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Vorsorge
26.11.2012

Monatliche Standardrate bei der Baufinanzierung zieht an

Diese Entwicklung ist laut einem Trendindikator zur Baufinanzierung auf den Anstieg der Baufinanzierungszinsen zurückzuführen.

Während die Finanzierungsbedingungen für private Wohnimmobilien im September einen historischen Tiefpunkt erreicht hatten, zieht die monatliche Standardrate im Oktober etwas an und erhöht sich um 15 Euro, wie der Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) des Allfinanzdienstleisters Dr. Klein & Co. AG anzeigt. Diese Entwicklung ist laut dem Anbieter auf den Anstieg der Baufinanzierungszinsen zurückzuführen.

Für eine Finanzierung von 150.000 Euro, für die eine zehnjährige Sollzinsbindung vereinbart wurde, die zu 80 Prozent beliehen ist und mit zwei Prozent getilgt wird, fällt demnach aktuell eine Rate von 598 Euro pro Monat an. Im Vorjahr war die Standardrate mit 665 Euro um 67 Euro höher. Damit sind die Finanzierungskosten für Wohnimmobilien trotz der leicht gestiegenen Standardrate im langfristigen Vergleich immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau, interpretiert der Indikatoranbieter.

Wie im Vormonat liegt im Oktober die durchschnittliche Darlehenssumme bei 157.000 Euro und somit 6.000 Euro über dem Vorjahreswert. Gründe für die auf Jahressicht angezogene Finanzierungssumme seien gestiegene Immobilienpreise und ein geringerer Eigenkapitaleinsatz. Bei allen Objektsegmenten seien die Preise deutlich angezogen, der größte Anstieg sei bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern zu verzeichnen. Dies spiegele sich auch im gestiegenen Beleihungsauslauf des Indikators wider. Während dort der Beleihungsauslauf in den beiden Vormonaten gesunken ist, steigt der Fremdfinanzierungsanteil im Oktober von 77,9 auf 78,6 Prozent. Damit ist das von Erwerbern eingebrachte Eigenkapital mit 21,4 Prozent auf einem soliden Niveau, war jedoch vor einem Jahr mit 23,3 Prozent etwas höher, ergänzt der Anbieter.

Dass Immobilienerwerber heute trotz einem höheren Fremdfinanzierungsanteil auf Sicherheit setzen, zeigt sich im Tilgungssatz und bei der Sollzinsbindung, heißt es weiter. Die Tilgung bleibt im Oktober stabil bei nahezu zwei Prozent. Dies hat zur Folge, dass die Restschuld, die am Ende der ersten Zinsbindung neu finanziert werden muss, geringer ausfällt und damit die Folgen eines Zinsänderungsrisikos verkleinert werden. Das Zinsänderungsrisiko bezeichnet das Risiko, bei einer Anschlussfinanzierung wegen steigender Zinsen die Rate nicht mehr zahlen zu können. Aktuell scheinen Anschlussfinanzierer nach dem Indikator auf weiter sinkende Zinsen zu setzen. Langfristig würden sie allerdings eher eine Erhöhung des Zinsniveaus erwarten.

Der Trendindikator DTB zeigt die monatliche Entwicklung maßgeblicher Baufinanzierungsparameter. Dazu zählt neben der Darlehenshöhe, dem Tilgungssatz und dem Beleihungsauslauf auch die Verteilung der Darlehensarten. Die Standardrate zeigt außerdem, wie viel ein durchschnittliches Darlehen von 150.000 Euro an monatlicher Rate kostet. Die Ergebnisse des DTB werden monatlich aus Daten der Europce-Plattform errechnet, ein nach eigenen Angaben unabhängiger Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Der DTB basiert auf bis zu 20.000 Finanzierungen mit einem monatlichen Finanzierungsvolumen von mehr als drei Milliarden Euro.

portfolio international update 26.11.2012/gor/rko/

 
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