| News |
| Kommentare |
| Markt & Analyse |
| Neu am Markt |
| Titelthema |
| Vertrieb & Recht |
| Fonds & Zertifikate |
| Versicherungen |
| Beteiligungen |
| Portfoliocheck |
| Tool Box |
| Magazin Abo |
HAMBURG/DÜSSELDORF - Die Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG und die Victoria Lebensversicherung AG veröffentlichen ab sofort monatlich ihre Bewertungsreserven. Damit wollen die beiden Lebensversicherer der Ergo-Versicherungsgruppe einen Beitrag zu größerer Transparenz in der Versicherungsbranche leisten. Auf den Internetseiten der Lebensversicherer können sich Kunden und Versicherungsvermittler jederzeit einen Überblick über den Stand der Bewertungsreserven des Kapitalanlagenbestands der jeweiligen Gesellschaft verschaffen.
Die Zahlen werden monatlich aktualisiert und stellen eine wesentliche Berechnungsgröße für die individuelle Beteiligung der einzelnen Kunden an den Bewertungsreserven dar. Johannes Lörper, der im Vorstand der Hamburg-Mannheimer Versicherung und der Victoria Leben für private Altersvorsorge und Mathematik zuständig ist, sieht seine beiden Unternehmen damit in einer Vorreiterrolle.
Die Victoria hatte bei einem Kapitalanlagebestand von rund 25,5 Milliarden Euro zum 28. Februar 2009 Bewertungsreserven von 1,1 Prozent des Buchwertes der Kapitalanlagen. Gegenüber dem Jahresende sanken sie damit bis Ende Februar um 0,7 Prozentpunkte. Die Veränderung geht vor allem auf die sonstigen Kapitalanlagen zurück, wozu Aktien, Investmentfondsanteile und festverzinsliche Wertpapiere gehören. Die Bewertungsreserven bei Grundstücken und verbundenen Unternehmen blieben annähernd gleich, diese Bilanzpositionen sind allerdings deutlich kleiner als die sonstigen Kapitalanlagen. Ende Januar waren die Bewertungsreserven zwischenzeitlich deutlich auf insgesamt 0,4 Prozent gesunken.
Die Hamburg-Mannheimer kam Ende März 2009 bei rund 32 Milliarden Euro Kapitalanlagen auf etwas höhere Bewertungsreserven von 2,5 Prozent des Buchwertes. Zum Jahresende 2008 betrugen sie 2,8 Prozent. Mit 1,8 Prozent sind zum Beispiel die Bewertungsreserven der sonstigen Kapitalanlagen deutlich höher als bei der Victoria, die bei diesen Wertpapieren nur auf Reserven von 0,8 Prozent kommt. Bewertungsreserven entstehen, wenn der aktuelle Marktwert der Kapitalanlagen über dem Wert liegt, mit dem die Kapitalanlagen in der Bilanz ausgewiesen sind.
Die Bewertungsreserven ordnen die Hamburg-Mannheimer und die Victoria Leben jeweils zum Monatsende den einzelnen Kundenverträgen zu. Dabei wird berücksichtigt, in welchem Umfang jeder Vertrag zur Entstehung von Bewertungsreserven beigetragen hat. „Läuft ein Vertrag ab oder wird gekündigt, teilen wir den für diesen Zeitpunkt aktuell ermittelten Betrag der jeweiligen Versicherung gemäß den rechtlichen Vorgaben zu“, erläutert Johannes Lörper. Das Verfahren, nach dem die Kunden an den Bewertungsreserven beteiligt werden, haben die Lebensversicherer der Ergo-Gruppe von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überprüfen und zertifizieren lassen.
portfolio international update 04.05.2009/kmo/lue
Auf einen Blick den richtigen Fonds finden. Mehr Informationen...
Marktüberblick und Trends der professionellen Kapitalanlage. Mehr Informationen...
Meistgelesene Artikel: