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31.03.2010

Auslandstöchter machen AWD und OVB zu schaffen

Die Provisionserlöse brachen beim OVB-Konzern mit 22,5 Prozent besonders deutlich ein. AWD schrieb 2009 rote Zahlen.

HANNOVER/KÖLN - AWD und OVB mussten unter den großen Strukturvertrieben in Deutschland die stärksten Umsatzeinbrüche im vergangenen Jahr hinnehmen. Während die AWD-Gruppe gleichzeitig noch einen Verlust von rund 41 Millionen Euro vor Steuern und Zinsen verbuchte, wies der OVB-Konzern mit knapp zehn Millionen Euro zumindest noch ein positives Ergebnis aus. Das geht aus den Zahlen zum Geschäftsjahr 2009 hervor, die beide Unternehmen am Dienstag präsentierten. Danach beträgt der Umsatzrückgang in der AWD-Gruppe, die Umsatzerlöse in Höhe von 528,7 Millionen Euro erzielte, gegenüber dem Vorjahr 16,5 Prozent. Im OVB-Konzern gingen die Gesamtvertriebsprovisionen von 260,2 Millionen Euro auf 201,6 Millionen Euro zurück. Das entspricht einem Minus von 22,5 Prozent.

Beiden Strukturvertrieben machten vor allem die Tochtergesellschaften im Ausland zu schaffen. Die Sorgenkinder des AWD sind Österreich, Mittel- und Osteuropa sowie Großbritannien. Auf diesen Märkten brachen nicht nur die Umsätze ein, sondern es waren zudem erhebliche Einmal- und Restrukturierungsaufwände erforderlich. Allein auf Österreich, wo das Geschäftsmodell komplett neu ausgerichtet werden musste, entfiel mit rund 29 Millionen Euro mehr als die Hälfte des gesamten Restrukturierungsaufwandes in Höhe von 53,7 Millionen Euro. Inzwischen sieht der AWD die Restrukturierung allerdings als abgeschlossen an.

Während die OVB in Deutschland mit 77 Millionen Euro Provisionserlösen einen Rückgang von knapp zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr erlebte und damit im allgemeinen Trend liegt, krankte das Geschäft vor allem in Mittel- und Osteuropa. In dieser Region wurde fast ein Drittel weniger eingenommen als im Vorjahr. Die Provisionen sanken von 122,7 Millionen Euro auf 84,3 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen ging sogar um knapp 60 Prozent zurück. In Süd- und Westeuropa sanken zwar die Provisionserlöse mit minus 23 Prozent weniger stark, dafür brach das Ergebnis vor Steuern und Zinsen mit knapp 82 Prozent umso heftiger ein.

Trotz der Probleme auf den Auslandsmärkten schloss Mario Freis, im OVB-Vorstand für den Vertrieb Ausland zuständig, einen Rückzug aus einzelnen Märkten aus. Das gelte auch für die Schweiz und für Frankreich, wo die Landesgesellschaften erhebliche Teile ihrer Berater durch Abwanderungen verloren haben. Dennoch werde man auch an diesen beiden Märkten festhalten, beteuerte Freis. Für das laufende Jahr geht die OVB von einem zumindest gleichbleibenden Umsatz aus, das entspräche rund 200 Millionen Euro. Beim Ergebnis erwartet das Unternehmen allerdings nochmals einen Rückgang. Erst ab 2011 sei wieder mit einem Anstieg bei Umsatz und Ergebnis zu rechnen.

Der AWD wagt dagegen eine etwas forschere Prognose. "Mit harten Einschnitten haben wir die Grundlagen für nachhaltiges Wachstum gelegt", erklärte Manfred Behrens, Vorstandsvorsitzender der AWD-Gruppe. Er versprach 2010 das Comeback des AWD. Das Ergebnis vor Steuern soll nach dem deutlichen Verlust im Jahr 2009 mit 40 bis 50 Millionen Euro wieder klar im grünen Bereich liegen.

portfolio international update 31.03.2010/kmo

 
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