portfolio international MAGAZIN

Portfolio International

portfolio international

Ausgabe 02/2016

Wie geht's weiter mit der bAV?

...mehr


Verlagsprodukte

Digitalisierung: Wandel ist in vollem Gange

...mehr

 


Dauerbrenner
Multi Asset: Liefern
die Fonds, was sie versprechen?

...mehr



Alles zum Thema
BÖRSE & FINANZEN
finden Sie hier

DAX
Chart
DAX 9.576,50 -0,37%
TecDAX 1.582,00 -0,12%
EUR/USD 1,1102 -0,26%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Wertpapiersuche

Aktien Tops & Flops

BEIERSDORF 82,60 +0,65%
INFINEON 12,77 +0,40%
RWE ST 13,21 +0,20%
DT. BANK 12,37 -2,29%
HEID. CEMENT 67,55 -1,45%
LUFTHANSA 10,39 -0,65%

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
AXA IM Fixed Incom RF 212,25%
Bakersteel Global AF 179,35%
Stabilitas PACIFIC AF 174,86%
Stabilitas GOLD+RE AF 139,53%
Crocodile Capital MF 103,31%

mehr

Top News
24.07.2013

Augen zu und durch? I

Die Rente mit 67 verführt so manchen ­Anleger zu der Frage: Kann ich mir einen vorzeitigen Ruhestand leisten? Fundierte Antworten bleiben Vermittler nicht selten schuldig. Dabei sind die Berechnungen kein Hexenwerk, sondern finanzmathe­matisches Handwerk. Teil I.

Altersvorsorge ist eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Mindestens drei Grundfragen­ sollte jeder Berater seinem Kunden stellen: Wie viele Jahre bleiben noch für die Vermögens­bildung bis Rentenbeginn? Auf welche Summe soll das Kapital inflations­bereinigt und nach Abzug der Abgeltungsteuer steigen? Und wie viel Geld wird ­monatlich überhaupt gebraucht? Vor allem die Antwort auf die letzte Frage fällt umso schwerer­, je jünger der Kunde ist. Eine solide­ Finanzplanung hilft, sich über die ­eigene Situation und über die Lebensziele bewusster­ zu werden.

Ausgangspunkt für die Höhe der privaten Vorsorge sollte immer der Kapitalbedarf zu Beginn des Rentenalters sein. Aber da ­beginnen schon die Probleme. Im Schnitt verfügt ein Rentnerhaushalt heute über rund 1.900 Euro pro Monat, hat das Deutsche­ Institut für Altersvorsorge (DIA) ausgerechnet. Wie groß ist die typische ­Versorgungslücke? „Bislang wurde der ­Bedarf im Alter von der Fachwelt entweder theoretisch abgeleitet oder willkürlich vorgegeben“, hat Professor Martin Werding von der Ruhr-Universität Bochum beobachtet. Bisher ging die Fachwelt von rund 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens­ für die Lebensstandardsicherung aus. Dazu steuert die gesetzliche Rente 2030 allenfalls wohl noch knapp die Hälfte bei.

Tatsächlich müssen die Bürger im Schnitt bei Eintritt ins Rentenalter rund 87 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens für einen auskömmlichen Lebensabend erzielen, hat Werding in einer Rentenstudie im Auftrag des Vermögensverwalters Fidelity World­wide Investment herausgefunden. Grund­lage waren Daten von 20.000 Menschen in rund 11.000 Haushalten, die zwischen 1992 und 2011 in Rente gingen.

Es fehlen 350 Euro mehr als gedacht
Mittels ökonometrischer Methoden wurde deren Zufriedenheit mit ihrem Einkommen zwischen Renteneintritt und dem 75. Lebens­jahr ermittelt und daraus diejenige Rentenersatzquote abgeleitet, bei der die Zufriedenheit unverändert bleibt. „Konkret fehlen einem Standardrentner mit 1.000 Euro Monatsrente bei lückenloser Erwerbsbiografie künftig monatlich 650 Euro netto in der Tasche – 350 Euro mehr als bislang gedacht“, sagt Werding.

 
Einen Kommentar schreiben
Wir freuen uns über Ihre Kommentare. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

CAPTCHA Bild zum Spamschutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
* Pflichtfelder
 
 
Anzeige
Anzeige