<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>portfolio international</title>
		<link>http://www.portfolio-international.de/</link>
		<description>Aktuelle Nachrichten von portfolio-international.de</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>portfolio international</title>
			<url>http://www.portfolio-international.de/fileadmin/templates/international/images/logo.png</url>
			<link>http://www.portfolio-international.de/</link>
			<width>200</width>
			<height>48</height>
			<description>Aktuelle Nachrichten von portfolio-international.de</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 19 Jun 2013 07:40:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 07:40:00 +0200</pubDate>
			<title>Pflege-Bahr verbessert „Teilkasko“-Absicherung deutlich</title>
			<link>http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/pflege-bahr-verbessert-teilkasko-absicherung-deutlich.html</link>
			<description>Die gesetzliche Pflegeversicherung ist quasi eine Teilkasko-Absicherung für den Pflegefall. Jeder hat eine Versorgungslücke von etwa 1.300 Euro, schätzten Verbraucher selbst und liegen damit richtig, ergab eine Allianz-Studie. Mit Unverständnis reagierten Experten einer Fachtagung kürzlich daher auf die Pauschalkritik der Stiftung Warentest zu Pflege-Bahr.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie die Allianz-Pflegestudie herausfand, glauben nur noch zwei Prozent der Befragten, dass die gesetzliche Pflegeversicherung ausreicht. Zusätzliche Vorsorge tut also not. Bislang gibt es in Deutschland aber insgesamt nur 2,2 Millionen Pflegezusatz-Policen aus der PKV sowie einige 100.000 Pflegerenten der Lebensversicherer. Eingerechnet sind schon die staatlich geförderten Pflege-Bahr-Policen, von denen bis Ende&nbsp;Mai bereits über 125.000 Stück abgeschlossen worden waren. Inzwischen dürften es bald 150.000 sein, da täglich rund 1.000 Verträge hinzukommen. 
Inzwischen bieten schon 24 private Krankenversicherer mit einem Marktanteil von über 80 Prozent Pflege-Bahr-Verträge an. „Damit verbessert jeder Kunde seinen Teilkasko-Schutz um rund 12 Prozent“, betonte Hans Olav Herøy, Vorstand der Huk-Coburg Krankenversicherung, auf einem Workshop des Marktbeobachters Kvpro.de GmbH in Berlin. Dies sei natürlich immer noch keine<br />Vollkasko-Deckung, aber ein unverzichtbarer Schritt auf dem Weg dahin. 
Glaubt man der Allianz-Studie, haben 74 Prozent der Deutschen noch nie etwas von der geförderten Pflegetagegeldversicherung, auch oft Pflege-Bahr genannt, gehört. Und nur neun Prozent überlegen, den Zusatz noch zu kaufen. „Dabei werden davon insbesondere junge Menschen stark profitieren“, sagte Gerd Güssler, Geschäftsführer des Marktbeobachters KVpro.de GmbH, auf der PKV-Fachtagung. 
Wie bei jeder kapitalgedeckten Versicherung sind die Beiträge umso günstiger, je früher man sich absichert. „Junge Menschen erhalten bereits für die zehn Euro Mindestbeitrag eine zusätzliche Absicherung, die durch den Zinseszins eine dreimal so hohe Leistung ansparen wie Ältere und damit quasi für wenig Geld eine Vollkasko-Deckung bekommen“, betonte Stephan Schinnenburg, Geschäftsführer des Marktbeobachters Morgen &amp; Morgen.
Mit völligem Unverständnis reagierten die Experten daher auf die jüngste Untersuchung der Zeitschrift „Finanztest“ zu Pflege-Bahr. Die Stiftung Warentest hatte dazu Policen für die Einstiegsalter 45, 55 und 65 Jahre untersucht und kam zu dem Schluss, dass die „staatlich geförderte Vorsorge wenig taugt“ und Pflegetagegeldversicherungen generell „für Kunden unter 40 Jahren kaum geeignet sind“. 
„Diese Einschätzung ist grober Unfug und hat mit dem wahren Leben nichts zu tun“, kritisierte der Moderator der Berliner Veranstaltung. Der eigentliche Skandal sei jedoch, dass eine staatlich subventionierte „Behörde“ Produkte mit staatlicher Förderung kritisiere, obwohl jedem klar sei, dass ohne zusätzliche private Vorsorge erhebliche Lücken im Alter und Pflegefall entstehen, aber ohne staatlichen Anreiz die freiwillige Vorsorge traditionell lahmt. 
Die Vorteile für Verbraucher sind bei Pflege-Bahr: keine Gesundheitsprüfung, keine Ablehnung, keine Zuschläge oder Leistungsausschlüsse für Vorerkrankungen, kein Kündigungsrecht des Versicherers. Dem stehen nur drei Nachteile gegenüber: Oft sind fünf Jahre Wartezeit ab Vertragsschluss zu überstehen, ehe Pflegeleistung ausgezahlt würde; es gibt keine Beitragsbefreiung im Leistungsfall und der Geltungsbereich der Police ist auf den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) begrenzt. Zudem hält die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) die Kalkulation „für genau so seriös wie bei der Pflege-Pflichtversicherung“, wo es schon zu Beitragssenkungen kam, weil im Beitrag auch ein Anteil zur Altersentlastung enthalten ist. Davon können gesetzlich Pflegeversicherte nur träumen.
Weiterführende Links: 
<link http://www.kvpro.de/uploads/tx_kvproformadmin/21.03.2013_Operation-Gesundheitswesen_Pflege-Bahr.pdf - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Wie gut ist Pflege-Bahr?</link><br /><link https://www.allianzdeutschland.de/news/news-2013/05-06-13-im-land-der-erfahrenen-sorglosen-und-verdraenger/ - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Details zur Allianz-Pflegestudie 2013</link><br /><link http://www.pkv.de/presse/pressearchiv/2013/einwaende-von-finanztest-laufen-ins-leere.pdf - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">PKV-Verband mit vernichtender Kritik an Finanztest</link><br /><link http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/extremes-leistungsgefaelle-bei-pflege-bahr.html - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">20 Pflege-Bahr-Tarife im Test von Morgen &amp; Morgen</link>
<b>portfolio international update 19.06.2013/dpo</b>]]></content:encoded>
			<category>Beratung</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			<title>Solvency II und keine Ende</title>
			<link>http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/solvency-ii-und-keine-ende.html</link>
			<description>Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft und die europäische Versicherungsaufsicht stellen nach Testläufen zu „Solvency II“ ein für die Branche ermutigendes Ergebnis vor. Damit die EU-weite Regelung aber kommen kann, müsse noch an diversen Stellen nachgebessert werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Februar und März 2013 waren die europäischen Versicherungsgesellschaften aufgefordert, die sogenannte Solvency-II-Methode zur Bewertung langfristiger Verpflichtungen zu testen. Solvency II ist die seit dem Jahr 2000 geplante Reform der europäischen Versicherungsaufsicht, welche die Versicherungswirtschaft nachhaltig stärken und wettbewerbsfähiger machen soll. Demnach sollen sich künftig unter anderem die Kapitalanforderungen an die Unternehmen an den tatsächlich eingegangenen Risiken orientieren. Auch die Anforderungen an das Risikomanagement und die Berichterstattung der Versicherungsgesellschaften sollen erhöht werden.
Während noch völlig offen ist, wann&nbsp;Solvency II denn nun kommt,&nbsp;stehen nun die Testergebnisse der deutschen Versicherungswirtschaft fest. Die Ergebnisse des sogenannten Long Term Guarantees Assessment (LTGA) stellte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Mitte Juni vor. „Das LTGA hat gezeigt, dass die bisherigen Probleme bei der Bewertung langfristiger Verpflichtungen unter Solvency II mit dem getesteten Instrumentenkasten gelöst werden können“, meint der Vorsitzende der GDV-Hauptgeschäftsführung, Jörg von Fürstenwerth. „Es sind aber noch Anpassungen der einzelnen Instrumente notwendig, damit sie später auch praktisch anwendbar werden“, betont er.
Die Testläufe hätten konkret gezeigt, wo Solvency II noch nachgebessert werden müsse. Generell sei die Hauptfrage, wie Gesellschaften ihre langfristigen Verpflichtungen insbesondere in der Lebensversicherung bewerten und welche Zinsentwicklung sie für die nahe und ferne Zukunft annehmen sollen. Die Tests sollten mit unterschiedlichen Konstellationen möglichst tragfähige Ansätze herausfiltern. Die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Versicherungsunternehmen seien dabei nicht das Thema; diese werde nach dem bestehenden Aufsichtsregime, dem sogenannten Solvabilität I, ermittelt.
Wie bei allen Modellen sind die zugrundeliegenden Annahmen der Knackpunkt solcher Betrachtungen. Von den Annahmen zur Zinsstrukturkurve hängen die Kapitalanforderungen an die Unternehmen ab, wie auch der GDV betont. Seriöse Vorhersagen, wie sich das Zinsniveau in den kommenden Jahrzehnten entwickelt, seien aber nicht möglich. „Die aktuell zu beobachtende extreme Marktvolatilität mit künstlich niedrigen Zinsen in einigen und sehr hohen Risikoaufschlägen in anderen Ländern, wie auch die stetigen Eingriffe der Europäischen Zentralbank, erschweren die Zinsprognose zusätzlich“, erläutert der GDV. Nicht zuletzt habe der deutsche Testlauf 2012 gezeigt, dass das Solvency-II-Modell noch nicht auf dieses stark veränderte Marktumfeld eingestellt ist.
„Ein Blick auf die unterschiedlichen Zinssituationen in Zentraleuropa und Südeuropa zeigt, dass es für die Bewertung langfristiger Verpflichtungen unter Solvency II keine einfache Lösung geben kann“, sagt Axel Wehling, Mitglied der GDV-Hauptgeschäftsführung. Damit aber vor allem die Lebensversicherer auch unter Solvency II langfristige Garantien anbieten können, sind für den GDV noch mehrere Änderungen am Instrumentenarium notwendig. Dazu zählen als erstes eine frühzeitige und schnelle Modellierung oder Extrapolation der Zinsstrukturkurve. Die Modellierung müsse „frühzeitig“ im Jahr 20 starten, wenn keine verlässlichen Marktdaten mehr verfügbar sind. Zudem müsse sie sich „schnell“ im Jahr 30 an den Langfristzins annähern. Dieser Ansatz sei bereits auf politischer Ebene vereinbart und sollte unverändert bleiben. Der GDV plädiert also dafür, ab dem&nbsp;zwanzigsten Jahr auf ein modelliertes Zinsnivau zu gehen. Im Testlauf des Verbandes lag dieses Zinsniveau bei 4,2 Prozent.
Zudem sollte es einen gleitenden Übergang für langfristige Garantien nach Solvency II geben. „Für langfristige Garantien soll ein Mechanismus für den Übergang nach Solvency II geschaffen werden, der die stetigen Eingriffe der Europäischen Zentralbank in die Marktpreisbildung für einen gewissen Zeitraum kompensiert“, wie es der GDV formuliert. Der im LTGA getestete Ansatz sei noch nicht Solvency-II-konform; die Übergangsfrist mit sieben Jahren sei wesentlich zu knapp bemessen. Die Phase sollte sich an den sehr viel längeren Laufzeiten von Lebensversicherungen orientieren. „Grundlage für die Laufzeit sollte die durchschnittliche Duration der Passivseite der Unternehmen sein“, konkretisiert Wehling. Verbesserungen oder Verschlechterungen des Marktumfeldes sollten in der Übergangszeit berücksichtigt werden.
&lt;break&gt;
Außerdem sollte im Falle kurzfristig gestörter Märkte die Versicherungsaufsicht unter Solvency II einschreiten können, damit Versicherer in solchen Situationen langfristige Kapitalanlagen nicht verkaufen müssen. Der im LTGA getestete Krisenreaktionsmechanismus, die sogenannte antizyklische Prämie, hat sich für den GDV als richtiger Ansatz erwiesen. Es müsse aber noch verlässlich festgelegt werden, wann der Mechanismus in welcher Höhe greift – europaweit einheitlich. Nationale Aufseher sollten die Möglichkeit haben, im Bedarfsfall Erhöhungen vorzunehmen. Des Weiteren soll ein Ausgleichsmechanismus für langfristige Kapitalanlagen im marktwertbasierten Solvency-II-Modell berücksichtigen, dass Versicherungen als langfristige Anleger von Marktschwankungen kaum betroffen sind. Dieses sogenannte Matching Adjustment müsse jedoch, anders als bisher vorgesehen, für alle europäischen Länder anwendbar gemacht werden.
Die EU-Versicherungsaufsicht Eiopa sieht die Lage in diesem Punkt etwas anders. In ihrer Erklärung zu den jüngsten Solvency-II-Testläufen am Freitag riet die Europäische Versicherungsaufsicht von der Einführung eines Matching Adjustment zur Abdeckung langfristiger Versicherungsverpflichtungen ab. Das Instrument liefere Versicherten keinen ausreichenden Schutz und sei schwierig zu überwachen. Überdies geht Eiopa davon aus, dass die für Krisensituationen konzipierte antizyklische Prämie die Finanzstabilität beeinträchtigen dürfte, auch wegen der Art, auf welche sie ausgelöst würde. Eiopa spricht sich dafür aus, die antizyklische Prämie mit einer simpleren, berechenbareren Kennzahl – der sogenannte „Volatility Balancer&quot; – zu ersetzen. Diese Kennzahl soll dabei helfen, die unbeabsichtigter Folgen der Volatilität in den Griff zu kriegen.
Ansonsten stimmt Eiopa in vielen Punkten mit dem GDV überein. Auch sie spricht sich für Erleichterungen in den zukünftigen Kapitalregeln aus und betont, dass eine Umsetzung der Regulierung diversen Grundprinzipien folgen müsse und an mehreren Stellen nachgebessert werden müsse. Zu den wesentlichen Prinzipien zählen unter anderem: die volle Übereinstimmung und Vergleichbarkeit, um den einzelnen Markt zu fördern; eine effiziente Verbindung der drei Säulen quantitative Basis, qualitative Vorgaben sowie erweitertes Reporting und Berichtspflicht; Proportionalität und Einfachheit und eine angemessene Berücksichtigung von Übergangsfragen.
Neben diesen in den Testläufen gewonnen Ergebnissen, die für ein Gelingen von Solvency II nötig seien, müsse aus Sicht des GDV die Branche auch in anderen Bereichen nacharbeiten. Bei den Berichtspflichten etwa müssten die bisherigen Vorgaben „auf das aufsichtsrechtlich erforderliche Maß“ verringert werden. Das betreffe alle Bereiche: Berichtsinhalte, -frequenz und -fristen. Die geschätzten Implementierungskosten auf Solo-Ebene sollen sich laut GDV auf circa 1,3 Milliarden Euro belaufen. Mit 44 Prozent macht die Säule III dabei den größten Kostenblock aus. Auf die Säule I entfallen 25 Prozent, auf Säule II 31 Prozent. Für kleine und mittlere Versicherungsunternehmen ist für den Verband die konsequente Umsetzung des Proportionalitätsprinzips ebenso wichtig, für die es allerdings noch kein schlüssiges Konzept gibt. Der Start von Solvency II könne nur gelingen, wenn die neuen Regeln von allen Unternehmen angewendet werden können.
Damit Versicherungen stärker in Energie- und Infrastrukturprojekte oder Immobilien investieren können, müssten für diese Anlageklassen zudem risikogerechte Kapitalanforderungen festgelegt werden. Für Investitionen in Energie und Infrastruktur sollte auch eine eigene Risikoklasse festgelegt werden. Ab der Endfassung der Solvency-II-Regeln brauchen die Unternehmen aus Sicht des GDV außerdem ausreichende Übergangsfristen, um sich auf deren Umsetzung vorbereiten zu können.
Zudem sollten sie in den ersten fünf Jahren ab „Scharfschaltung“ von Solvency II bei Verfehlung der Solvenzanforderungen (SCR) verlängerte Aufholfristen bekommen. „Das künftige Aufsichtssystem muss in allen Marktsituationen funktionieren und darf auch nicht im Widerspruch zum langfristigen Versicherungsgeschäft stehen“, betont der GDV-Vorsitzende von Fürstenwerth unter dem Strich. „Wir brauchen Rechtssicherheit. Die endgültigen Anforderungen müssen in der Omnibus-II-Richtlinie verankert werden.“
Weiterführende Links:
<link https://eiopa.europa.eu/fileadmin/tx_dam/files/consultations/QIS/Preparatory_forthcoming_assessments/final/outcome/EIOPA_LTGA_Report_14_June_2013_01.pdf - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Eiopa’s Technical Findings on the Long-Term Guarantee Assessment</link>
<link http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/EN/Bericht/dl_bericht_ltga_deutschland_en.pdf?__blob=publicationFile - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Bafin LTGA-Report</link>
<link http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/ein-noch-zu-loesendes-problem-die-zinskurve-unter-solvency-ii.html - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Ein noch zu lösendes Problem: die Zinskurve unter Solvency II</link>
<b>portfolio international 18.06.2013/gor-kbe/dpo</b>]]></content:encoded>
			<category>Vorsorge</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			<title>Auf Kundenfang in der Tiefzinszone</title>
			<link>http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/auf-kundenfang-in-der-tiefzinszone.html</link>
			<description>Anleger, die ihr Kapital auf gering verzinste Tages- oder Festgeldkonten parken, achten sehr genau auf Zinsunterschiede. Um Zehntelprozentpunkte ist mittlerweile ein harter Wettbewerb um Neukunden entfacht. Das Tagesgeld entscheidet mit, wer am Markt auch interessante Folgegeschäfte macht – die Bank, die Versicherung oder der freie Finanzvermittler.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter den Sparern herrscht Anlagenotstand. Rating-Agenturen, wie Standard &amp; Poors und Moody‘s, werten selbst einst als absolut sicher geltende Staaten als Emittenten ab. Trotz des höheren Risikos bekommen Anleger für Staatsanleihen allerdings so wenig Zinsen wie noch nie. Ähnliches gilt für die Sparanlagen der Banken. Folge: Anleger schichten ihr Vermögen um: von Anleihen zu Immobilien oder zum kurzfristig verfügbaren Tages- oder Festgeld. „Betrachtet man die Struktur der Einlagen, dann hat sich im vergangenen Jahr der Trend zu kurzfristigen, liquiden Anlageformen noch einmal massiv verstärkt“, erläutert Gerhard Grandke, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen. Dort schnellten die Tagesgelder um 4,5 Milliarden Euro oder 10,6 Prozent nach oben. &quot;Mittlerweile macht Tagesgeld etwa 55 Prozent der gesamten Kundengelder aus“, stellt Grandke fest.
