Die Alte Leipziger Lebensversicherung und die Hallesche Krankenversicherung sind im vergangenen Jahr branchenüberdurchschnittlich gewachsen. Während die Lebensversicherungssparte bei den gebuchten Bruttobeiträgen gegenüber 2010 um über sieben Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zugelegt hat, ist der Bereich Krankenversicherung mehr als fünf Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gewachsen.
Wie der Versicherungskonzern am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz mitteilte, standen im abgelaufenen Jahr besonders konventionelle und fondsgebundene Rentenversicherungen mit und ohne Garantien, Berufsunfähigkeitsversicherungen und Produktangebote für die betriebliche Altersversorgung (bAV) im Mittelpunkt. Das führte zu einem mit 11,5 Prozent auf 499 Millionen Euro gewachsenen Neugeschäft (Beitragszugang). Dabei erhöhte sich der laufende Neugeschäftsbeitrag um 20,4 Prozent auf 172 Millionen Euro. Der Branchenschnitt liegt bei 8,2 Prozent.
Wegen der Bedeutung der bAV und der Nachfrage nach Rentenversicherungen für das Privatkundengeschäft wuchsen auch die Einmalbeiträge des Neugeschäfts um 7,3 Prozent auf 327 Millionen Euro, während die Branche hier einen Rückgang um 17,4 Prozent verzeichnete. Das Neugeschäft der Hallesche übertraf mit 5,5 Millionen Euro Monats-Soll-Beitrag den Vorjahreswert von 3,8 Millionen Euro deutlich. Die Steigerung von mehr als 46 Prozent führt die Gesellschaft vor allem auf das Ende des Dreijahres-Moratoriums und der neuen Vertriebsstruktur des Konzerns zurück.
Die Zahl der Versicherten ist 2011 um 1,5 Prozent auf 586.167 Personen gewachsen. In der Vollversicherung hat der Krankenversicherer 6.486 neue Versicherte gewonnen; der Versicherungsbestand in der Vollversicherung stieg von 229.851 auf 236.337 (plus 2,8 Prozent). Der Branchenschnitt liegt bei nahezu einem Prozent.
portfolio international update 06.06.2012/gcu/gor




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