für den Todesfall getroffen worden ist.

Die Produktlandschaft bei der Bestattungs- oder Trauerfallvorsorge ist vielfältig. Angeboten werden reine Sterbegeldversicherungen mit und ohne Gesundheitsprüfung. Unterschiede bestehen nicht nur im Leistungsumfang, sondern auch darin, ob die Versicherungssumme den Hinterbliebenen sofort zur freien Verfügung ausgezahlt wird oder an einen zuvor festgelegten Bestatter geht. Die LV181, die über den Münchener Begräbnisverein einen Tarif ohne Gesundheitsprüfung und Eintrittsalter bis 90 Jahre anbietet, findet es wichtig, dass die Kunden völlig frei über die Verwendung des Geldes bestimmen und den Bestatter selbst aussuchen können.

Ein weiterer „Knackpunkt“ sind die Wartezeiten bei Tarifen ohne Gesundheitsprüfung. Es kann bis zu drei Jahren dauern, bis der volle Versicherungsschutz zur Verfügung steht. Stirbt der Versicherte vorher, werden nur die eingezahlten Beiträge zurückerstattet. Gerade für ältere Menschen ist es wichtig, dass die volle Versicherungssumme relativ früh zur Verfügung steht. Denn das Geschäft mit Sterbegeldversicherungen ist vor allem eines mit älteren Kunden. Kaum jemand im mittleren Alter macht sich Gedanken über den Tod und seine Beerdigung, weiß man beim Seniorenspezialisten Ideal. 


Neues Marktsegment
Neben den Sterbegeldversicherungen, die die Kosten für die Beerdigung decken sollen, existieren am Markt Angebote, die darüber hinausgehen. Bestattungsvorsorgeverträge sind all-inklusiv-Pakete, mit denen die Versicherten bereits zu Lebzeiten festlegen können, wie ihre Bestattung abläuft. Beim „Prestige“-Tarif der Ideal beispielsweise sind neben den üblichen Leistungen einer Sterbegeldversicherung wie Überführung und Einbettung, Sarg und Blumenschmuck, Bestattung und Grabstelle sowie Gebühren für Friedhof, Kremierung und Urkunden auch die Kosten für eine große Trauer­feier versichert.

Hans Pfeifer
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