Dem Tagesgeld kommt daher im Wettbewerb um Anlagen eine Schlüsselrolle zu.&nbsp; „Gute Konditionen beim Tagesgeld sind bei der Kundengewinnung wichtig“, bestätigt Max Herbst, Inhaber der FMH-Finanz­beratung. Herbst ermittelt für Medien und für sein Internetportal täglich bundesweit Anlage- und Kreditzinsen deutscher Kredit- und Geldinstitute. Die Vergleiche der Tagesgeldkonditionen gehören zu den am häufigsten angeklickten Internetseiten. „Es gibt einen harten Kern von etwa 300.000 Vergleichssurfern, die genau auf aktuelle Tagesgeldkonditionen achten und ihre Gelder dann zum günstigsten Anbieter umschichten“, sagt Herbst. 
Aber nicht nur für Banken, sondern auch für freie Vermittler ist es sehr wichtig, solche Produkte anbieten zu können. Große Maklerpools achten deshalb darauf, ihren Mitgliedern Tagesgeld- und Festgeldanlagen anzubieten. „Innerhalb unserer Sparte ‚Bankprodukte‘ spielt das Tagesgeld eine wesentliche Rolle“, betont Markus Kiener, Geschäftsführer von Fonds Finanz Maklerservice. „Nach Bausparen und Baufinanzierung ist das Tagesgeld auf Platz drei der am häufigsten nachgefragten Produkte.“ Dabei gehört die Sparte „Bankprodukte“ innerhalb des Maklerservices Fonds Finanz noch zu den eher kleineren Sparten.<br /><br />&lt;break&gt;<br /><br />Dass der Wettbewerb um kurzfristige Kundengelder härter wird, bekommen vor allem die „klassischen“ Anbieter von Sparanlagen, die Sparkassen und die Volks- und Raiffeisenbanken, zu spüren. Diese – aus der Sicht vieler Anleger biederen, aber soliden Banken – galten nach der Finanzkrise 2008 für viele Anleger als ein sicherer Hort für ihr Erspartes. Deutsche Banken, wie die IKB Deutsche Kreditbank, Hypo Real Estate, HSH Nordbank, Commerzbank und Volkswagen-Bank mussten Milliarden von Euro und Bürgschaften aus dem staatlichen Rettungsfonds Soffin in Anspruch nehmen.
Aber auch ausländische Geldinstitute, wie die niederländische ING Groep oder die isländische Kaupthing Bank, die deutsche Anleger mit hohen Zinsen lockten, mussten wegen hoher Verluste entweder selbst auf staatliche Hilfen aus ihrer Heimat zurückgreifen (ING-Groep) oder gar Insolvenz anmelden (Kaupthing Bank). In Folge wechselten Hunderttausende Anleger trotz niedrigerer Zinsen zu den scheinbar sicheren Sparkassen und Volksbanken. Was viele Anleger nicht wussten: Es waren keinesfalls nur private Großbanken, die mit Milliardenverlusten um ihre Existenz kämpften, sondern auch die Spitzeninstitute der Sparkassen Bayern-LB, LBBW, HSH Nordbank, West-LB.&nbsp; 
Zu den Instituten, die mit hohen Tagesgeldzinsen am erfolgreichsten Kundengewinnung betreibt, gehört die Direktbank ING-Diba. Dabei lockt das Institut Neukunden mit einem höheren Zins, als sie ihren treuen Bestandskunden gibt. Für ihr erstes Tagesgeld „Extra-Konto“ erhalten Wechsler für sechs Monate ab der Kontoeröffnung und einem Guthaben bis zu 500.000 Euro garantiert eineinhalb Prozent. Anschließend, und für höheres Guthaben, gibt es nur noch ein Prozent, das auch die Bestandskunden bekommen. Trotz der Diskriminierung der Altkunden zahlt sich die Strategie für die Bank aus. In den ersten Wochen 2013 wurde bei den Einlagen der ING-Diba die Marke von 100 Milliarden Euro übersprungen. Davon lagen mehr als 65 Milliarden Euro auf dem Tagesgeldkonto. „Das Extra-Konto spielt bei der Neukundengewinnung weiterhin eine zentrale Rolle“, kommentiert Finanzvorstand Bas Brouwers.<br /><br />Dabei liegt die ING-Diba mit ihren Offerten nicht an der Spitze des Marktes. „Zu den Anbietern mit den aktuell besten Konditionen für Tagesgeld von 1,7 bis zwei Prozent gehören Wüstenrot, Renault-Bank Direkt, Rabo Direct und Money You“, sagt Herbst von der FMH-Finanzberatung. Ein Wechsel von einer üblichen Sparkasse zu diesen Anbietern lohnt sich durchaus. „Wer 20.000 Euro anlegt und dafür eineinhalb Prozent an Zins mehr bekommt, hat immerhin einen Vorteil von 300 Euro pro Jahr“, argumentiert Herbst. 
Auch freie Vermittler sollten mindestens bessere Offerten als die Sparkassen haben. „Für unsere Vermittler ist es sehr wichtig, auch Tages- und Festgeld anbieten zu können“, betont Kiener von Fonds Finanz Maklerservice. „Bieten Vermittler diese Produkte nicht an, dann laufen sie Gefahr, dass ihre Kunden dafür zu Banken gehen, die ihnen die Kunden dann auch für andere Produkte abwerben könnten.“<br /><br />Mittlerweile bekommen Banken mit magerverzinslichen Anlagen den Geldabfluss zu spüren. Der Tonfall unter den Anbietern wird harscher, der Konkurrenz wird eine riskante Geschäftspolitik unterstellt. „Die Direktbanken werben gerne mit dem Aspekt der Transparenz“, schimpft Sparkassen-Funktionär Grandke. „Wer es ernst meint mit der Transparenz, der legt offen, wo und wie er die eingesammelten Kundengelder einsetzt: in volkswirtschaftlich sinnvolle Projekte oder aber in riskante Geschäfte beziehungsweise in die Alimentierung krisengeschädigter und staatlich gestützter Mutterkonzerne in den Niederlanden oder sonstwo im Ausland.“
Weil es sich bei diesen Anbietern oft um ausländische Kreditinstitute handelt, stellt sich für die meisten Anleger tatsächlich die Frage, wie sicher ihre Anlagen im Fall einer Insolvenz des jeweiligen Geldinstituts sind. Schließlich ist vielen Anlegern noch der Fall der isländischen Kaupthing Bank in Erinnerung, deren Anleger nach der Insolvenz über den isländischen Einlagenfonds nur eine Entschädigung bis zur Höhe von 20.000 Euro erhielten. „Natürlich suchen Vermittler für ihre Kunden aufgrund der sehr niedrigen Zinsen nach alternativen Angeboten“, sagt Kiener. „Der Trend geht aber zurzeit ganz eindeutig in Richtung Sicherheit – für eine sichere Anlage nehmen viele Kunden auch niedrigere Zinsen in Kauf.“
Wer Geldanlagen vermittelt, sollte sich aber auch schon aus Gründen der Beratungshaftung über deren Absicherung auskennen. Generell gilt: Alle in Deutschland eigenständig operierenden Privatbanken und Bausparkassen müssen der gesetzlichen­ Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) angehören. Eine Liste der teilnehmenden Institute findet sich im Internet unter edb-banken.de. Dazu zählen beispielsweise Wüstenrot, aber auch die ING-Diba. 
Die EdB sichert 100.000 Euro pro Anleger und Institut ab, wie es die Europäische Union seit Jahresbeginn 2011 fordert. Tritt der Ernstfall ein, haben betroffene Kunden einen Rechtsanspruch auf Entschädigung, so sieht es das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz vor (Paragraf 3 Absatz 2 ). Neben dieser gesetzlichen Einlagensicherung in Deutschland haben die jeweiligen Institutsgruppen noch eine darüber hinausgehende Einlagengarantie ausgesprochen. Die meisten Privatbanken haben sich beispielsweise zusätzlich dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen. Er ergänzt den EdB, übernimmt also die Einlagenteile, die über die EdB-Grenze hinausreichen, bis zur jeweiligen Sicherungsgrenze. Diese Grenze ist von Institut zu Institut verschieden; sie entspricht aber mindestens 1,5 Millionen Euro. Neben den meisten deutschen Privatbanken sind etliche Töchter ausländischer Großbanken Mitglieder, darunter auch die ING-Diba. 
Die privaten Bausparkassen, wie Wüstenrot, besitzen wiederum einen eigenen Sicherungsfonds, der im Schadensfall wie der Einlagensicherungsfonds der Banken zusätzlich zur EdB einspringt. Bauspareinlagen sind unbegrenzt geschützt, Spareinlagen bis zu 250 000 Euro.
