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Anlage
16.02.2017

Anzahl der Aktienanleger bleibt vergleichsweise gering

Christine Bortenlänger

Die Anzahl der Aktien- und Aktienfondsbesitzer in Deutschland ist im vergangenen Jahr zwar stabil geblieben. Die Aktionärsquote ist aus Sicht des Deutschen Aktieninstitutes jedoch weiterhin viel zu niedrig, vor allem im Hinblick auf nötige private Altersvorsorge.

Die Zahl der Aktionäre und Besitzer von Aktienfonds ist 2016 stabil geblieben, berichtet das Deutsche Aktieninstitut (DAI) in einer ausführlichen Studie zu den Aktionärszahlen und zur Aktienanlage im Land. Der Jahresdurchschnitt liegt bei nahezu neun Millionen Aktienanlegern und ist damit auf dem Stand wie im Jahr davor, meldet das DAI weiter. Das sei jeder siebte Bundesbürger über 14 Jahre.

Die Entwicklung im ersten und zweiten Halbjahr war dabei unterschiedlich, heißt es weiter. Während es im ersten Halbjahr demnach im Schnitt gut 8,5 Millionen Aktionäre und Aktienfondsanleger gab, waren es im zweiten Halbjahr rund 9,4 Millionen. Das ist der höchste Stand auf Halbjahresbasis seit dem ersten Halbjahr 2012, hält das Institut weiter fest. „Die Kursturbulenzen der ersten Jahreshälfte haben die Aktienbesitzer nicht nachhaltig eingeschüchtert“, hält Christine Bortenlänger, geschäftsführender Vorstand des DAI fest.

Im zweiten Jahr in Folge hat sich die Anzahl der Aktienbesitzer unter 40 Jahren erhöht, ist eine weitere Beobachtung. Die Aktionärsquote von insgesamt 14 Prozent sei allerdings viel zu niedrig und liege weiter deutlich unter bisherigen Höchstständen. „Nur mit Aktien und Aktienfonds werden wir es schaffen, die Schwächen der staatlichen Rente zu kompensieren“, wiederholt DAI-Chefin Bortenlänger wie in den Jahren zuvor.

Wer in den vergangenen 30 Jahren monatlich einen Betrag von 50 Euro in Aktien investiert habe, habe im Durchschnitt über einen Zeitraum von 20 Jahren ein Plus von 870 Euro pro Monat erwirtschaftet. Das entspreche einer Rendite auf das angelegte Geld von 9,6 Prozent pro Jahr. Auch bei einer ungünstigeren Entwicklung an den Aktienmärkten und einer Rendite von 6,2 Prozent im Jahresdurchschnitt seien es noch 360 Euro. Bei einer Anlage in festverzinsliche Wertpapiere wären es angesichts des aktuellen Zinsniveaus von höchstens zwei Prozent höchstens 125 Euro.

„Die Politik darf unsere Ergebnisse nicht ignorieren und muss mehr dafür tun, dass die Aktie in der Altersvorsorge einen festen Platz erhält“, folgert Bortenlänger ebenfalls wie in den Jahren zuvor. Hierfür habe das Institut im vergangenen November ein Förderkonzept Altersvorsorge vorgelegt, das gezielt Anreize für mehr Aktiensparen setzen soll. Das Konzept verlange eine hohe Mindestaktienquote und verzichte auf Beitragsgarantien und Mindestverzinsungen in der Ansparphase. Es sei in der Rentenphase flexibel im Hinblick auf Entnahmen in Notsituationen, um dem Charakter der langfristigen Aktienanlage gerecht zu werden. Zum Konzept gehörten auch staatliche Zulagen in Anlehnung an die vermögenswirksamen Leistungen und Steuerfreiheit für Erträge nach 20 Anlagejahren.

Heike Gorres

(Bild: DAI)

Weiterführende Links:

Studie zu den Aktionärszahlen 2016

Aktien, Aktien, Aktien

portfolio international update 16.02.2017

 
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