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Anlage
20.06.2012

Ein Großteil der Anleger würde heute langfristig auf Gold setzen

In der Praxis ist der Anteil der Edelmetallanlagen allerdings deutlich kleiner.

38 Prozent der Bundesbürger ab 18 Jahre halten Gold für die beste langfristige Geldanlage. Diese Personen würden sich heute für das Edelmetall entscheiden, da sie vermuten, dass Gold nach mindestens drei Jahren Laufzeit im Vergleich zu vier anderen langfristigen Geldanlagen den meisten Gewinn bringt. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen, Forsa, hervor, die diese im Auftrag des Edelmetallhändlers Pro Aurum durchgeführt hat. Die vier Vergleichsanlagen sind Fest- oder Termingeld, Aktien, Fondsanteile und Anleihen.

16 Prozent der Befragten halten demnach Festgeld oder Termingeld für besonders lukrativ, wenn es um langfristige Geldanlagen geht. Es folgen Aktien mit 12 Prozent, Fondsanteile mit acht Prozent und Anleihen mit drei Prozent. Nahezu jeder vierte Bürger (23 Prozent) kann laut der Umfrage nicht sagen, welche dieser Anlagen am besten geeignet wäre, um langfristig möglichst viel Gewinn zu erzielen.

Wie bereits im September 2011 liegt Gold mit deutlichem Abstand an erster Stelle und wird tendenziell noch etwas häufiger als im vergangenen Jahr den anderen vier Geldanlagen vorgezogen, zumindest in der Theorie. Fondsanteile fallen etwas zurück und tauschen die Plätze mit Aktien.

Bei der Frage nach den Geldanlagen, welche die Umfrageteilnehmer tatsächlich besitzen, zeigt sich folgendes Bild: 38 Prozent haben eine Lebensversicherung abgeschlossen, 33 Prozent einen Bausparvertrag oder Bausparplan. 29 Prozent sehen ihre Immobilie als Geldanlage an; ebenso viele Bürger besitzen ein Tagesgeldkonto. 23 Prozent der Personen besitzen Fondsanteile, 20 Prozent Fest- oder Termingeld und 15 Prozent Aktien.

Deutlich geringer ist der Anteil der Edelmetall- oder Zertifikatebesitzer: Elf Prozent der Bürger haben in Edelmetalle (Goldbarren oder -münzen und  Silberbarren oder -münzen) investiert. Drei Prozent haben Geld in Zertifikate angelegt. Bürger mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen ab 3.000 Euro legen vergleichsweise eher Geld in Gold an als Bürger mit geringerem Einkommen.

Der Anteil derer, die tatsächlich Geld in Edelmetalle angelegt haben, ist im Vergleich zur Befragung im Juli 2011 gestiegen. Damals waren acht Prozent der Bundesbürger in Edelmetalle investiert.

portfolio international update 19.06.2012/gor/rko

 
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