Nicht alle am deutschen Markt tätigen Tagesgeldanbieter sind über die EdB abgesichert, etwa Money You. Der seit Juli 2011 in Deutschland aktive reine Online-Anbieter gehört zur niederländischen Großbank ABN Amro. In den Niederlanden ist Money You seit rund zehn Jahren aktiv. Das Geld ist im Zuge der EU-Vorgabe über die niederländische Einlagensicherung in Höhe von bis zu 100.000 Euro abgesichert. Gleiches gilt für die niederländische Rabo Direct. Auch die französische Renault-Bank Direkt ist nicht Mitglied beim EdB, aber im französischen Einlagensicherungsfonds, der ebenfalls 100.000 Euro absichert. Unter dem Strich wird es nicht einfacher, Geld mit solchen Anlagen zu verdienen. <br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">portfolio international, 17.6.2013</span>]]></content:encoded>
			<category>Anlage</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Fri, 14 Jun 2013 09:00:00 +0200</pubDate>
			<title>INTERVIEW: Unterschwelliges aus den Schwellenländern</title>
			<link>http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/interview-unterschwelliges-aus-den-schwellenlaendern.html</link>
			<description>Wer mit 77 Jahren noch von langfristigen Chancen der Schwellenländer schwärmt, muss Überzeugungstäter sein. Rastlos ­bereist Mark Mobius für Franklin Templeton Investments die Emerging Markets und leitet daraus seine Anlageentscheidungen ab. Im Interview mit der portfolio Redaktion lässt der Emerging-Markets-Priester auch kritische Töne erkennen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Herr Mobius, deutsche Investoren öffnen sich gegenüber Emerging-Markets-Aktien, auch wegen der Dividenden. Bedenken bezüglich der Liquidität bestehen aber nach wie vor. Wie empfehlenswert sind Investments in diesen<img src="typo3/clear.gif" class="t3-TCEforms-reqImg" name="req_tt_news_NEW51b86ff13ff73_bodytext" alt="" /> Tagen?<br /></b>Am besten investiert man dann, wenn man Geld hat. Aktuell sind die Emerging Markets nicht besonders hoch bewertet. Im Durchschnitt liegen das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei zehn und die Dividendenrenditen bei drei Prozent. In den Frontier-Märkten liegt die Dividendenrendite bei 4,5 Prozent. Das Problem ist, dass viele Investoren erwarten, dass die Emerging Markets kontinuierlich steigen. Wer Yields sucht, findet dort aber viele Möglichkeiten und kann auch aktuell kaufen.
<b>Wie ist es denn um Quellensteuern bei Schwellenländer-Dividenden bestellt? Sind Rückforderungen möglich?<br /></b>In den meisten Schwellenländern kommt es nicht mehr zu Steuereinbehaltungen. Wenn doch, kann man manchmal diese Steuern zurückfordern. Normalerweise ist dies aber nicht möglich, weil es wegen der Vielzahl unserer Investoren zu kompliziert wäre. Zum Beispiel verbleiben in Indien 18 Prozent der Dividende beim Staat.
<b>Stimmt Ihr Dauer-Mantra wirklich immer noch, dass die Emerging Markets der „place to be“ sind? Mit Blick auf die Politik gibt es viele neue Unwägbarkeiten.<br /></b>Erstens: Wir sprechen hier immer von Emerging Markets und nicht von einem Markt. Die Streuung über verschiedene Märkte reduziert das Risiko. Außerdem gibt es tausende von investierbaren Unternehmen. Ein Portfolio mit allen Schwellenländern ergibt eine geringere Volatilität als sie der deutsche Markt allein aufweist. Zweitens: Politische Risiken gibt es überall. Hierin unterscheiden sich die Emerging Markets nicht von den etablierten Märkten. Mit politischen Risiken verbindet man bei Schwellenländern die Konfiszierung von Assets und Devisenkontrollen. Im Augenblick machen wir uns in dieser Hinsicht nur bei zwei Ländern Sorgen: Argentinien und Venezuela. Wir können uns aber auch mit ADRs, American Depository Receipts, und anderen US-Unternehmen behelfen.
<b>Uns würde da noch Russland einfallen.<br /></b>Man kann problemlos Geld in Russland hinein und daraus herausbringen. Außerdem haben wir es nie erlebt, dass die Regierung Assets konfisziert hat.
<b>Yukos wurde aber vom Staat zerschlagen. Der damalige CEO und Großaktionär Chodorkowski sitzt in Haft. Amnesty International hält die Verurteilung für politisch motiviert.<br /></b>Aktienauswahl ist genauso wichtig wie Diversifikation. Yukos war auch ein sehr untypischer Fall. Ich bezweifle, dass es in absehbarer Zeit wieder einen vergleichbaren Fall geben könnte. Ich habe mit Chodorkowski gesprochen. Er machte einen sehr netten und sympathischen Eindruck. Mir kamen aber Bedenken, das er es mit seiner Strategie, die konträr zu den Geschäftsgewohnheiten in Russland war, übertrieben hat.
<b>Wenn Chodorkowski entlassen wird, wird es für möglich gehalten, dass er seine politischen Ambitionen wieder aufnimmt und sogar Putins Nachfolger werden könnte.<br /></b>Das bezweifle ich.
<b>Dass er entlassen wird oder dass er in die Politik geht?<br /></b>Beides.&nbsp;
<b>Wird sich Russland denn nie zum Positiven entwickeln?<br /></b>Ich spüre, dass Russland liberaler wird. Die Geschwindigkeit der Liberalisierung bestimmt aber Russland und ist nicht sehr hoch. Aber sie haben erkannt, dass eine solche Entwicklung der richtige Weg ist, um die Menschen und die Unternehmen zu halten und zu ermutigen. Aus dem Entschluss Puntins´, Staatsunternehmen zu privatisieren, lässt sich einiges ablesen.
<b>Ist es für die Unternehmensanalyse ein wichtiger Aspekt, ob der Staat in einem Unternehmen beteiligt ist?<br /></b>Sehr gute Frage! Die Antwort hängt vom jeweiligen Staat ab. In China ist die Corporate Governance sehr gut und Minderheitsaktionäre werden sehr gut geschützt. In Brasilien ist dies nicht der Fall. In Russland hat sich die Situation verbessert. Definitiv ziehen wir es in Russland vor, mit dem Staat zu investieren. Bei Sberbank sind wir und der Staat Kreditgeber. Wenn man fair behandelt wird, ist das ein großer Vorteil, da ein Bankrott sehr unwahrscheinlich ist.
<b>Welche Unwägbarkeiten verbinden Sie mit dem arabischen Frühling, Syrien und Nordkorea für Schwellenländer-Investoren? Kann man diese Risiken überhaupt messen?<br /></b>Vor kurzem war ich in Südkorea, um die Gefahren eines Krieges mit Nordkorea einschätzen zu können. Diese Gefahr ist aber sehr gering, auch deshalb, da Nordkorea für einen Krieg Unterstützung seitens China bräuchte. China hat daran aber überhaupt kein Interesse. Oder Argentinien: Die Dame, die Argentinien führt, schafft ein Chaos. Die Unternehmen in Argentinien sind aber in Ordnung. Sie verdienen Geld und zahlen Dividenden. Viele davon haben auch gar kein Business in Argentinien. Oder auch Nigeria, das als ein sehr risikoreiches Land wahrgenommen wird. Wir können dort aber aufgrund der Unterbewertungen Anlagemöglichkeiten finden.
&lt;break&gt;
<b>In den Slums in Lateinamerika soll es bereits Flachbildfernseher geben. Grund ist nicht nur die gute wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch, dass alles auf Kredit und in Raten bezahlt wird. Droht eine Kreditblase wie in den USA?<br /></b>Diese Gefahr besteht. Allerdings sind die Kreditgeber oftmals staatseigene Banken. Diese werden wahrscheinlich, anders als Privatbanken, notleidende Kredite auch tolerieren und abschreiben. Die Banco do Brasil ist die größte Bank in Brasilien und gehört mehrheitlich dem Staat. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Verschuldung der einzelnen Haushalte in den USA viel höher ist. Die Ersparnisse sind in Schwellenländern oft höher als man denkt.
<b>Wie groß ist denn die Opposition in China gegen die Einheitspartei?<br /></b>Bei einer Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen wird es immer Personen geben, die nicht zufrieden sind. Wer aber durch China reist, erkennt, dass die Regierung sich sehr bemüht, die Leute zufriedenzustellen. Insgesamt hat die Kommunistische ­Partei einen guten Job gemacht. Jüngst ist auch klar erkennbar, dass gegen Korruption vorge­gangen wird.
<b>Hier hört man öfter von menschenleeren Städten und autofreien Autobahnen. Wird in China völlig am Bedarf vorbei geplant und gebaut?<br /></b>Ich habe gesehen, wie in China völlig neue Städte fertiggestellt werden. Die Wohnungen, Parks und Schulen sind aber leer. Diese Geisterstädte gibt es, weil ältere Städte überbevölkert sind und die Kommunistische Partei erst eine neue Stadt und dann Umsiedlungen plant. Man folgt also dem Konzept, dass erst das Angebot geschaffen wird und dann die Nachfrage kommt.
