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Anlage
06.06.2017

Anlegerrendite versus Produktrendite

Ali Masarwah

Der Fondsanalyseanbieter Morningstar untersucht erstmals weltweit, welche Rendite Fondsanleger tatsächlich erwirtschaften.

Fondsanlegern entgeht durch überflüssiges Trading wertvolle Performance – viele Investoren kaufen erst dann, wenn die Märkte bereits einen guten Lauf hinter sich hatten und verkaufen, wenn die Märkte, auf denen sich ihr Investmentfonds bewegt, eine Korrektur erfahren haben, betont die Fondsanalyse- und Rating-Gesellschaft Morningstar in einem aktuellen Report. Die erzielte Rendite eines Anlegers bezeichnet Morningstar als „Investor Return“. Er soll die Frage beantworten: „Wie war die durchschnittliche Rendite der Geldeinheit, die über einer bestimmten Periode in einem bestimmten Fonds steckte?“, erläutert Ali Masarwah, Chefredakteur der deutschsprachigen Internetseiten von Morningstar und Autor des Reports (siehe auch weiterführender Link unten).

Der Investor Return erfasst laut Morningstar keinen spezifischen Anleger, kommt allerdings der Erfahrung des Durchschnittsinvestors nahe. Über die durchschnittliche Haltedauer von Fonds werde häufig gemutmaßt, dürfte sich aber eher in Monaten bemessen lassen als in Jahren, meint Masarwah. Angesichts dieser zumeist verfehlten Vorgehensweise von Investoren sei die Messung der geldgewichteten Rendite umso wichtiger. Und diese geldgewichtete Rendite zeige oftmals eine Performance-Lücke oder einen Return Gap. Diese Lücke stelle den Unterschied dar zwischen der allgemein üblichen zeitgewichteten Rendite und der unter Privatanlegern und Beratern weniger bekannten geldgewichteten Rendite. Diese Renditelücke sei höchst problematisch, urteilt Masarwah.

Morningstar hat nun erstmals in einer weltweiten Untersuchung den Investor Return ermittelt, um die Anlegererfahrungen in den verschiedenen Regionen vergleichen zu können. Demnach hat sich in den vergangenen fünf Jahren die Renditelücke in Europa und in den USA verkleinert. Es spreche daher einiges dafür, dass sich das Trading-Verhalten von Investoren verbessert habe, schließt Masarwah daraus. In den vergangenen fünf Jahren hätten sich in den USA bei der Lücke sogar die Vorzeichen geändert, was bedeute, dass der Timing-Effekt positive Effekte gezeitigt habe, hebt Masarwah weiter hervor.

Die Ergebnisse hat Morningstar in einer Weltkarte illustriert, die aufzeigt, wo Anleger in den vergangenen fünf Jahren bis Ende 2016 ein gutes Händchen hatten und wo nicht (siehe ebenfalls weiterführender Link unten). Bei den Ergebnissen der vergangenen fünf Jahre außerhalb Europas und den USA handelt es sich Morningstar zufolge um vorläufige Ergebnisse, da dort die Datenbasis nicht überall tragfähig genug sei.

Heike Gorres

(Bild: Morningstar)

Weiterführender Link:

Neue Untersuchung zum Timing-Verhalten von Fondsanlegern 

portfolio international update 06.06.2017

 
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