<b>Vielleicht liegen künftige Probleme auch weniger in den Städten als in den unterentwickelten Dörfern, wo die Menschen nicht am Wirtschaftswachstum teilhaben und sich als Wanderarbeiter verdingen müssen. Auch der große Revolutionsführer Mao entstammte einer Bauernfamilie.<br /></b>Der aktuelle fünf-Jahres-Plan sieht vor, dass ein Teil der Landbevölkerung in die Städte zieht. Die Partei hat realisiert, dass sie die Menschen effizienter in den Städten ernähren und ankleiden kann. In den Städten fallen auch Bildung, Kontrolle und Gehirnwäsche leichter.
<b>Ist Ihnen das politische Modell in China nicht zu diktatorisch?<br /></b>Grundsätzlich bin ich mit dem Modell einverstanden. In Singapur besteht das gleiche Modell. Aristoteles sagte, dass die beste Regierungsform eine wohlwollende Diktatur ist. Um ein Land zu entwickeln, funktioniert eine solche Diktatur sehr gut. Wer sich aus der Politik raushält, hat auch viele Freiheiten. Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten fühle ich mich mit Blick auf die dortigen Gesetze, Regulierungen und Gerichtsprozesse in China freier.
<b>Sind denn aktuell die Peripherieländer der EU nicht die interessanteren Schwellenländer? Dort hätte man nicht nur Rechtssicherheit sondern auch keine Wechselkursrisiken und keine Präsidentin Kirchner.<br /></b>Vergessen Sie nicht, dass es kürzlich in Zypern zu Enteignungen kam! Ich erinnere mich an kein Schwellenland, das Ersparnisse konfisziert. Das hätte Unruhen gegeben. Insgesamt mögen die Rechtssysteme in den Peripherieländern besser sein; es wird aber befürchtet, dass die dortigen Regierungen Assets indirekt über Steuern konfiszieren. Diese Befürchtungen waren besonders konkret in Ungarn. Einige spanische Unternehmen setzen viel in Südamerika um. Aber die Bewertungen, beispielsweise von Telefonica, sind uns noch zu hoch. In Spanien oder Griechenland sollten die Kurs-Gewinn-Verhältnisse bei fünf und nicht bei 20 sein. Was wir sehen ist, dass unglaublich viel Geld aus den reifen Märkten derzeit in die Frontier-Märkte geht. Grund ist, dass die Investoren mit dem Anteil, der nicht in Anleihen allokiert werden muss, besonders viel Rendite suchen müssen und darum dorthin gehen, wo sie die größten Chancen, aber auch Risiken vermuten. In Afrika investieren wir in Nigeria, ­Kenia, Ghana, Malawi, Sierra Leone und ­sogar Simbabwe. Interessant sind dort ­Banken und Konsumgüterhersteller. In Südamerika sind die mittlerweile stabilen Länder Kolumbien und Peru interessant. Dort spielt der Rohstoffsektor eine große Rolle. In etwa fünf Jahren könnte Argentinien interessant werden.
<b>Kaufen, wenn die Kanonen donnern?<br /></b>John Templeton sagte, dass man kaufen muss, wenn die anderen mutlos verkaufen. Den größten Mut braucht man aber zum Verkaufen, wenn alle anderen gierig kaufen. Mit diesen Verkäufen fährt man dann die höchsten Gewinne ein.
<i>Das Interview führten Heike Gorres und Patrick Eisele</i>]]></content:encoded>
			<category>Anlage</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Thu, 13 Jun 2013 08:05:00 +0200</pubDate>
			<title>Die beliebtesten Berufsunfähigkeits-Versicherer aus Maklersicht</title>
			<link>http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/die-beliebtesten-berufsunfaehigkeits-versicherer-aus-maklersicht.html</link>
			<description>Wichtigstes Geschäftsfeld für Makler im ersten Quartal 2013 war die Absicherung persönlicher Risiken. Das sagten 87 Prozent der Makler in den &quot;Ass-Compact-Trends II/2013&quot;. Dies war auch in den letzten vier Quartalen so. Dabei dominieren die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit, privater Haftpflichtschutz und Hausratschutz.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bei der Berufsunfähigkeitsvorsorge konnte die Alte Leipziger erneut den größten Anteil an Nennungen mit aktuell 22,4 Prozent auf sich vereinigen. Die Nürnberger hält mit 14,1 Prozent noch halbwegs Schritt. Alle anderen Anbieter folgen mit deutlichem Abstand (siehe Tabelle). In einem starken Aufholungstrend&nbsp;bei der Maklerakzeptanz sind derzeit insbesondere Barmenia, LV 1871, Generali und Axa.
Grundlage für die aktuelle Ausgabe II/2013 der &quot;Ass-Compact-Trends&quot;, die wie üblich auch eine Vermittlereinschätzung zu Marktgeschehen und Geschäftsverlauf beinhaltet, bildet eine Stichprobe von 488 Maklern und Mehrfachvertretern. Dabei konnten die Vermittler ihre persönlichen Favoriten des ersten Quartals 2013 in den einzelnen Produktlinien auswählen. 41 Prozent der Vermittler bewerten zudem das erste Quartal 2013 beim Umsatz besser für sich als das erste Quartal 2012.
Die Studie &quot;Ass-Compact-Trends II/ 2013&quot; der Managementberatung Smartcompagnie (Eltville) und der BBG Betriebsberatungsgesellschaft (Bayreuth) weist auch die Favoriten der Vermittler in den 29 Sparten aus. In der betrieblichen Krankenversicherung sehen viele Vermittler einen kommenden Star, mit dem vorerst bei Maklern vor allem Allianz, Süddeutsche, Barmenia und Hallesche punkten.
In einem Sonderteil der Studie haben die Autoren&nbsp;das Thema &quot;Incentives&quot;, also Extraleistungen,&nbsp;beleuchtet. Erste Überraschung: Knapp 44 Prozent der Teilnehmer erachten Incentives in der heutigen Zeit als Anreizsystem nicht mehr zeitgemäß und 62 Prozent nehmen gar keine Einladungen von Produktanbietern mehr an. Bei genauerer Betrachtung sind Maklern vor allem diese Incentives wichtig: fachliche Qualifizierungsmaßnahmen, Tagungen mit Key-Speakern sowie betriebswirtschaftliche Unterstützung/Unternehmensführung. Der Trend geht also eindeutig hin zu fachlicher Aus- und Weiterbildung.
Der Hang zu &quot;Lustreisen&quot;, der ohnehin eher in Strukturvertrieben ausgeprägt war, ist kaum noch zu verspüren. Allenfalls ältere Makler nehmen Incentive-Einladungen grundsätzlich an, meinen zumindest 39,4 Prozent der Befragten im Alter von über 50 Jahren. Hauptgrund, nicht an einer Incentive-Veranstaltung teilzunehmen, war für fast die Hälfte der Vermittler, dass es sich um &quot;uninteressante Veranstaltungen&quot; handele. Rund ein Drittel bemängelte eine &quot;zu weite Anreise&quot;. Als Hauptgrund für eine Teilnahme wurde am häufigsten die Übermittlung von Fachinformationen (30,9 Prozent der Nennungen) und persönlicher Kontakt mit Mitarbeitern der Unternehmen (27,9 Prozent) genannt.
Fast zwei Drittel sehen nur geringen Nutzen in Incentives. Die ablehnende Haltung liegt unter anderem darin begründet, dass die Mehrheit der Befragten die unabhängige Produktauswahl für ihre Vermittlungstätigkeit durch Incentives beeinflusst sieht. Am besten schneiden Incentives im Hinblick auf Inhalt, vertriebliche Aufbereitung, Qualität und Verfügbarkeit von folgenden Versicherern ab: Allianz und Volkswohlbund in der Leben-Sparte, Allianz und Continentale in der Kranken-Sparte sowie VHV und Allianz in der Sach-Sparte.
Die 164-seitige Studie enthält Ranglisten der favorisierten Anbieter und Produkte in gut zwei Dutzend Produktlinien aus Maklersicht. Sie kostet 900 Euro plus 19 Prozent Mehrwertsteuer. Die nächste Trend-Studie erscheint im September 2013.
Weiterführende Links: 
<link http://www.smartcompagnie.de/files/flyer_asscompact_trends_ii_13_final.pdf - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Details zur Studie</link><br /><link info@smartcompagnie.de - mail "öffnet externes Emailprogramm">Bezugshinweis zur Studie</link><br /><link http://www.versicherungsjournal.de/vertrieb-und-marketing/mehrheit-der-versicherungsmakler-lehnt-incentives-ab-114172.php - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Persönlicher Austausch beliebt</link>
<b>portfolio international update 13.06.2013/dpo/gor</b>]]></content:encoded>
			<category>Beratung</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Thu, 13 Jun 2013 08:04:00 +0200</pubDate>
			<title>Neue Tarifwelt sorgt für Wandel in der PKV</title>
			<link>http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/neue-tarifwelt-sorgt-fuer-wandel-in-der-pkv.html</link>
			<description>Die Mehrheit der privaten Krankenvollversicherer setzt mit ihren Unisextarifen eindeutig auf Qualität. Kunden stehen jetzt mehr hochwertige Produkte zur Verfügung als 2012. Gleichzeitig ist die Hälfte der früheren Tarife für das Neugeschäft weggefallen. Mit Unisex hat sich die PKV praktisch neu erfunden, wurde auf einer Fachtagung gestern in Berlin deutlich.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Interessent an einer privaten Krankenversicherung (PKV) hat heute grundsätzlich die Wahl aus 787 Tarifkombinationen. Bis 21. Dezember 2012 waren es noch 1.518. „Mit Umstellung auf Unisex haben die Unternehmen ihre Tarifwelten teils gründlich gelichtet und geliftet“, sagt Gerd Güssler, Geschäftsführer des Marktbeobachters KVpro.de GmbH, auf der PKV-Fachtagung.
Für den Vertrieb wird die Produktauswahl für Neukunden einfacher. Auch die Haftungsfallen und Risiken werden aufgrund der Klarstellungen im Kleingedruckten (AVB) geringer. Eines hat sich aber nicht geändert: Vertrieb und Verbraucher sollten sich bei jedem Angebot vor Augen halten, wovon der Versicherer wie viel Leistungen in Prozent und Euro wirklich bezahlt.
Beispiel Psychotherapie: Die Empfehlung des PKV-Verbandes lautet, mindestens 50 Sitzungen bei ambulanter Psychotherapie zu erstatten. In den AVB tauchen jetzt Erstattungen zwischen 70 und 100 Prozent auf, also teilweise weniger als die Verbandsempfehlung. So erklärt es sich, dass der Tarifbeitrag in Unisex im Vergleich zu Bisex nicht höher ist, wenn der Tarif in Bisex 35 Sitzungen zu 100 Prozent, aber in Unisex 50 Sitzungen zu 70 Prozent erstattet. „Werbetechnisch heißt es dann jedoch: Mindestkriterium 50 Sitzungen erfüllt“, kritisiert Güssler. Daher sei vernünftige Beratung so wichtig.
Viele Versicherer nutzen mit Einführung der Unisextarife die Chance, ihre Produktpalette zu bereinigen und zu „tunen“, hat KVpro.de beobachtet. Den geringsten Modernisierungsbedarf haben jene Unternehmen, die schon früher starke Produkte, bezogen auf die existenziellen Risiken aus Sicht des Verbrauchers, hatten. Beispiele: Alte Oldenburger, Inter, Mannheimer, R+V, Universa. „Sie führen Ihre Bisexprodukte unisexkalkuliert für das Neugeschäft weiter“, so KVpro.de. Werthaltige Bisex-Tarife bieten laut KVpro.de darüber hinaus auch die Allianz, Arag, Axa, Deutscher Ring, Hallesche, Huk-Coburg, Nürnberger, Süddeutsche und Signal. Sie führen die in der Anzahl stark ausgedünnten Produkte in der Unisexwelt fort.
Wie in der alten Tarifwelt sind auch jetzt Beitragsanpassungen vor dem Hintergrund der Sicherheitszuschläge und Rechnungszinsabsenkung von 3,5 auf 2,75 Prozent immer differenziert zu betrachten. „Das Einpreisen der sogenannten Mindestleistungen, aktuelle Sterbetafeln und AVB- Klarstellungen wirken sich in den Produkten und jeweiligen Eintrittsaltern der Versicherten unterschiedlich aus“, stellt Güssler klar. Sie müssen bei einem seriösen Beitragsvergleich zwingend berücksichtigt werden. Zudem ist der im Tarif geänderte Inhalt zu betrachten.
Die Top-Produkte der Bisexwelt brauchten meist wenig nachzuholen und haben mehrheitlich vertretbare Beitragsanpassungen erfahren. Nur in wenigen Ausnahmen stieg der Tarifbeitrag um rund 100 bis 170 Euro für das Neugeschäft in der Unisexwelt, hat KVpro.de ermittelt. „Doch diese Unisextarife muss niemand kaufen, es gibt reichlich gute Alternativen“, so Güssler.
Ein Bisex-Bestandskunde sei davon grundsätzlich nicht betroffen, er hat gesetzlich verbriefte Wechseloptionen bei seinem Versicherer (nach § 204 VVG). Für Bestandskunden gilt der Merksatz: „Upgrade geht immer, Downgrade geht nimmer“, so Güssler. Er kann also in die neue Unisexwelt wechseln. Dabei werden seine erworbenen Rechte und Pflichten voll angerechnet. Es geht nichts verloren, es geht jedoch auch nicht mehr zurück. Deshalb rät Güssler, „immer den inhaltlichen Tarifvergleich des bestehenden Bisextarifs mit dem möglichen neuen Unisextarif durchzuführen und erst dann den neuen Beitrag zu erfragen“.
Dieses Tarifupdate bedarf einer Sach- und fachkundigen Beratung. Insbesondere soll der Berater die mit einer Tarifänderung verbunden individuellen Nachteile für den Verbraucher exakt dokumentieren und erst dann die möglichen Vorteile gegenüberstellen, den neuen Tarif&nbsp; berechnen und daraufhin den Kunden entscheiden lassen. Denn: Ein Downgrade von Unisex nach Bisex geht nicht mehr!
Weiterführende Links: 
<link https://attendee.gotowebinar.com/rt/7467416032720012032 - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Webinare für Makler zum KV-Tarifvergleich</link><br /><link http://www.kvpro.de/uploads/tx_kvproformadmin/17.12.12-KVpro-PI-Rechnungszinsabsenkung-Unisex-2013.pdf - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Hintergründe für die Absenkung des Rechungszinses in der PKV 2013</link><br /><link http://www.kvpro.de/uploads/tx_kvproformadmin/07.12.12-KVpro-PI-Tarifwechsel-zu-Ungunsten-Verbraucher.pdf - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Warum Horrormeldungen über Beitragssteigerungen oft Unsinn sind</link>
<b>portfolio international update 13.06.2013/dpo/gor</b>]]></content:encoded>
			<category>Vorsorge</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Thu, 13 Jun 2013 08:03:00 +0200</pubDate>
			<title>Auf der Suche nach Garantien und Renditen</title>
			<link>http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/auf-der-suche-nach-garantien-und-renditen.html</link>
			<description>Die Garantien der deutschen Lebensversicherer werden zunehmend auf den Prüfstand gestellt. Dabei müssen die Stärken des bewährten Produkts aber nicht über Bord geworfen werden. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Thema könnte aktueller nicht sein: „Garantien ja, aber bitte mit Rendite“ lautete das Motto einer Veranstaltung der WWK Lebensversicherung a. G. am 11. Juni in München. Erst vor wenigen Tagen hatte die Ergo ihre neue „Ergo Rente Garantie“ vorgestellt. Deren wichtigste Eigenschaft besteht darin, das Garantieversprechen auf die eingezahlten Beiträge zu Leistungsbeginn und die lebenslange Rente zu reduzieren und den Kunden die Garantien selbst bezahlen zu lassen.&nbsp; 
In wenigen Tagen wird die Allianz Lebensversicherung ebenfalls ein Produkt mit abgekürzten Garantien auf den Markt bringen. Dabei wird es sich dem Vernehmen nach um ein Produkt mit Abschnittsgarantien bzw. erneuerbaren Garantien handeln. Die Garantie gilt dabei beispielsweise bis zum Rentenbeginn und muss dann erneuert werden, wobei für die Garantiehöhe dann die jeweilige Marktlage ausschlaggebend sein würde. <br /><br />Eine derartige Abkehr vom konventionellen Modell der deutschen Lebensversicherung muss nicht sein, denn diese hat noch jede Menge Potenzial, ist Jochen Ruß, Professor am Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften in Ulm, überzeugt. Begründung: Sie ist als einziges Produkt in der Lage, einen Risikoausgleich über die Zeit und über das Kollektiv herzustellen.&nbsp; Klassische Produkte seien nach wie vor interessant für risikoscheue Kunden. Ferner seien sie ein wichtiger Baustein für chancenreichere Garantieprodukte. Dynamische Hybridprodukte und Select-Produkte, deren Herz der klassische Deckungsstock ist, träfen gegenwärtig die Kundenbedürfnisse am besten und würden entsprechend stark nachgefragt.<br /><br />Am Umbau der Garantien kommt kein Versicherer mehr vorbei. Denn nicht nur die Lage auf den Kapitalmärkten zwingt die Versicherer zum Umdenken, sondern auch Solvency II, wann auch immer das Regelwerk in Kraft treten wird. Die bisher von den deutschen Lebensversicherern gewährten Garantien auf Zeiträume (gesamte Sparphase mit Rückkaufwerten)&nbsp; seien 70 bis 80 Prozent teurer als Garantien auf Zeitpunkte - beispielsweise zu Rentenbeginn, sagte Jochen Ruß. Wenn die Versicherer für Garantien weniger Kapital vorhalten müssten, zahlte sich das auch für die Kunden langfristig in Form höherer Erträge aus, zeigte er sich überzeugt. <br /><br />Der Risikoausgleich über die Zeit und über das Kollektiv führe selbst ohne Garantien zu einem einzigartigen Verhältnis von Chance und Risiko, so Professor Ruß. Diese Botschaft sei aber in den Köpfen der Kunden noch nicht angekommen, denn: „Die Versicherer sind Opfer ihrer eigenen Argumentation geworden; sie haben die Lebensversicherung jahrelang unter den Aspekten Rendite und Garantien verkauft“, so Ruß. Es gelte, vor allem die Sicherheit und die lebenslangen Leistungen der konventionellen Versicherung sowie die steuerlichen Vorteile stärker zu betonen. <br /><br />Nach Ansicht von Jochen Ruß wird die Mehrheit der Versicherer beim konventionellen Modell der Lebens- und Rentenversicherung bleiben bzw. Entscheidungen über neue Garantiemodelle frühestens in ein bis zwei Jahren in Erwägungen ziehen. <br /><br />Weiterführende Links:<br /><br /><link http://www.solvency-ii-kompakt.de/content/bewertung-der-optionen-und-garantien-von-lebensversicherungspolicen - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Optionen und Garantien im Lichte von Solvency II<br /></link><br /><link http://www.mric.uni-muenchen.de/dokumente/handout_brownbag_wagner.pdf - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Garantiemodelle der Lebensversicherung aus Kunden- und Vermittlersicht<br /></link><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">portfolio international 13.06.2013/hp/dpo<br /></span>]]></content:encoded>
			<category>Vorsorge</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Thu, 13 Jun 2013 07:00:00 +0200</pubDate>
			<title>Schwellenländer-Aktienfonds punkten beim Risiko-Rendite-Profil</title>
			<link>http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/schwellenlaender-aktienfonds-punkten-beim-risiko-rendite-profil.html</link>
			<description>Über die vergangenen zehn Jahre haben diese Fonds für die eingegangenen Risiken die größten Renditepotenziale geboten, wie das Analysehaus Scope ermittelt hat.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Schwellenländer haben über die vergangenen zehn Jahre&nbsp;für die eingegangenen Risiken die größten Renditepotenziale geboten, nennt&nbsp;das Analysehaus Scope als ein Ergebnis einer jüngsten Untersuchung.&nbsp;Für diese Erhebung hat Scope&nbsp;das Risiko-Rendite-Profil sämtlicher Aktienfondskategorien über die vergangenen zehn&nbsp;Jahre untersucht.
Scope unterteilt nach eigenen Angaben das gesamte Aktienfondsuniversum in 81 Fondskategorien. Für sämtliche Kategorien hat das Haus&nbsp;geprüft, welches Renditepotenzial in den vergangenen zehn Jahren den eingegangenen Risiken gegenüberstand. Für die Untersuchung hat Scope&nbsp;den maximalen Gewinn als Performance-Kennzahl und den maximalen Verlust als Risikokennzahl ins Verhältnis gesetzt. Der maximale Verlust gibt herbei den stärksten Wertrückgang an, den ein Fonds im Betrachtungszeitraum verzeichnet hat. Der maximale Gewinn gibt das&nbsp;Performance-Maximum an, das ein Anleger innerhalb der betrachteten&nbsp;Periode erzielen konnte.
Der Quotient aus beiden Kennzahlen&nbsp;ist bei Schwellenländer-Fonds am höchsten, wie Scope weiter mitteilt. Den ersten Platz belegt die Kategorie &quot;Aktien Indonesien&quot; mit einem Quotienten von 10,8. Das bedeutet, dass der maximale Gewinn dieser Fonds in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich nahezu elf&nbsp;Mal größer war als der maximale Verlust.&nbsp;Mit einem Aktienfonds mit Anlagefokus Indonesien konnten Investoren im bestmöglichen Szenario im Durchschnitt insgesamt mehr als&nbsp;650 Prozent&nbsp;Wertzuwachs verzeichnen. Im schlimmsten Fall entstand Anlegern ein Verlust in Höhe von 61,8 Prozent.
In der Rangliste mit dem höchsten Quotienten aus maximalem Gewinn und maximalen Verlust folgen die Kategorien &quot;Aktien Thailand&quot; (10,2) und &quot;Aktien Indien&quot; (9,9), &quot;Schwellenländer Lateinamerika&quot; (9,2) und &quot;Aktien China&quot; (8,2). An 13. Stelle folgt mit Branche &quot;Edelmetalle&quot; (5,2) eine Aktienkategorie, die nicht in Entwicklungsmärkte investiert.
Am Ende der Rangliste steht die Kategorie &quot;Aktien Branche&quot;. &quot;Finanzwesen&quot; mit einem Verhältnis von&nbsp;1,6, gefolgt von &quot;Aktien Global Value&quot; (1,9) und &quot;Aktien Europa Value&quot; (2,1). Die weltweit anlegenden&nbsp;Value-Fonds zeigten zum Beispiel zeigten laut Scope in den vergangenen Jahren einen maximalen Verlust von durchschnittlich 51,4 Prozent. Die maximale Performance hingegen belief sich auf lediglich 98,4 Prozent.
Die Ergebnisse zeigen, dass in den vergangenen zehn Jahren Fonds, die in entwickelte Länder und Branchen investieren, ähnlich hohe maximale Verluste aufwiesen wie Fonds mit Fokus auf Schwellenländer. Das Renditepotenzial hingegen war deutlich geringer als bei Schwellenländer-Fonds, interpretiert Scope.
Weiterführende Links:
<link http://www.scoperatings.com/aktuelles/mitteilung-details?id=111906&spracheID=1&KeepThis=true&# - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Renditen und Risiken&nbsp;bei Schwellenänder-Aktienfonds</link>
<link http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/zahlreiche-aktive-fonds-enttaeuschen-im-vergleich-zur-benchmark.html - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Zahlreiche aktive Fonds enttäuschen im Vergleich zur Benchmark</link>
<b>portfolio international update 13.06.2013/gor/dpo</b>]]></content:encoded>
			<category>Anlage</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Wed, 12 Jun 2013 09:00:00 +0200</pubDate>
			<title>Blick zurück im Zorn? II</title>
			<link>http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/blick-zurueck-im-zorn-ii.html</link>
			<description>Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, hat auch das Recht, Steuern zu sparen, zum Beispiel mit Versicherungsbeiträgen. Das lernen gerade viele Rentner neu. Berater können ihren langjährigen Stammkunden oft die Angst vor Steuernachzahlungen nehmen, Teil II.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Rentner, die ausschließlich Rente beziehen, können noch relativ hohe Bruttorenten steuerfrei kassieren, so 14.800 Euro im Jahr 2013 (siehe Tabelle). Kommen weitere Einkünfte zur Rente hinzu, etwa aus Lohn, Honorar, Gewinn, Zinsen oder Miete, ändert sich die Lage, und der Fiskus bittet auch bei deutlich geringeren Renten zur Kasse. Es gibt aber eine wichtige Steuererleichterung: Wer ­seinen 65. Geburtstag bereits gefeiert hat oder älter ist, kann seine Zusatzeinkünfte mit Hilfe des sogenannten Altersentlastungs­betrags drücken. Der ist für alle Einkünfte nutzbar, die nicht zu den ­typischen Alterseinkünften in Form von Renten oder Pensionen gehören. Er beträgt 1.520 Euro für 2010 und sinkt von Jahr zu Jahr (siehe Tabelle), ehe er 2040 ganz entfällt. <br /><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Neuer Beratungsansatz</span><br />Versicherungsberater, Makler und Agenten sollten sich mit den Grundzusammenhängen der Rentenbesteuerung auskennen. Aber Vorsicht: Vermittler sind keine Steuerberater! Sie müssen alles vermeiden, was nach Steuerberatung aussieht, denn dazu sind nur Steuerberater, Anwälte und Lohnsteuerhilfe-Vereine befugt. Und die kämpfen um die Erhaltung dieses Privilegs mit harten Bandagen. Entsteht der Eindruck, dass ein Kunde steuerliche Probleme hat, so ist es ratsam, ihn an einen befugten Steuerexperten zu verweisen. Dennoch eröffnet die höhere oder erstmalige Belastung vieler Rentner mit Einkommensteuer neue Beratungsansätze. Solange jemand keine Steuern gezahlt hat, lief das Argument des Steuersparens ins Leere. Das ändert sich gerade.
Zwei große Gruppen von Vorsorgeaufwendungen sind steuerlich zu unterscheiden. Beiträge zur Altersvorsorge bilden eine Gruppe. Zu den abzugsfähigen Altersvorsorgeaufwendungen gehören die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu berufsständischen Versorgungswerken, landwirtschaftlichen Alterskassen und zur Basisrente. Solche Beiträge sind hier eher uninteressant, weil Ruheständler gewöhnlich nicht mehr zu den Einzahlern gehören, sondern Zahlungsempfänger aus diesen Quellen sind.<br />Umso wichtiger für Ruheständler und ihre Berater ist die zweite Gruppe abzugsfähiger Versicherungsbeiträge, die „sonstigen Vorsorgeaufwendungen“. Sie bestehen aus zwei Untergruppen.
Die Beiträge­ zur Kranken- und Rentenversicherung bilden die erste Untergruppe. Ruheständler dürfen ihre Beiträge zur gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung vollumfänglich absetzen, solange sie sich im Rahmen der Absicherung bewegen, die die gesetzlichen Kassen ihren Mitgliedern bieten. Beiträge für einen höheren Leistungsumfang, etwa für eine Chefarztbehandlung oder für ein Einzelzimmer im Krankenhaus, sind im Rahmen der Basisversorgung nicht abzugsfähig. Die zweite Untergruppe heißt „weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen“. Hier geht es zum Beispiel um Versicherungen gegen Erwerbs- und Berufsunfähigkeit, Unfall-, Haftpflicht- und Risikolebensver­sicherungen oder Zusatzkrankenversicherungen. Beiträge zu Kapitallebens- und privaten Rentenversicherungen können ebenfalls per Sonderausgabenabzug begünstigt sein, wenn sie vor 2005 abgeschlossen wurden.
&lt;break&gt;
Ruheständler dürfen grundsätzlich bis 1.900 Euro an „sonstigen Vorsorgeaufwendungen“ geltend machen, Ehepaare das Doppelte. Wenn Juristen „grundsätzlich“ sagen, sind Ausnahmen möglich. Hier gibt es gleich zwei. Beiträge zur Basiskrankenversicherung und zur Pflegeversicherung sind für Rentner in der Regel in voller Höhe abzugsfähig, auch wenn sie 1.900 Euro übersteigen. Hat beispielsweise eine Rentnerin 12.000 Euro Rente im Jahr, zahlt sie rund 1.200 Euro Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung (zehn Prozent). Sie hätte also noch 700 Euro „Luft“ für „weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen“, etwa für eine private Unfallversicherung (1.900 minus 1.200 Euro).
Hat ein Ruheständler 24.000 Euro ­Jahresrente, kann er zwar seine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung von 2.400 Euro voll geltend machen (zehn Prozent von 24.000 Euro). Weil er damit aber den Deckel von 1.900 Euro übersteigt, kann er von den ­„weiteren sonstigen Vorsorgeauf­wendungen“ gar nichts mehr ­absetzen. Aber auch für ihn geht noch mehr. Das Finanzamt prüft nämlich, ob der Abzug für Vorsorge­aufwendungen nach der alten, bis 2004 geltenden Regelung vorteil­hafter ist als der derzeit geltende 1.900-Euro-Deckel.<br /><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Fiskus prüft altes und neues Recht </span><br />Die Altregelung fasst sämtliche Vorsorgeaufwendungen zusammen, egal ob es sich um Beiträge zur Renten-, Kranken- oder zu einer anderen abzugsfähigen Versicherung handelt. Die Altregelung kann vor allem Ruheständlern nutzen. Sie dürfen 2013 bis zu 4.101 Euro an sonstigen Vorsorgeaufwendungen geltend machen. Für den ­Ruheständler mit 24.000 Euro Jahresrente wären das 1.701 Euro (4.101 minus 2.400 Euro). Der laut Altregelung abzugsfähige ­Betrag verringert sich durch eine Übergangsregelung bis 2019 allerdings um 300 Euro jährlich, 2020 läuft das alte Recht aus.
Die Beispielrentnerin mit 12.000 Euro Jahresrente hätte nach der Altregelung dagegen noch fast 3.000 Euro Spielraum für den Abzug von Versicherungsbeiträgen. Was sie davon selbst nicht braucht, könnte sie für den Nachwuchs verwenden, etwa für eine Risiko­lebensversicherung für die Tochter. Voraussetzung: Sie schließt die Police selber ab, ist Versicherungsnehmer und zahlt den Beitrag selbst. Das wäre mal ein sinnvolles Geschenk.<br /><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">portfolio international 12.06.2013</span>]]></content:encoded>
			<category>Vorsorge</category>
			
			
			
		</item>
		
		<item>
            <pubDate>Tue, 11 Jun 2013 12:00:00 +0200</pubDate>
			<title>Extremes Leistungsgefälle bei Pflege-Bahr</title>
			<link>http://www.portfolio-international.de/newsdetails/article/extremes-leistungsgefaelle-bei-pflege-bahr.html</link>
			<description>Das Analysehaus Morgen &amp; Morgen hat 20 Pflege-Bahr-Tarife auf Leistungen in den unterschiedlichen Pflegestufen geprüft. Unterschiede von über 50 Prozent sind das Ergebnis nach einer Untersuchung für die Einstiegsalter 20, 40 und 60 Jahre.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bedarf an Zusatzschutz reicht im Pflegefall oft von 360 Euro in Pflegestufe I im ambulanten Bereich bis zu 1.700 Euro im stationären Bereich der Pflegestufe III. Ein Baustein, diese Lücke zu schließen, ist der geförderte Pflege-Bahr. Doch auch hier gibt es entgegen der vorherrschenden Meinung extreme Unterschiede. „Extrem variierendes Pflegemonatsgeld bei jüngeren Versicherten, starke Beitragsunterschiede bei älteren Kunden sowie unterschiedliche Leistungen innerhalb der Pflegestufen machen die geförderte Pflege beratungsintensiver als ursprünglich angenommen“, sagt Stephan Schinnenburg, Geschäftsführer von Morgen &amp; Morgen.
Bei einer geringen Beitragsspanne von monatlich 15,04 und 15,40 Euro&nbsp;unterscheidet sich das Pflegetagegeld bei den 20-Jährigen am stärksten. Sie liegen in Pflegestufe III zwischen 1.980 Euro beim besten Anbieter und 840 Euro beim schlechtesten Anbieter. Die alleinige Unterscheidung nach der Leistung in Pflegestufe III wäre jedoch zu kurz gegriffen. In den Pflegestufen I und II unterscheiden sie sich erheblich. In Stufe I liegen die Leistungen zwischen 20 und 35 Prozent, in der Stufe II zwischen immerhin 30 und 70 Prozent über die betrachteten Alter. „Daher ist nicht der Anbieter mit dem höchsten Betrag in Stufe III automatisch auch der Anbieter, der in den Stufen I und II die höchste Leistung bietet“, warnt Schinnenburg. 
Variieren die Auszahlungen vor allem in Pflegestufe III für 20-Jährige bei etwa gleichem Beitrag stark, so liegen sie bei den 60-Jährigen genau in der Höhe der gesetzlichen Mindestanforderungen von 600 Euro. Hier variieren jedoch die Beiträge zwischen rund 24 Euro bis über 38 Euro monatlich. Die 40 Jährigen liegen genau dazwischen. Hier variieren die Beiträge – sie liegen zwischen 15 und 18 Euro – und das Pflegemonatsgeld mit einer Spanne zwischen 600 bis 960 Euro. 
Beispiel für 60-Jährige, die am wenigsten von nachhaltigem Ansparen über geringen Beitrag auf hohe Leistung hinarbeiten können: Hier sind in Pflegestufe III überall 600 Euro Pflegegeld im Monat zu erwarten. Dafür können Makler insbesondere Münchener Verein und Nürnberger mit rund 26 Euro Monatsbeitrag empfehlen. Da jedoch die meisten Pflegefälle nur Stufe I erreichen (61,3 Prozent) und auch Stufe II häufiger vorkommt (29,9 Prozent) als Stufe III (8,8 Prozent), sollten weitere Versicherer in die engere Wahl kommen. 
Am besten für 60-Jährige in Stufe I und II schneidet der Pflege-Bahr der Debeka ab, der für 36,60 Euro Monatsbeitrag in Stufe I 35 Prozent Leistung (210 Euro Pflegemonatsgeld) bietet und in Stufe II 70 Prozent (420 Euro). Auch Allianz, Deutscher Ring und Axa sind eine Überlegung wert.
Weiterführende Links: 
<link http://www.kvpro.de/makler/kennenlernen/ - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Hilfe für Makler bei der Marktrecherche I (Pflegetagegeld)</link><br /><link http://www.morgenundmorgen.com/index.php?eID=pmkfdl&sfile=GEqSpHCkpYdZuYiRPEggujcRmsJiMQRVSwIfJz2zXDITkEo2mx6E7IXCQW21C3y7jOZ8ACxCT2FXe4bWt1f2iNohdbU3gFbio6mnI6%2BFpSE2svuPd7O9R%2F9iKVMW6n68PeGhla9yw7kWqUrgu0Qt%2BS8bUykGm8MY1tzUoL5EKRx7m%2FzM5JVQ2pwW3TIh60e0WOfNUygA%2BK0hJSNmXMUy1qW1s98tFKjJYjKA1xElCnEYay0knvsFqwFCbX3u0Hdm9G%2B1bXR2bBF%2BZPWm8pSlXHTboKQYxydIg7Wf1jEqbeWLZHpOLjhayw%3D%3D - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Hilfe für Makler bei der Marktrecherche II (Pflegerente)</link><br /><link http://www.test.de/Pflegeversicherung-Pflegetagegeldtarife-im-Test-4529483-0/ - external-link-new-window "öffnet externen Link in neuem Fenster">Chancen und Grenzen von Pflege-Bahr aus Kundensicht</link>
<b>portfolio international 11.06.2013/dpo</b>]]></content:encoded>
			<category>Beratung</category>
			
			
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>